Unterschied zwischen “den gleichen” und “denselben”

Der Unterscheid zwischen “den gleichen” und “denselben” sorgt immer wieder fĂŒr Verwirrung. Dabei ist das eigentlich gar nicht so kompliziert.

denselben

Wenn man “denselben”, “dasselbe” oder “dieselbe” sagt, dann handelt es sich immer um ein und dasselbe “Objekt”. Zwei Zwillingskinder, die im Bauch Ihrer Mutter sitzen, haben also dieselbe Mutter. Genau so stehen wir alle auf derselben Erde, weil es auch davon nur eine gibt. Und wir schauen alle auf denselben Mond, weil auch der nur einmal da ist. Bei einer Familie (wenn sie sich nicht getrennt hat und niemand ausgezogen ist) wohnt der Vater in derselben Wohnung wie die Mutter und das Kind.

den gleichen

Wenn man “den gleichen”, “die gleiche” oder “das gleiche” sagt, dann geht es immer um zwei oder mehr “Objekte” die eigentlich identisch sind. Das heißt, wenn Sie und Ihr Nachbar beiden einen neuen, roten VW Golf bestellen, bei dem die Ausstattung identisch ist, dann haben Sie “den gleichen” Wagen. Aber es handelt sich eben um zwei Fahrzeuge und nicht um eins. Genau so können zwei Frauen das gleiche blaue Sommerkleid von H&M tragen, wenn sie sich auf einer Party treffen. Beide haben jeweils ein eigenes Kleid an. Es handelt sich also um zwei Kleider, die aber sonst identisch sind. Oder wenn Sie beispielsweise essen gehen und Ihr Tischnachbar hat schon bestellt, dann können Sie dem Kellner sagen, dass Sie gerne “das gleiche” haben wollen. Sie und Ihr Tischnachbar bekommen dann jeweils einen eigenen Teller, auf dem aber das gleiche zu finden ist.

Unterschied zwischen “denselben” und “den gleichen”

Der Unterschied besteht also einfach darin, dass “denselben” (dasselbe, dieselbe) genau ein “Objekt” beschreibt, wohingegen “den gleichen” (das gleiche, die gleiche) sich immer auf mehrere Objekte bezieht, die aber identisch sind. Stehen Sie beim BĂ€cker in der Schlange und bestellen “das gleiche” wie ihr VorgĂ€nger, so bekommen sie genau so viel Brötchen wie er. Bestellen Sie allerdings “dasselbe”, dann mĂŒssten Sie ihm die BrötchentĂŒte aus der Hand reißen.

Und wenn das jetzt alles noch nicht verstÀndlich war, dann findet man im Duden noch eine gute ErklÀrung.

Unterschied zwischen HTML und XML

HTML

Die AbkĂŒrzung HTML steht fĂŒr Hypertext Markup Language. HTML ist eine Computersprache, die dazu genutzt wird, Webseiten zu erstellen. Auch wenn es gerne mal behauptet wird, so ist HTML keine Programmiersprache, sondern eine Seitenbeschreibungssprache. Das heißt, sie gibt Entwicklern die Möglichkeit eine Webseite (mehr oder minder genau) zu beschreiben.

Die erste Version von HTML wurde Anfang der 1990er Jahre am CERN in der Schweiz entwickelt. Da das CERN eine ForschungsstĂ€tte ist, ist es nicht verwunderlich, dass die ursprĂŒngliche Idee der Sprache war, wissenschaftliche Texte zu formatieren und sie somit zwischen verschiedenen Computersystemen austauschbar zu machen. UrsprĂŒnglich stand also die Formatierung von Texten und nicht der Aufbau von Layouts, Kommunikation mit Usern oder Ă€hnliches im Vordergrund. HTML ist eine der zentralen Technologien des World Wid Webs (WWW), das zeitgleich am CERN entwickelt wurde.

Syntax

Die Syntax von HTML ist sehr einfach aufgebaut und schnell zu erlernen. Die Sprache besteht aus einzelnen Befehlen, so genannten Tags (Englisch fĂŒr Kennzeichnung, Markierung). Ein Tag besteht mindestens immer aus einer â€œĂ¶ffnenden spitzen Klammer” (Kleiner-Als-Zeichen), dem Befehl und einer “schließenden spitzen Klammer” (GrĂ¶ĂŸer-Als-Zeichen). Das heißt, ein Tag könnte beispielsweise so aussehen <b>. Dieser Befehl sorgt dafĂŒr, dass Schrift fett dargestellt wird. Die meisten Befehle können Sie, wie in diesem Fall (b steht fĂŒr bold = fett), einfach aus der englischen Sprache ableiten. Zwischen dem Kleiner-Als-Zeichen und dem Befehl darf kein Leerzeichen oder etwas anderes auftauchen. Nach dem Befehl sind allerdings Leerzeichen oder auch noch weitere Spezifikationen zulĂ€ssig (mehr dazu spĂ€ter). In Standard-HTML (also nicht HTML 5 oder XHTML) können Sie den eigentlichen Befehl ĂŒbrigens groß oder klein schreiben. Ob Sie also <B> oder <b> schreiben macht keinen Unterschied. Üblicherweise werden Befehle aber klein geschrieben, wobei es interessanterweise eine Empfehlung des W3C gibt, die Befehle groß zu schreiben. Die Idee bei der Empfehlung war, dass groß geschriebene Befehle innerhalb des Codes besser zu erkennen sind.

In “normalem” HTML werden viele Befehle auch wieder “geschlossen”. Das heißt, es gibt noch zusĂ€tzlich ein schließendes Tag, welches die Anweisung des öffnenden Befehls wieder aufhebt. Bei diesem gilt, dass es grundsĂ€tzlich erstmal genau so ausschaut wie das öffnende, wobei sich zwischen der öffnenden Klammer und dem Befehl allerdings ein Slash (/) befinde. FĂŒr das obige Beispiel  lautet der schließende Befehl also </b>.
Dieser HTML-Text:
Dieser <b>Text</b> ist fett!
wird im Browser dann so dargestellt:
Dieser Text ist fett!

Wie schon angedeutet kann das öffnende Tag um eine ganze Menge Erweiterungen ergĂ€nzt werden. Diese sogenannten Attribute werden nach dem Befehl aber vor der schließenden Klammer angegeben und jeweils durch Leerzeichen voneinander und von dem Befehl getrennt. Möchten Sie beispielsweise einen Absatz in einen Text einbauen und den Absatz zentriert ausrichten, dann wĂ€re <p align=’right’>Absatz</p> der korrekte Befehl. In den meisten FĂ€llen besteht ein Attribut aus einem Namen und einem Wert, welcher mithilfe eines Gleichheitszeichens angehĂ€ngt wird. Der Wert selbst sollte in einfache oder doppelte AnfĂŒhrungszeichen (‘ oder “) gesetzt werden, auch wenn das nicht immer notwendig ist. Welche Attribute bei welchen Befehlen zulĂ€ssig sind, entnehmen Sie bitte den HTML-Spezifikationen.

Syntaktische Unterschiede zu XHTML

XHTML ist eine “Weiterentwicklung” von HTML, welche Ende der 1990 Jahre entwickelt wurde und im Januar 2000 in der Version 1.0 veröffentlicht wurde. Bei der Benutzung sind die Unterschiede zwischen HTML und XHTML nicht sonderlich groß. Allerdings gibt es einige Punkte zu beachten. Die wichtigsten Punkte habe ich hier aufgefĂŒhrt:

  1. Befehle sind in XHTML immer klein zu schreiben. Das heißt, das Tag <b> muss in XHTML immer klein geschrieben werden. Ein <B>, das in HTML zulĂ€ssig wĂ€re, ist in XHTML verboten.
  2. Jeder Befehl muss immer geschlossen werden. In HTML gibt es beispielsweise kein schließendes Tag fĂŒr den Befehl <br>, der einen Zeilenumbruch erzeugt. In XHTML muss aber jeder Befehl geschlossen werden, so auch das <br>.  Das heißt, eigentlich mĂŒsste man in XHTML <br></br> schreiben, was aber recht unsinnig wĂ€re, da ein Zeilenumbruch ja nicht irgendwo anfĂ€ngt und wieder beendet werden muss. Daher wird der schließende Befehl mit einem Slash am Ende des öffnenden Befehls symbolisiert, was dann ein <br /> ergibt. Diese Vorgehensweise ist ist allerdings immer nur dann zulĂ€ssig, wenn zwischen dem öffnenden und dem schließenden Befehl kein Text und keine anderen Befehle stehen.
  3. Jedes Attribut muss immer einen Wert haben, was in (Standard-)HTML nicht immer der Fall ist. In HTML wĂ€re beispielsweise <option selected> zulĂ€ssig, was in XHTML nicht korrekt wĂ€re. In XHTML lautet die korrekte Schreibweise <option selected=”selected”>.
  4. Jeder Attributwert muss immer in AnfĂŒhrungszeichen gesetzt werden. In HTML wĂ€re es bei bestimmten Werten zulĂ€ssig, dass diese ohne AnfĂŒhrungszeichen an das Gleichheitszeichen angehĂ€ngt werden, was in XHTML allerdings verboten ist. Hier ist es zwingend vorgeschrieben, dass die Werte immer in einfache oder doppelte AnfĂŒhrungszeichen eingeschlossen werden.

Zu ergÀnzen ist, dass diese Unterscheidung nur bis HTML 5 gilt. Bei HTML 5 kann konfiguriert werden ob es sich wie HTML oder XHTML verhalten soll.

 “Standard-HTML”

Im Text ist an einigen Stellen von Standard-HTML die Rede. Damit beziehe ich mich auf die Syntax von HTML bis einschließlich der Version 4.01. “Standard-HTML” ist natĂŒrlich kein feststehender oder gar akademisch korrekter Begriff. Viel mehr versuche ich damit auf das Verhalten von “altem” HTML anzusprechen, wie es vielen Entwicklern noch vertraut ist. Wie schon erwĂ€hnt verhĂ€lt XHTML sich anders. HTML5, also die momentan aktuelle Version von HTML,  unterstĂŒtzt sowohl die HTML als auch XHTML-Schreibweise.

HTML-Versionen

  • HTML Urversion, 3. November 1992
  • HTML Urversion mit neuen Formatierungsmöglichkeiten und integration von Bildern, 30. April 1993
  • HTML 2.0 ErgĂ€nzung um Formulare u.a., November 1995
  • HTML 3.2 EinfĂŒhrung von Tabellen u.a., 14. Januar 1997 (HTML 3.2 DTD)
  • HTML 4.0 ErgĂ€nzung um Stylesheets, Frames u.a., 18. Dezember 1997
  • HTML 4.01 Kleinere Korrekturen, 24. Dezember 1999
  • XHTML 1.0 Neuformulierung von HTML in XML (vorher war HTML in SQML deklariert), 26. Januar 2000)
  • XHTML 1.1 Moulbasierte Version von XHTML 1, 31. Mai 2001
  • HTML5 komplette Überarbeitung, 28. Oktober 2014

Unterschied zu Programmiersprachen

Wie eingangs erwĂ€hnt, ist HTML keine Programmiersprache sondern eine Auszeichnungssprache. Das heißt, HTML gibt Ihnen zwar die Möglichkeit Texte zu formatieren, sieht aber keine Möglichkeit vor Logik zu implementieren. Anders gesagt, eine Programmiersprache ist in der Lage 1+1 auszurechnen, HTML kann 1+1 im Browser ausgeben und formatieren, aber nicht ausrechnen.

ErgÀnzende Technologien

Auch wenn man mit HTML eine ganze Menge machen kann, so ist es eigentlich unmöglich eine funktionale Webseite ohne ergĂ€nzende Technologien zu erstellen. In den meisten FĂ€llen werden clientseitig, das heißt im Browser, noch CSS (Cascading Stylesheets) und JavaScript eingesetzt. HTML selbst bietet nur sehr eingeschrĂ€nkte Formatierungsmöglichkeiten, die durch den Einsatz von CSS deutlich verbessert werden können. JavaScript ist eine Programmiersprache, die im Browser ausgefĂŒhrt werden kann. Mit ihrer Hilfe kann HTML um Logik ergĂ€nzt werden. Somit können die Werte, die in ein Formular beispielsweise geprĂŒft werden, ob sie gĂŒltig sein könnten.

Webseiten werden ĂŒblicherweise von einem Webserver an den Client ausgeliefert. Der Browser schickt also eine Anfrage an einen Server, welcher diese Anfrage dann mit einer Webseite beantwortet. Bevor diese Webseite zum Browser geschickt wird, kann diese auch noch von serverseitigen Technologien verarbeitet werden. Hier kommen Programmiersprachen wie PHP, Java oder Ruby zum Einsatz, die dann beispielsweise auch mit Datenbanken wie MySQL kommunizieren können.

Literaturempfehlungen

Hier noch ein paar Literaturempfehlungen zu den vorgenannten Themen

HTML / CSS

JavaScript

XML

Die AbkĂŒrzung XML steht fĂŒr “Extensible Markup Language”. Die Sprache XML wird vom W3C betreut und ist im eigentlichen Sinn keine wirkliche Sprache, da sie keine Vokabeln, sprich Befehle kennt. Viel mehr gibt XML ein Regelwerk, also eine Grammatik vor, mit dessen Hilfe Sprachen definiert werden können. Die Idee dahinter ist, dass man ein Regelwerk schaffen wollte, mit dem Entwickler selbst eine Sprache definieren können. Selber eine Sprache zu definieren ist immer dann sinnvoll, wenn mehrere Computer- oder Softwaresysteme untereinander Daten austauschen sollen und alle beteiligten Systeme dieselbe Sprache sprechen sollen. Sollte Beispielsweise eine Namensliste zwischen zwei Computersystemen ausgetauscht werden, dann könnte man eine Sprache definieren, welche Sender und EmpfĂ€nger verstehen. Ein entsprechendes Dokument, dessen Befehle wirklich komplett frei ausgedacht ist, könnte dann beispielsweise so aussehen:

<liste>
<name>
<vorname>Peter</vorname>
<nachname>Görgens</nachname>
</name>
<name>
<vorname>Franka</vorname>
<nachname>Gallone</nachname>
</name>
</liste>

Wie hier schon zu erkennen ist, ist die Syntax eng mit HTML verwandt. Das hat einen einfachen Grund. Das ursprĂŒngliche HTML ist nĂ€mlich in SGML deklariert und XML ist aus SGML entstanden. Das heißt, es wurde ein Teil von SGML ausgegliedert und als eigenstĂ€ndige Sprache, sprich als XML deklariert.

FĂŒr den Aufbau der Befehle gilt, dass auch hier der Befehl in Kleiner-Als- und GrĂ¶ĂŸer-Als-Zeichen gefasst werden muss und zwischen der öffnenden Klammer und dem Befehl kein Whitespace (also Leerzeichen, Tabulator etc.) stehen darf. Wie der Befehl heißt, dĂŒrfen Sie sich selbst ausdenken, wobei er nicht mit jedem beliebigen Zeichen beginnen darf. XML ist “case sensitive”, das heißt, es wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Das Element <name> muss also mit </name> abgeschlossen werden und darf nicht mit </Name> oder </NAME> beendet werden.

Des Weiteren sind auch hier Attribute zulĂ€ssig, deren Namen Sie sich auch ausdenken dĂŒrfen. Auch hier gilt, dass ein Attribut immer einen Wert haben muss und dieser in einfache oder doppelte AnfĂŒhrungszeichen gesetzt werden muss.

ErgÀnzende Technologien

XML selbst gibt einem Entwickler also die Möglichkeit eine Sprache zu entwickeln. Allerdings funktionieren Sprachen als Kommunikationsmittel nur dann, wenn sowohl Sender als auch EmpfĂ€nger einer Nachricht dieselbe Sprache sprechen. Daher gibt es eine ganze Menge Technologien, die es Ihnen ermöglichen eine Grammatik festzuschreiben. Im einfachsten Fall nutzt man dazu eine Document Type Definition (DTD). Mit ihrer Hilfe können Sie beispielsweise  definieren, welcher Befehl nach einem anderen kommen darf (also, etwas wie <vorname> muss nach <name> kommen) oder ob ein Element mehrfach auftauchen darf (<name> wiederholt sich beispielsweise). Allerdings sind die Möglichkeiten einer DTD eingeschrĂ€nkt. So ist es beispielsweise nicht so einfach wenn man festlegen möchte, dass ein  Element mindestens 10 Mal, maximal aber 20 Mal auftauchen darf. Eine DTD kennt auch keine Möglichkeit um zu definieren, dass das was zwischen einem öffnenden und schließenden Tag steht, nur aus Zahlen bestehen darf und Ă€hnliches.

Benötigen Sie solche und andere komplexere Definitionen, dann ist XML-Schema (Auch XSD fĂŒr XML-Schema Definition genannt) die Lösung. Auch wenn XSD deutlich komplexer und umfangreicher ist, so lohnt es sich doch oft damit zu arbeiten, weil die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben einfach sehr lohnend sind. Alternativ können auch RELAX NG, Schematron oder andere Technologien genutzt werden um ein Schema, also eine Grammatik, zu definieren.

Weitere, sehr zentrale Technologien sind XSLT und XSL-FO. Die AbkĂŒrzung XSL steht fĂŒr Extensible Stylsheet Language. Bei XSLT kĂŒrzt das T “Transformation” ab. Mithilfe von XSLT können Sie also ein Dokument in ein anderes transformieren. Das heißt, wenn Sie ein XML-Dokument wie aus dem obigen Beispiel haben und daraus HTML-Dokument erstellen lassen wollen, dann kann XSLT das fĂŒr Sie ĂŒbernehmen. Das macht natĂŒrlich meist nur dann Sinn, wenn ein Dokument öfter konvertiert werden soll.

XSL-FO, hier steht das FO fĂŒr Formatting Objects, ist eine Seitenbeschreibungssprache.  Hiermit sind Sie in der Lage das Layout eines Dokuments sehr exakt zu beschreiben. Somit ist es sehr einfach aus einem XSL-FO-Dokument beispielsweise ein PDF generieren zu lassen. Ein XSL-FO-Dokument wird meist mithilfe von XSLT aus XML generiert.

Die Kombination dieser Technologien wird beispielsweise oft fĂŒr die Produktion von Katalogen mit einem einfachen Layout genutzt. Die Daten fĂŒr den Katalog liegen dann in einer Datenbank vor. welceh sie als XML-Dokument zur VerfĂŒgung stellt. Danach wird das Dokument mithilfe von XSLT zu XSL-FO transformiert und kann danach direkt gedruckt werden. Somit ist es möglich Kleinstauflagen zeitnah und “on demand” zu produzieren.

Literaturempfehlungen

Unterschied zwischen HTML und XML

HTML und XML sind also zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe. HTML ist eine komplett fertige Sprache, welche dazu genutzt werden kann um Webseiten zu erstellen. XML gibt Ihnen die Möglichkeit eine eigene Sprache zu deklarieren und zu nutzen, wie das ja auch im Fall von XHTML gemacht wurde.

Unterschied zwischen Vibrator und Dildo

Gibt es einen Unterschied zwischen einem Vibrator und einem Dildo? Oft werden diese beiden Begriffe ja also Synonyme benutzt, was aber nicht ganz korrekt ist. GrundsĂ€tzlich dienen beide natĂŒrlich erstmal dazu das Liebesspiel abwechslungsreicher und interessanter zu gestalten. “Liebesspiel” muss hierbei allerdings nicht heißen, dass es sich um zwei oder mehr Partner handelt. Beide können natĂŒrlich auch fĂŒr die Masturbation und von MĂ€nnern und Frauen genutzt werden.
Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass sie ĂŒblicherweise lĂ€nglich und (mehr oder minder) an die Form des  mĂ€nnlichen Gliedes angelehnt sind. Der große Unterschied besteht darin, dass ein Vibrator – wie der Name schon vermuten lĂ€sst – vibriert. Ein Dildo hingegen besteht einfach nur aus Kunststoff, Latex, Glas, oder anderen Materialien und muss selbst bewegt werden um eine Stimulation herbeizufĂŒhren.

Der Vibrator


Ein Vibrator ist ĂŒblicherweise (grob) der Form eines mĂ€nnlichen Gliedes nachempfunden und vibriert. Die Vibration wird mithilfe eines kleinen Motors erzeugt, der ĂŒber Batterien betrieben wird. An der Achse des Motors ist ein Gewicht angebracht, welches fĂŒr einen unruhigen Lauf sorgt und somit Vibrationen erzeugt. Üblicherweise werden Vibratoren aus Silikon oder Kunststoff hergestellt, wobei auch andere Materialien wie Holz möglich sind. Egal fĂŒr welches Material man sich entscheidet, sollte man immer darauf achten, dass das gewĂŒnschte Produkt keine Schadstoffe wie Weichmacher oder Lösungsmittel abgibt.

Andere Formen

Es gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Typen von Vibratoren. Neben den “Standardtypen” gibt es beispielsweise auch vibrierende Eier, die eingefĂŒhrt werden können, oder Fingervibratoren die auf den Finger gesteckt werden können. Diese ermöglichen dann beispielsweise eine zielgerichtete Stimulation der weiblichen Klitoris.

Der Dildo

Dildos können auch aus Kunststoff, Latex oder anderen Materialien bestehen. In den meisten FĂ€llen handelt es sich jedoch um ein flexibles Material. Die Form von Dildos ist meist deutlicher an das mĂ€nnliche Glied angelehnt, als das bei Vibratoren der Fall ist. Allerdings gibt es auch Riesendildos in sehr unrealistischen GrĂ¶ĂŸen, die teilweise bis zu einem halben Meter lang sind. Auch in diesem Fall sollten Sie bei der Auswahl immer darauf achten, dass das Produkt frei von Schadstoffen wie Lösungsmitteln o.Ă€. sind.

Andere Formen

Auch bei Dildos gibt es noch eine Vielzahl von Varianten. Hierzu zÀhlen beispielsweise Dildos in Form einer Faust. Es gibt Doppeldildos, die es ermöglichen zwei Personen gleichzeitig zu penetrieren oder eine Frau gleichzeitig anal und vaginal zu verwöhnen. Des Weiteren gibt es Beispielsweise auch noch Umschnall- bzw. Strap-On-Dildos. Diese kann sich eine Frau umschnallen und dann ihren Partner oder ihre Partnerin zu penetrieren.

Sonstiges

Bei der Benutzung von Sexspielzeug sollten einige wichtige Grundregeln eingehalten werden.
ZunĂ€chst ist es einmal wichtig, dass beide Partner (oder wie viele auch immer) mit der Benutzung von Sexspielzeug einverstanden sind. Grenzen sollten nicht einfach ĂŒberschritten werden ohne vorher darĂŒber zu sprechen. Des Weiteren sollte immer darauf geachtet werden, ob der Partner bzw. die Partnerin sich bei der Benutzung wohl fĂŒhlt oder ob er oder sie beispielsweise (unerwĂŒnschte) Schmerzen hat.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist natĂŒrlich die Hygiene. Sexspielzeug ist nach der Benutzung immer grĂŒndlich zu reinigen. WĂ€hrend der Benutzung kann es durchaus sinnvoll sein den Vibrator oder Dildo in ein Kondom “zu verpacken”. Möchte man sich das Spielzeug mit mehreren Personen teilen oder vaginal und anal benutzen, dann kann einfach das Kondom gewechselt werden. Somit kann eine Übertragung von Krankheitserregern und Darmbakterien einfach vermieden werden.

Unterschied zwischen einem maßgeschneiderten Anzug und einem Anzug von der Stange

Einen Anzug wird fĂŒr die unterschiedlichsten AnlĂ€sse im Berufs- als auch im Privatleben benötigt. Je nachdem, wo der Anzug benötigt wird sollte man sich ĂŒberlegen ob ein ganz normaler Anzug von der Stange reicht oder ob man sich lieber einen maßgeschneiderten Anzug kaufen sollte.

Aber was ist nun der Unterschied zwischen den AnzĂŒgen von der Stange und den maßgeschneiderten? Sehen nicht beide AnzĂŒge gleich aus? Ist es dann nicht egal was fĂŒr einen Anzug man trĂ€gt? Eben nicht. Es gibt einige Unterschiede zwischen diesen beiden AnzĂŒgen und das sind auch die GrĂŒnde weswegen man sich ĂŒberlegen sollte welchen dieser AnzĂŒgen man zu welchem Anlass trĂ€gt.

Zur Hochzeit zum Beispiel wĂŒrde der BrĂ€utigam in einem maßgeschneiderten Anzug sehr viel besser aussehen und hĂ€tte dann auch spĂ€ter noch etwas von dem guten StĂŒck.

Der maßgeschneiderte Anzug

Viele Menschen denken, dass ein maßgeschneiderter Anzug sehr teuer ist. Das kann durchaus sein, aber inzwischen kann man auch MaßanzĂŒge zu einem erschwinglichen Preis erhalten. Man muss allerdings auch bedenken, dass man einen maßgeschneiderten Anzug lĂ€nger hat als einen von der Stange. Ein maßgeschneiderter Anzug

  • wird je nach Auswahl des Kunden aus hochwertigeren Stoffen geschneidert
  • ist von professionellen Schneidern handgeschneidert
  • passt sich perfekt dem Körper des TrĂ€gers an.

Zwar dauert es etwas lĂ€nger bis der Anzug fertig ist, aber dafĂŒr kann man auch zwischen unterschiedlichen Designs wĂ€hlen und kann ein absolutes EinzelstĂŒck sein eigen nennen. Üblicherweise werden MaßanzĂŒge von lokalen Schneidern angefertigt. Einen Schneider vor Ort zu nutzen ist mit Sicherheit auch die beste Lösung. Er nimmt Maß und der Anzug kann zwischendurch anprobiert werden. Allerdings ist das meist auch die teuerste Lösung. DarĂŒber hinaus gibt es einige grĂ¶ĂŸere Ketten, bei denen man gĂŒnstiger an MaßanzĂŒge kommt. In dem Fall fahren die Kunden meist zu einer Filiale, lassen Maß nehmen und können dann  nach einiger Zeit die fertigen AnzĂŒge abholen.
Die dritte und gĂŒnstigste Lösung ist, die AnzĂŒge im Internet zu bestellen. In dem Fall muss der Kunde selbst Maß nehmen, die Daten in ein Formular eintragen und bekommt den Anzug dann zugeschickt. Wenn das Maß korrekt genommen wurde, ist auch das keine schlechte Lösung. Einige Anbieter bieten auch die Möglichkeit, dass man vorher Stoffproben bestellen kann, sodass man nicht sie Katze im Sack kaufen muss. Entsprechende Anbieter sind beispielsweise Maßschneiderhaus oder tailorjack.

 

Der Anzug von der Stange

Der Anzug von der Stange ist, wie der Name schon sagt, ein Anzug, der in großen Mengen geschneidert wird. NatĂŒrlich wird auch er von professionellen Schneidern gefertigt, aber in der sogenannten Massenproduktion. Er

  • ist in der Regel sehr viel preisgĂŒnstiger
  • hat keine Wartezeiten und kann sofort mitgenommen werden
  • passt sich nicht vollstĂ€ndig dem Körper des TrĂ€gers an.

AnzĂŒge von der Stange haben, wie schon gesagt, ein paar Vorteile. Gerade die kurzfristige VerfĂŒgbarkeit ist ein großer Vorteil. Wobei “kurzfristig” nicht immer “sofort” heißen muss. AnzĂŒge von der Stange mĂŒssen oft noch angepasst werden; oft sind die Hosten oder die Ärmel zu lang und Ähnliches. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass der Anzug anprobiert werden kann und man somit schon eine gute Vorstellung davon hat, wie einem der Anzug steht. AnzĂŒge von der Stange können auch ohne Probleme im Internet, beispielsweise bei Amazon, bestellt werden. Und wenn ein Anzug dann mal nicht passen sollte, ist das kein Problem, weil der Kunde ja ein RĂŒckgaberecht hat.

Unterschied zwischen Döner und Gyros

Die Griechen und die TĂŒrken – zwei Nachbarvölker, wie sie unterschiedlicher und doch zugleich Ă€hnlicher nicht sein könnten. Und dennoch gibt es hĂ€ufig Konflikte zwischen beiden, wobei jedes Volk fĂŒr sich beansprucht, Urheber eines bestimmten PhĂ€nomens, Philosophen, Gerichtes oder einer SpezialitĂ€t zu sein. Ist es nun griechischer oder tĂŒrkischer Mokka? Griechischer Nougat – oder TĂŒrkischer Honig?
Waren die “griechischen” Philosophen – wie Thales von Milet – etwa TĂŒrken? Immerhin liegt seine GeburtsstĂ€tte Milet in der heutigen TĂŒrkei! Man streitet sich rund um den Balkan.
So auch beim köstlichsten Grillgericht SĂŒdeuropas und des Balkans: dem Döner. Oder dem Gyros? Ist doch das gleiche
. Irrtum – da gibt es Unterschiede. Und wer in der TĂŒrkei ein Gyros bestellt, erntet dort genauso finstere Blicke wie der Griechenland-Tourist, falls er nach Döner fragt.

Gyros

Das Gyros, griechisches Nationalgericht, ist geschichtetes und mariniertes Schweinefleisch, das am sich drehenden Grillspieß gegart und geschnetzelt wird. Üblicherweise wird es auf Tellern oder in der Pita-Tasche serviert und mit Knoblauch-Gurken-Joghurt, Tsatsiki, gereicht. Charakateristisch gewĂŒrzt ist Gyros dann, wenn es nach Thymian, Oregano und Knoblauch schmeckt und mit Oliven, Zwiebelringen und Pitataschen serviert wird. Es gibt aber auch kuriose Varianten wie Gyrossuppe oder ĂŒberbackenes Gyros. Auch beim GyrosgewĂŒrz zeigt sich der Grieche flexibel: KreuzkĂŒmmel, Koriander und Majoran sind als ErgĂ€nzung zum klassischen Repertoire durchaus erlaubt und regionsspezifisch.

Döner

Döner Kebap hingegen wird vornehmlich mit Pfeffer, Salz und zerstoßener scharfer Paprika, Zwiebeln und KreuzkĂŒmmel gewĂŒrzt und mit einer charakteristischen knoblauchhaltigen Dönersoße serviert. Ohne Gurken.
Dazu fĂŒllt man in das Pide-Brot, in dem das Fleisch verzehrt wird, frisches Weiß- und Rotkraut, Zwiebeln, Tomaten und manchmal auch geraspelte Karotten. Als Hauptspeise angerichtet liegt das Fladenbrot zumeist am Tellerrand, als Beilage gibt es hĂ€ufig Reis (Pilav) mit Pinienkernen und etwas Petersilie.
Die Fleischgrundlage des Döner ist, den islamischen Speisevorschriften entsprechend, Hammelfleisch oder Lammfleisch. Es sind aber auch nahezu alle anderen Fleisch-Varianten denkbar, solange sie kein Schwein enthalten und solange das Tier möglichst nach islamischem Brauch geschÀchtet wurde.

Halten wir also die Gemeinsamkeiten von Döner Kebap und Pita Gyros fest: beide Gerichte beziehen sich vom Namen her – “gyro” und “dönmek” – auf die Art der Zubereitung und des Servierens: am Grillspieß gedrehtes Fleisch, das an, in oder mit Brot serviert wird. Das war es dann aber auch schon mit der Verwechslungsgefahr.
Spannend wird es, wenn es um den Geschmack geht, denn da bevorzugen die Nachbarvölker gemĂ€ĂŸ ihre kulturell-religiösen Hintergrundes durchaus zwei Varianten, die einen gravierenden Unterschied ausmachen: denn das griechische Schwein ist in der TĂŒrkei mit ihrer muslimischen AusprĂ€gung tabu – und allein deswegen wĂŒrde kein TĂŒrke je zum Gyros greifen, wĂ€hrend Griechen Lamm- oder Huhn-Döner mit weniger Kalorien durchaus essen wĂŒrden.

Übrigens kann man sich Döner oder Gyros auch ohne Probleme zuhause herstellen. Ein einfacher Drehgrill kann beispielsweise bei Amazon fĂŒr ein paar Euro bestellt werden, wo es auch fertiges Döner-GewĂŒrz oder Gyros-GewĂŒrz gibt.

Unterschied zwischen Effizienz und EffektivitÀt

Immer wieder kommt es zu der unausgesprochenen Frage nach dem Bedeutungsunterschied, wenn es um “Effizienz” und “EffektivitĂ€t” geht. Wenn es diese beiden Ă€hnlichen Begriffe nun schon gibt, worin unterscheiden sie sich?
Manches erklĂ€rt sich einfacher – oder in dem Fall effizienter – an einem Beispiel. Zugegebenermaßen ist dieses vielleicht ein wenig an den Federn herbei gezogen, es sollte aber dennoch deutlich machen, worum es geht:

Effizienz

Ein Bauer möchte im Jahr 400 Eier der GrĂ¶ĂŸe L bekommen. Um diese zu erhalten, braucht er HĂŒhner, derer es verschiedene Rassen gibt, die wir der Einfachheit halber auf zwei reduzieren. Australorps, die im Jahr 200 Eier dieser GrĂ¶ĂŸe legen, und die ThailĂ€ndischen Shamo, die es nur auf 80 Eier bei gleichem Futterbedarf bringen.
Effizienter, um das Ziel zu erreichen, sind also im Falle des Bauern die Australorps, derer er nur zwei benötigt, wĂ€hrend er mindestens fĂŒnf Shamo braucht, um im Endeffekt auf das gleiche Resultat zu kommen.
Effizienz bezeichnet also eine Kosten-Nutzen-Relation unter BerĂŒcksichtigung bestimmter Parameter.

EffektivitÀt

Um noch mal auf den Bauern zu sprechen zu kommen: er möchte mittlerweile nicht mehr nur irgendwelche Eier, sondern blaue Eier. Diese legen aber weder die Australorps noch die Shamo, sondern die englischen Cream Legbar. Er kann also alle HĂŒhner, die er bisher hat, essen – und muss sich stattdessen andere HĂŒhner kaufen, die zwar weniger legen, dies dafĂŒr aber mit dem gewĂŒnschten Ergebnis tun.
Und genau dieses bezeichnet der Begriff “EffektivitĂ€t”: wenn etwas effektiv ist, dann ist ein beabsichtigtes Ziel oder Ergebnis erreicht worden.
Bei der EffektivitÀt geht es nun aber nicht nur darum, OB ein Ziel erreicht wurde, sondern bis zu welchem Grad.
HĂ€tte der Bauer also eine ganz andere Rasse, nĂ€mlich die tĂŒrkisfarbene Eier legenden Araucanas angeschafft, wĂ€re das Ziel zwar erreicht worden, jedoch mit einem geringeren Effekt, weil TĂŒrkis zwar Blau beinhaltet, aber eben nur zu 50%.

Testfrage: Warum erklĂ€rt es sich anhand eines Beispiels “effizienter”?
Antwort: unten 🙂

Der Unterschied ist also, dass sich der Begriff “Effizienz” in der Regel auf den Prozess bezieht, der einem gewĂŒnschten Ergebnis, dem Effekt, vorausgeht.
EffektivitĂ€t hingegen lenkt den Blick auf den Effekt, das Ergebnis, und beurteilt, ob und in welchem Maße es erreicht wurde.

Die Sache mit dem Bauern sÀhe nÀmlich ganz anders aus, wenn es im in der Gesamteffizienz seines Haushaltes darum ginge, möglichst die Ressourcen sinnvoll zu nutzen.
Dann wĂ€re es völlig egal, wie viele Eier die HĂŒhner legen, solange er die AbfĂ€lle aus der KĂŒche effizient verarbeiten kann und am Ende, quasi als Dreingabe, noch ein Braten dabei herausspringt. Wobei es da wohl am effektivsten wĂ€re, wenn er sich ein Schwein anschafft!

Antwort: es erklĂ€rt sich “effizienter” anhand eines Beispiels, weil der Aufwand, ein möglichst anschauliches und merkbares Resultat zu erzielen dabei geringer ist, als wenn man versucht, dies mit abstrakten Formeln zu tun.
Auch wenn der Effekt am Ende der selbe sein sollte: der Leser kennt den Unterschied zwischen Effizienz und EffektivitÀt.

Unterschied zwischen gemahlenem Kaffee und Kaffeebohnen

Das Aroma von Kaffee ist sehr flĂŒchtig, daher hĂ€ngt sein Geschmack nicht nur von der Feinheit Kaffeepulvers, dem Zeitpunkt des Mahlens, sondern auch von der Aufbewahrungsart ab. Frischen und intensiven Kaffeegeschmack erzeugt man am besten, wenn man den Kaffee kurz vor der Zubereitung mahlt.

Bis zu zwei Monaten verströmt frisch gerösteter Kaffee Kohlendioxid und andere Gase. Daher haben Verpackungen hochwertiger Kaffeesorten Aromaventile, durch die das Kohlendioxid austreten kann, die Kaffeebohnen aber nicht mit Sauerstoff in Verbindung kommen. Kontakt mit Sauerstoff beeintrĂ€chtigt das Aroma des Kaffees erheblich. Da Kaffeepulver eine grĂ¶ĂŸere OberflĂ€che hat, ist auch der Kontakt mit Sauerstoff intensiver. Die Folge: Das Aroma des Kaffees kann sich schneller verflĂŒchtigen. Der typische Charakter des Kaffees wird dadurch aber nicht verĂ€ndert, denn der hĂ€ngt von der jeweiligen Kaffeesorte ab.

Gemahlener Kaffee

Ziel des Kaffeemahlens ist es, dessen Inhaltsstoffe auf bestmögliche Weise zu extrahieren. Beim AufbrĂŒhen werden diese aus den Kaffeepulver herausgelöst. Um den optimalen Kaffeegeschmack zu erreichen, muss aber nicht die maximale Menge an Bestandteilen herausgelöst werden, denn dann schmeckt der Kaffee bereits bitter. Der Mahlgrad des Kaffeepulvers ist entscheidend fĂŒr diese ExtraktionsstĂ€rke.

Ganze Kaffeebohnen

Ungemahlen bleibt das Aroma von Kaffee viel lĂ€nger erhalten. Darum sollte man Kaffeebohnen möglichst erst vor dem Verzehr mahlen. Mit einer hochwertigen, eigenen KaffeemĂŒhle kann man den Geschmack seines Kaffees positiv beeinflussen, denn dabei legt man auch den Mahlgrad fest. Wichtig ist, dass die Kaffeebohnen beim Mahlen nicht zu heiß werden. Eine alte KaffeemĂŒhle, die wie in Großmutters Zeiten von Hand betrieben wird, ist eine optimale Lösung fĂŒr frischen und geschmacklich einwandfreien Kaffee. HandmĂŒhlen haben den Vorteil, dass das Mahlergebnis gleichmĂ€ĂŸig ist und man nur so viel Kaffee mahlt, wie wirklich gebraucht wird.

In nicht gemahlenen Kaffeebohnen bleibt das Aroma des Kaffees am besten erhalten. Darum sollte man Kaffee erst kurz vor dem Verzehr mahlen und aufbrĂŒhen. Wer lieber Pulver kauft, sollte zur Aufbewahrung eine dunkle, luftdicht verschliessbare Dose wĂ€hlen und den Kaffee nicht lĂ€nger als zwei Wochen stehen lassen.

Quelle: Premium-Kaffeeshop.de

Unterschied zwischen Bachelor und Master

Der Bachelor Studiengang

Der Bachelor ist nicht eine Erfindung aus dem Fernsehen, wo ein Herr die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Frauen hat. Vielmehr ist er die Basis eines jeden Studiums in der heutigen Zeit. Wer heute studieren möchte, der kann nur noch in den wenigsten FĂ€llen auf einen Diplomstudiengang zurĂŒckgreifen. Man muss immer mit dem Bachelor Studiengang beginnen und diesen voll durchlaufen. In der Regel dauert der Bachelor 6 Semester. Die ersten 2 Semester stellen das Grundstudium dar, in dem die einfachen AblĂ€ufe des jeweiligen Studiengangs dargelegt werden. Wichtig sind beim Bachelor Studiengang aber immer die Verbindung von praktischen Modulen mit rein theoretischem Wissen. Der Bachelor soll neben dem theoretischen Wissen schon einen Einblick in den spĂ€teren Job geben und so das Arbeiten im jeweiligen TĂ€tigkeitsfeld vereinfachen. Nach dem Grundstudium folgt die Spezialisierung auf die verschiedenen Themenbereiche. Beim Bachelor wird in so geringer Zeit wie möglich, so viel Wissen wie möglich beigebracht. Der Vorteil gegenĂŒber dem Studiengang des Diploms ist vor allem die zeitliche Komponente, denn die Wirtschaft verlangt immer mehr nach jungen und gut ausgebildeten ArbeitskrĂ€ften, die in den verschiedenen Fachrichtungen spezialisiert werden. Der Bachelor schließt mit der Bachelorarbeit ab, die eine wissenschaftliche Ausarbeitung eines auf den Studiengang bezogenen Themas ist.

Der Master Studiengang

Der Master Studiengang ist ein Aufbau Studiengang, der nur wahrgenommen werden kann, wenn vorher schon der Bachelor gemacht worden ist. Die Dauer des Studiums des Masters ist in der Regel 4 Semester. Hier wird vor allem theoretisches Wissen beigebracht. Im Master Studiengang wird sich noch einmal sehr dezidiert auf eine jeweilige Fachrichtung ausgerichtet, sodass noch mehr Fachwissen implementiert wird. Auch der Master Studiengang wird mit einer wissenschaftlichen Ausarbeitung abgeschlossen. Mittlerweile ist der Master genauso anerkannt wie das Diplom, wobei der Master meist sehr viel schneller geht, was ihm einige Vorteile in der Wirtschaft verschafft.

Die Unterschiede zwischen dem Bachelor und dem Master

Der Master Studiengang ist viel kĂŒrzer als der Bachelor Studiengang. Auch in Sachen praktische Ausrichtung gibt es essentielle Unterschiede. WĂ€hrend beim Bachelor viel Praxis mit in den Lehrplan eingearbeitet wurde, geht es beim Master mehr um theoretisches Wissen und die Spezialisierung auf eine bestimmte Fachrichtung. Ein weiterer Unterschied der beiden StudiengĂ€nge sind die Zugangsvoraussetzungen. WĂ€hrend fĂŒr den Bachelor ein Abitur reicht, ist beim Master Studiengang ein bereits abgeschlossener Bachelor Studiengang die Basis. Wichtig ist aber auch, dass der Bachelor in der Regel 6 Semester dauert, wĂ€hrend der Master nur 4 Semester hat. Master StudiengĂ€nge werden seltener angeboten, weil es auch weniger Bewerber darauf gibt. Man kann aber auch festhalten, dass man mit einem Master Studiengang in der Regel ein höheres Einstiegsgehalt hat, als mit dem Bachelor.

Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec

Das E-Bike

E-Bike ist die AbkĂŒrzung fĂŒr Elektrofahrrad. Der Antrieb erfolgt durch eine Kombination der Trittkraft des Fahrers und einem Elektromotor. Dabei kann die unterstĂŒtzende Energie des Hilfsmotors nach Belieben zu- oder abgeschaltet werden. Besonders fĂŒr alte Menschen oder solche, die langsam mit dem Sport anfangen möchten, ist das eine gute Möglichkeit sich an das Fahren heranzutasten und das Rad nicht direkt wieder frustriert in die Ecke zu stellen. Auch anspruchsvolle Strecken mit großen Höhenunterschieden können so besser bewĂ€ltigt werden. Wird der Anstieg zu stark, schaltet man einfach den Elektromotor dazu und kommt so nicht an die Grenzen seiner Kraft. Auf gerader Strecke kann man ihn dann wieder abschalten und sich ganz auf seine Trittkraft verlassen. Mit einem E-Bike hat nahezu jeder die Möglichkeit zum Beispiel den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurĂŒckzulegen. Gewisse körperliche EinschrĂ€nkungen können damit aufgehoben werden und der Spaß am Fahren kommt von ganz alleine zurĂŒck. Das E-Bike wird vom Gesetzgeber allerdings nicht wie ein normales Fahrrad behandelt. Eine zusĂ€tzliche Versicherung sowie eine Betriebserlaubnis sind notwendig.

Das Pedelec

Auch das Pedelec verfĂŒgt ĂŒber einen kombinierten Antrieb aus Elektromotor und Trittkraft. Allerdings kommt der Motor nur zum Tragen, wenn auch gleichzeitig die Pedale betĂ€tigt wird. Solange man nicht tritt, lĂ€uft auch der Motor nicht. Solange man die Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern nicht ĂŒberschreitet, gilt das Pedelec als Fahrrad und benötigt keinerlei zusĂ€tzliche Versicherungen oder Zulassungen. Es ist eine sinnvolle UnterstĂŒtzung auf langen Strecken und ermöglicht eine schnellere Fahrgeschwindigkeit als bei konventionellen FahrrĂ€dern. Dadurch können auch lange Strecken relativ bequem und zĂŒgig bewĂ€ltigt werden. So kommt man garantiert nicht mehr verschwitzt zur Arbeit.
Mehr zur Funktionsweise eines Pedelecs kann man auf komfort-elektrofahrrad.de nachlesen.

Der Unterschied zwischen einem Pedelec und einem E-Bike

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden auch Pedelecs hĂ€ufig als E-Bikes bezeichnet. GrundsĂ€tzlich unterscheiden sich die beiden Radtypen aber voneinander. Was sie gemeinsam haben, ist der unterstĂŒtzende Elektromotor. Beim E-Bike kann er nach Belieben verwendet werden. Der Fahrer kann ihn ein- und ausstellen, je nachdem, was die Situation gerade erfordert. Anders ist das beim Pedelec. Hier kommt der Motor nur zum Einsatz, wenn man auch krĂ€ftig in die Pedale tritt. Ohne eigene Trittkraft bewegt sich das Rad nicht vorwĂ€rts. Die Vorteile des Pedelecs sind trotzdem vielseitig. So wird es im Straßenverkehr als normales Fahrrad betrachtet, benötigt weder eine Zulassung noch eine Versicherung. Das E-Bike hingegen erfordert eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen und fĂ€llt entweder unter den Begriff des Kleinkraftrades. In Deutschland dominieren die Pedelecs mit 95 Prozent deutlich den Markt. Nur rund 5 Prozent der verkauften RĂ€der mit Elektromotor sind E-Bikes.

NĂ€here Informationen zu Zulassung und den rechtlichen Aspekten von E-Bikes in Deutschland finden Sie hier.

Unterschied zwischen Arbeiter und Angestellter

Arbeiter

Ein Arbeiter ist eine Person, die einer körperlichen TĂ€tigkeit nachgeht und mit dieser TĂ€tigkeit seinen Lebensunterhalt verdient. Der Arbeiter im klassischen Sinne wird oder wurde vielfach auch als Fabrikarbeiter bezeichnet, obwohl der Begriff Arbeiter grundsĂ€tzlich alle körperlich arbeitenden Personen umfasst, unabhĂ€ngig davon, an welchem Ort oder in welcher Weise sie ihrer TĂ€tigkeit nachgehen. Die von einem Arbeiter ausgefĂŒhrte TĂ€tigkeit ist auch als Lohnarbeit bekannt; als Grundlage fĂŒr die Bezahlung dienen vertragliche Regelungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer, also dem Arbeiter. DarĂŒber hinaus stellt die Bezeichnung Arbeiter einen historisch vielfach verwendeten Begriff dar, mit dem immer wieder auch das idealisierte Bild des arbeitenden Menschen in Verbindung gebracht wurde. Die Anzahl der Arbeiter in Deutschland ist in den vergangenen Jahrzehnten stetig zurĂŒckgegangen.

Angestellter

Ein Angestellter ist eine Person, die einer bezahlten TĂ€tigkeit bei einem Arbeitgeber nachgeht und nach dieser Definition also ein Arbeitnehmer ist. Dabei umfasst die Gruppe der Angestellten weder Arbeiter noch Beamte. Außerdem ist ein Angestellter nicht als maßgeblicher MiteigentĂŒmer an dem Unternehmen beteiligt, fĂŒr das er tĂ€tig ist, und bezieht fĂŒr seine TĂ€tigkeit ein monatliches Gehalt. Angestellte werden in vier Gruppen unterteilt, fĂŒr die unterschiedliche Regelungen in den Bereichen Bezahlung, Befugnisse und Aufgaben gelten. Im Gegensatz zum einfachen Angestellten, der nach Tarif bezahlt wird, erhĂ€lt ein ĂŒbertariflicher Angestellter ein höheres Gehalt, als ihm nach der fĂŒr ihn geltenden Tarifbestimmung zusteht. Ein außertariflicher Angestellter wiederum ist in einem Unternehmen mit Tarifvertrag angestellt, schließt jedoch davon unabhĂ€ngig einen individuellen Vertrag mit dem Arbeitgeber ab, nach dem er in der Regel besser als nach Tarif bezahlt wird. Der leitende Angestellte schließlich hat weitreichende Befugnisse; so kann er unter anderem Arbeitnehmer einstellen und entlassen. Daneben können aber auch Personen ohne diese Befugnisse zum leitenden Angestellten aufsteigen, wenn sie in der Betriebsstruktur eine entsprechende Position einnehmen oder auf dem Niveau eines leitenden Angestellten bezahlt werden.

Der Unterschied zwischen Arbeitern und Angestellten

Sowohl beim Arbeiter als auch beim Angestellten handelt es sich um Arbeitnehmer, also um Personen, die ihre TĂ€tigkeit gegen ein Entgelt dem Arbeitgeber zur VerfĂŒgung stellen. Die traditionelle Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten war in der Vergangenheit fĂŒr versicherungsrechtliche und Ă€hnliche Regelungen von Bedeutung; mittlerweile wurden beide Gruppen einander jedoch weitgehend angepasst und gelten in beiden FĂ€llen als BeschĂ€ftigte. Ein Kriterium zur Unterscheidung beider Gruppen ist die Form der ArbeitsvergĂŒtung. WĂ€hrend Angestellte in der Regel ein festes monatliches Gehalt beziehen, werden Arbeiter in vielen FĂ€llen nach einem Stunden- oder StĂŒcklohn bezahlt. Auch der Akkordlohn kommt bei der Bezahlung von Arbeitern zur Anwendung; hier wird die VergĂŒtung nach einer Vorgabezeit fĂŒr die jeweilige Aufgabe berechnet. Im Allgemeinen unterscheidet man außerdem zwischen dem Angestellten, der eine leitende, verwaltende oder im weiteren Sinne gehobene Stellung innehat, und dem Arbeiter, der eine körperliche TĂ€tigkeit ausfĂŒhrt.

Dazu die Leseempfehlung (Amazon):

Das VerhÀltnis der Arbeiter und Angestellten in unserer Gesellschaft