Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme

Fragen Sie sich was der Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme ist? Dieser Artikel erklärt es

Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme

Wird in Deutschland der Bundes- oder ein Landtag gew√§hlt, dann hat jeder B√ľrger die M√∂glichkeit zwei Stimmen abzugeben. Die Erst- und die Zweitstimme. Beide haben eine unterschiedliche Bedeutung bei der Wahl,¬†aber keine ist weniger wichtig als die andere.

Erststimme

Mit der Erstimme kann jeder B√ľrger einen Kandidaten direkt in den Bundes- oder Landtag w√§hlen. Das hei√üt, in jedem der bundesweit 299 vorhandenen Wahlkreise k√∂nnen sich Kandidaten zur Wahl stellen. Diese sind entweder Kandidaten einer Partei oder auch parteilose Kandidaten. Damit einer dieser Kandidaten in einen Landtag oder den Bundestag einziehen kann reicht eine einfache Stimmenmehrheit in seinem Wahlbezirk aus.

Zweitstimme

Bei der anderen Stimme, die ein Wähler abgeben kann handelt es sich um die sogenannte Zweitstimme. Mit dieser kann der Wähler seine Stimme einer Partei geben. Anders gesagt, nach der Wahl werden alle Zweitstimmen die bei der Wahl abgegeben wurden, zusammengezählt und dann prozentual ausgewertet werden. Jede Partei, die mehr als 5% der Stimmen auf sich vereinigen konnte zieht dann in den Bundes- bzw. den jeweiligen Landtag ein. Die Anzahl der Sitze, die sie erhält basiert auf der Basis der erhaltenen Stimmen.

Die beiden Stimmen sind √ľbrigens unabh√§ngig voneinander. Sie k√∂nnen die Erststimme also ohne Probleme einem Kandidaten von Partei A geben und mit der Zweitstimme Partei B w√§hlen.

Beispiel

Der deutsche Bundestag hat standardm√§√üig 598 Mitglieder (√ľblicherweise sind es aufgrund von √úberhang- und Ausgleichsmandaten allerdings mehr). Bei 299 Mitgliedern handelt es sich um Direktmandate, die mit der Erststimme vergeben werden. Die restlichen 299 Mandate werden durch die Listenmitglieder der Parteien belegt. H√§tte beispielsweise Partei A 48% der Stimmen auf sich vereinigt und Partei B 33%, gefolgt von Partei C mit 19%, dann w√ľrden diese Parteien 144(A), 99 (B) und ¬†57 (C) Sitze erhalten. Wobei sich auch bei diesem einfachen Beispiel¬†schon eine Summe von 300 Sitzen ergibt. Sprich, einer der Abgeordneten hat schon ein √úberhangmandat.

Links zum Thema

Deutscher Bundestag: https://www.bundestag.de
Informationen zu den Landesparlamenten (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Landesparlament

 

Unterschied zwischen IMAP und POP3

POP3 oder IMAP? Wie unterscheiden diese beiden Protokolle sich und welches sollte man nutzen, wenn man ein Postfach oder einen E-Mail-Client einrichtet. Dieser Artikel liefert alle wichtigen Informationen

Bei der Einrichtung eines neuen E-Mail-Accounts oder -Clients, wird man oft gefragt ob man seine Mails per IMAP oder per POP3 abholen möchte. Diese Entscheidung ist nicht ganz unwichtig, da es einen gewaltigen Unterschied machen kann, wie die Mails abgeholt werden.

Zuvor m√∂chte ich aber kurz noch ein paar grunds√§tzliche Dinge erl√§utern. Wenn eine E-Mail verschickt wird, dann √ľbergibt der Client (also der Computer, das Smartphone oder das Tablet) an dem man seine Mail geschrieben hat die Mail zun√§chst an einen Server. Das passiert mithilfe eines Daten√ľbertragungsprotokolls namens SMTP (Simple Mail Transfer Protocol). Sobald der Server die Mail hat, so √ľbermittelt er sie weiter an den Server des Empf√§ngers, was auch per SMTP passiert. Wenn die Mail auf dem Zielserver angekommen ist, kann der Empf√§nger sie mit seinem Endger√§t (Computer, Handy etc.) abholen. Das wiederum kann nun mit IMAP¬†oder POP3 erfolgen.

POP3

Die Abk√ľrzung POP3 steht f√ľr „Post Office Protocol Version 3“. Die erste Version von POP wurde bereits 1984 vorgestellt – also¬†f√ľnf Jahre bevor das World Wide Web entwickelt wurde.¬†Die dritte Version wurde 1988 ver√∂ffentlicht und ist im RFC 1081 definiert. M√∂chte ein Client E-Mails von dem Server abholen, dann schickt er einige einfache Befehle an den Server:

USER XXX (Anmeldung als User XXX)
PASS YYY (Senden des Passworts YYY)
STAT     (Abfrage wie viele Mails vorhanden sind)
RETR 1   (Mail Nummer 1 abholen)

Wurde eine Mail einmal von Werver abgeholt oder gel√∂scht, dann wird sie nicht noch einmal an einen Client √ľbertragen. Urspr√ľnglich sah POP3 keine Verschl√ľsselung vor. Inzwischen gibt es aber eine ganze Menge M√∂glichkeiten die √úbertragung der Daten sicher abzuwickeln.

Eine Version 4 von POP ist theoretisch zwar in der Entwicklung, da es dabei aber seit 2003 keine Fortschritte zu verzeichnen gab, ist es fraglich ob diese Version jemals veröffntlicht wird.

IMAP

Das Internet Message Access Protocol, oder kurz IMAP, war eine Zeit lang auch mal als Interactive Mail Access Protocol bekannt. Die erste Version wurde 1986 vorgestellt und die aktuelle Version 4 ist seit 2003 als RFC 3501 standardisiert. Grundsätzlich ist die Funktionsweise ähnlich wie bei POP. Der Client schickt also auch einzelne Befehle an den Server welcher dann reagiert:

login XXX YYY (Einloggen mit User XXX und Passwort YYY)
status inbox (MESSAGES, UNSEEN) (Liest die Gesamtzahl der Nachrichten und die der ungelesenen aus)
select inbox  (selektiert den Ordner inbox)
fetch 12 all (lädt Nachricht 12 komplett herunter)

Die Befehle, die IMAP benutzt sind, wie man hier schon erahnen kann, etwas leistungsf√§higer. Vor allem bietet IMAP aber die M√∂glichkeit mit verschiedenen Ordnern (in diesem Fall inbox) zu arbeiten. Des Weiteren „merkt“ IMAP sich ob eine Mail bereits gelesen bzw. abgeholt wurde und auch beim L√∂schen werden Mails nicht direkt gel√∂scht sondern erstmal mit einem „Flag“ markiert und erst sp√§ter gel√∂scht.

Durch diese Mechanismen ist IMAP in der Lage sich den Status von Mails exakt zu merken. Daraus resultierend ist es auch m√∂glich, dass IMAP die Mails auf dem Server verwalten kann. Somit kann ein Client eine Kopie einer E-Mail herunterladen und das „Original“ bleibt auf dem Server. Das hat dann auch den riesengro√üen Vorteil, dass man mit mehreren Clients (Computer, Handy, Tablet) auf dasselbe Postfach zugreifen kann und √ľberall dieselbe Darstellung hat.

Unterschied zwischen POP3 und IMAP

Auch wenn die Gemeinsamkeiten der beiden Protokolle recht groß sind, so gibt es doch ein paar deutliche Unterschiede. Der auffallendste ist sicher, dass IMAP alle Mails auf dem Server behalten kann. Somit kann man auf Basis eines IMAP-Kontos mit mehreren Clients arbeiten. Nutzt man POP, dann hat man seine Mails bespielsweise nur auf dem Handy und nicht auf dem Computer oder Tablet. Sollte ein Computer mal neu aufgesetzt werden oder Daten verlieren, dann kann man bei IMAP die Mails einfach neu von dem Server abholen, was bei POP nicht möglich ist.

Des Weiteren unterst√ľtzt IMAP die Nutzung von Ordnerstrukturen. Auch das kann POP leider nicht.

Unterschied zwischen Cupcake und Muffin

Gibt es einen Unterschied zwischen Cupcake und Muffin oder ist das alles das Gleiche? Dieser Artikel erklärt die Unterschiede

Die Begriffe „Cupcake“ und „Muffin“ werden gerne mal verwechselt. Dabei ist es gar nicht so schwer sie zu unterscheiden….

Muffin

Unter einem Muffin wird in Deutschland meist ein amerikanischer Muffin verstanden. Dabei handelt es sich um einen kleinen Kuchen, der √ľblicherweise mit Backpulver gebacken wird. Ein Muffin ist ungef√§hr so gro√ü wie eine Tasse, wobei er etwas h√∂her ist. Die Teigkonsistenz ist meist weich und fluffig und oft¬†werden dem Teig noch weitere Zutaten wie N√ľsse, Schokosplitter oder Blaubeeren hinzugegeben.
Rezepte f√ľr Muffins finden Sie beispielsweise bei Chefkoch.de.

Allerdings m√∂chte ich Ihnen den englischen Muffin nicht unterschlagen. Bei englischen Muffins, die in Deutschland eigentlich eher unbekannt sind, ¬†handelt es sich um eine Art „halbes Br√∂tchen“ aus Hefeteig. Dieses wird kurz vor dem Verzehr noch einmal im Toaster ger√∂stet und √ľblicherweise zum Nachmittagstee gereicht.

Ein Cupcake
Ein Cupcake

Cupcake

Ein Cupcake schaut eigentlich aus wie ein Muffin der mit einem Creme-Haube verziert wurde. Das ist allerdings nicht ganz richtig. Der „Unterbau“ des Cupcakes ist ein kleiner Kuchen, der aus einem R√ľhrteig gebacken wird. Die Gr√∂√üe ist √§hnlich der eines Muffins. Bei einem Cupcake ist bzw. war der Name Programm, da er urspr√ľnglich in einer Tasse gebacken wurde. Inzwischen gibt es daf√ľr nat√ľrlich entsprechende Bleche, in denen meist 12 Cupcakes (oder Muffins) auf einmal gebacken werden k√∂nnen. Bei traditionellen Cupcakes wird der Teig auch nicht mit weiteren Zutaten erg√§nzt. Obgleich der Kreativit√§t in der heutigen Zeit da auch keine Grenzen gesetzt sind.

Der offensichtlichste Unterschied zwischen den beiden K√ľchlein ist aber, dass ein Cupcake eine Haube aus Creme tr√§gt, welche oft noch mit Fr√ľchten, Schoko- oder Zuckerstreuseln verziert wird. Diese Haube, die als Topping bezeichnet wird, ¬†besteht aus einer sehr s√ľ√üen Creme, die prim√§r aus Butter, Puderzucker und Frischk√§se besteht. Da das Topping auf der Zunge zergeht und dabei einen k√ľhlenden Effekt hat, bezeichnet man es auch als Frosting.

Rezepte f√ľr Cupcakes sind auch bei Chefkoch.de zu finden.

Unterschied zwischen „den gleichen“ und „denselben“

Der Unterscheid zwischen „den gleichen“ und „denselben“ sorgt immer wieder f√ľr Verwirrung. Dabei ist das eigentlich gar nicht so kompliziert.

denselben

Wenn man „denselben“, „dasselbe“ oder „dieselbe“ sagt, dann handelt es sich immer um ein und dasselbe „Objekt“. Zwei Zwillingskinder, die im Bauch Ihrer Mutter sitzen, haben also dieselbe Mutter. Genau so stehen wir alle auf derselben Erde, weil es auch davon nur eine gibt. Und wir schauen alle auf denselben Mond, weil auch der nur einmal da ist. Bei einer Familie (wenn sie sich nicht getrennt hat und niemand ausgezogen ist) wohnt der Vater in derselben Wohnung wie die Mutter und das Kind.

den gleichen

Wenn man „den gleichen“, „die gleiche“ oder „das gleiche“ sagt, dann geht es immer um zwei oder mehr „Objekte“ die eigentlich identisch sind. Das hei√üt, wenn Sie und Ihr Nachbar beiden einen neuen, roten VW Golf bestellen, bei dem die Ausstattung identisch ist, dann haben Sie „den gleichen“ Wagen. Aber es handelt sich eben um zwei Fahrzeuge und nicht um eins. Genau so k√∂nnen zwei Frauen das gleiche blaue Sommerkleid von H&M tragen, wenn sie sich auf einer Party treffen. Beide haben jeweils ein eigenes Kleid an. Es handelt sich also um zwei Kleider, die aber sonst identisch sind. Oder wenn Sie beispielsweise essen gehen und Ihr Tischnachbar hat schon bestellt, dann k√∂nnen Sie dem Kellner sagen, dass Sie gerne „das gleiche“ haben wollen. Sie und Ihr Tischnachbar bekommen dann jeweils einen eigenen Teller, auf dem aber das gleiche zu finden ist.

Unterschied zwischen „denselben“ und „den gleichen“

Der Unterschied besteht also einfach darin, dass „denselben“ (dasselbe, dieselbe) genau ein „Objekt“ beschreibt, wohingegen „den gleichen“ (das gleiche, die gleiche) sich immer auf mehrere Objekte bezieht, die aber identisch sind. Stehen Sie beim B√§cker in der Schlange und bestellen „das gleiche“ wie ihr Vorg√§nger, so bekommen sie genau so viel Br√∂tchen wie er. Bestellen Sie allerdings „dasselbe“, dann m√ľssten Sie ihm die Br√∂tchent√ľte aus der Hand rei√üen.

Und wenn das jetzt alles noch nicht verständlich war, dann findet man im Duden noch eine gute Erklärung.

Unterschied zwischen HTML und XML

HTML

Die Abk√ľrzung HTML steht f√ľr Hypertext Markup Language. HTML ist eine¬†Computersprache, die dazu genutzt wird, Webseiten zu erstellen. Auch wenn es gerne mal behauptet wird, so ist HTML keine Programmiersprache, sondern eine Seitenbeschreibungssprache. Das hei√üt, sie gibt Entwicklern die M√∂glichkeit eine Webseite (mehr oder minder genau) zu beschreiben.

Die erste Version von HTML wurde Anfang der 1990er Jahre am CERN in der Schweiz entwickelt. Da das CERN eine Forschungsst√§tte ist, ist es nicht verwunderlich, dass die¬†urspr√ľngliche Idee der Sprache war, wissenschaftliche Texte zu formatieren und sie somit zwischen verschiedenen Computersystemen austauschbar zu machen. Urspr√ľnglich¬†stand also die Formatierung von Texten und nicht der Aufbau von Layouts, Kommunikation mit Usern oder √§hnliches im Vordergrund. HTML ist eine der zentralen Technologien des World Wid Webs (WWW), das zeitgleich am CERN entwickelt wurde.

Syntax

Die Syntax von HTML ist sehr einfach aufgebaut und¬†schnell zu erlernen. Die Sprache besteht aus einzelnen Befehlen, so genannten Tags (Englisch f√ľr Kennzeichnung, Markierung). Ein Tag besteht mindestens immer aus einer „√∂ffnenden spitzen Klammer“ (Kleiner-Als-Zeichen), dem Befehl und einer „schlie√üenden spitzen Klammer“ (Gr√∂√üer-Als-Zeichen). Das hei√üt, ein Tag k√∂nnte beispielsweise so aussehen <b>. Dieser Befehl sorgt daf√ľr, dass Schrift fett dargestellt wird. Die meisten Befehle k√∂nnen Sie, wie in diesem Fall (b steht f√ľr bold = fett), einfach aus der englischen Sprache ableiten. Zwischen dem Kleiner-Als-Zeichen und dem Befehl darf kein Leerzeichen oder etwas anderes auftauchen. Nach dem Befehl sind allerdings Leerzeichen oder auch noch¬†weitere Spezifikationen zul√§ssig (mehr dazu sp√§ter). In Standard-HTML (also nicht HTML 5 oder XHTML) k√∂nnen Sie den eigentlichen Befehl √ľbrigens gro√ü oder klein schreiben. Ob Sie also <B> oder <b> schreiben macht keinen Unterschied. √úblicherweise werden Befehle aber klein geschrieben, wobei es interessanterweise eine Empfehlung des W3C gibt, die Befehle gro√ü zu schreiben. Die Idee bei der Empfehlung war, dass gro√ü geschriebene Befehle innerhalb des Codes besser zu erkennen sind.

In „normalem“ HTML werden viele Befehle auch wieder „geschlossen“. Das hei√üt, es gibt noch zus√§tzlich ein schlie√üendes Tag, welches die Anweisung des √∂ffnenden Befehls wieder aufhebt. Bei diesem gilt, dass es grunds√§tzlich erstmal genau so ausschaut wie das √∂ffnende, wobei sich zwischen der √∂ffnenden Klammer und dem Befehl allerdings ein Slash (/) befinde. F√ľr das obige Beispiel ¬†lautet der schlie√üende Befehl also </b>.
Dieser HTML-Text:
Dieser <b>Text</b> ist fett!
wird im Browser dann so dargestellt:
Dieser Text ist fett!

Wie schon angedeutet kann das √∂ffnende Tag um eine ganze Menge Erweiterungen erg√§nzt werden. Diese sogenannten Attribute¬†werden nach dem Befehl aber vor der schlie√üenden Klammer angegeben und jeweils durch Leerzeichen voneinander und von dem Befehl getrennt. M√∂chten Sie beispielsweise einen Absatz in einen Text einbauen und den Absatz zentriert ausrichten, dann w√§re <p align=’right‘>Absatz</p> der korrekte Befehl. In den meisten F√§llen besteht ein Attribut aus einem Namen und einem Wert, welcher mithilfe eines Gleichheitszeichens angeh√§ngt wird. Der Wert selbst sollte in einfache oder doppelte Anf√ľhrungszeichen (‚ oder „) gesetzt werden, auch wenn das nicht immer notwendig ist.¬†Welche Attribute¬†bei welchen Befehlen zul√§ssig sind, entnehmen Sie bitte den HTML-Spezifikationen.

Syntaktische Unterschiede zu XHTML

XHTML ist eine „Weiterentwicklung“ von HTML, welche Ende der 1990 Jahre entwickelt wurde und im Januar 2000 in der Version 1.0 ver√∂ffentlicht wurde.¬†Bei der Benutzung sind die Unterschiede zwischen HTML und XHTML nicht sonderlich gro√ü. Allerdings¬†gibt es einige¬†Punkte zu beachten. Die wichtigsten Punkte habe ich hier aufgef√ľhrt:

  1. Befehle sind in XHTML immer klein zu schreiben. Das heißt, das Tag <b> muss in XHTML immer klein geschrieben werden. Ein <B>, das in HTML zulässig wäre, ist in XHTML verboten.
  2. Jeder Befehl muss immer geschlossen werden. In HTML gibt es beispielsweise kein schlie√üendes Tag f√ľr den Befehl <br>, der einen Zeilenumbruch erzeugt. In XHTML muss aber jeder Befehl geschlossen werden, so auch das <br>. ¬†Das hei√üt, eigentlich m√ľsste man in XHTML <br></br> schreiben, was aber recht unsinnig w√§re, da ein Zeilenumbruch ja nicht irgendwo anf√§ngt und wieder beendet werden muss. Daher wird der schlie√üende Befehl mit einem Slash am Ende des √∂ffnenden Befehls symbolisiert, was dann ein <br /> ergibt. Diese Vorgehensweise ist ist allerdings immer nur dann zul√§ssig, wenn zwischen dem √∂ffnenden und dem schlie√üenden Befehl kein Text und keine anderen Befehle stehen.
  3. Jedes Attribut muss immer einen Wert haben, was in¬†(Standard-)HTML nicht immer der Fall ist. In HTML w√§re beispielsweise <option selected> zul√§ssig, was in XHTML nicht korrekt w√§re. In XHTML lautet die korrekte Schreibweise <option selected=“selected“>.
  4. Jeder Attributwert muss immer in Anf√ľhrungszeichen gesetzt werden. In HTML w√§re es bei bestimmten Werten zul√§ssig, dass diese¬†ohne Anf√ľhrungszeichen an das Gleichheitszeichen angeh√§ngt werden, was in XHTML allerdings verboten ist. Hier ist es zwingend vorgeschrieben, dass die Werte immer in einfache oder doppelte Anf√ľhrungszeichen eingeschlossen werden.

Zu ergänzen ist, dass diese Unterscheidung nur bis HTML 5 gilt. Bei HTML 5 kann konfiguriert werden ob es sich wie HTML oder XHTML verhalten soll.

¬†„Standard-HTML“

Im Text ist an einigen Stellen von Standard-HTML die Rede. Damit beziehe ich mich auf die Syntax von HTML bis einschlie√ülich der Version 4.01. „Standard-HTML“ ist nat√ľrlich kein feststehender oder gar akademisch korrekter Begriff. Viel mehr versuche ich damit auf das Verhalten von „altem“ HTML anzusprechen, wie es vielen Entwicklern noch vertraut ist. Wie schon erw√§hnt verh√§lt XHTML sich anders. HTML5, also die momentan aktuelle Version von HTML,¬†¬†unterst√ľtzt sowohl die HTML als auch XHTML-Schreibweise.

HTML-Versionen

  • HTML Urversion, 3. November 1992
  • HTML Urversion mit neuen Formatierungsm√∂glichkeiten und integration von Bildern, 30. April 1993
  • HTML 2.0 Erg√§nzung um Formulare u.a., November 1995
  • HTML 3.2 Einf√ľhrung von Tabellen u.a., 14. Januar 1997 (HTML 3.2 DTD)
  • HTML 4.0 Erg√§nzung um Stylesheets, Frames u.a., 18. Dezember 1997
  • HTML 4.01 Kleinere Korrekturen, 24. Dezember 1999
  • XHTML 1.0 Neuformulierung von HTML in XML (vorher war HTML in SQML deklariert), 26. Januar 2000)
  • XHTML 1.1¬†Moulbasierte Version von XHTML 1, 31. Mai 2001
  • HTML5 komplette √úberarbeitung, 28. Oktober 2014

Unterschied zu Programmiersprachen

Wie eingangs erwähnt, ist HTML keine Programmiersprache sondern eine Auszeichnungssprache. Das heißt, HTML gibt Ihnen zwar die Möglichkeit Texte zu formatieren, sieht aber keine Möglichkeit vor Logik zu implementieren. Anders gesagt, eine Programmiersprache ist in der Lage 1+1 auszurechnen, HTML kann 1+1 im Browser ausgeben und formatieren, aber nicht ausrechnen.

Ergänzende Technologien

Auch wenn man mit HTML eine ganze Menge machen kann, so ist es¬†eigentlich unm√∂glich eine funktionale Webseite ohne erg√§nzende¬†Technologien zu erstellen. In den meisten F√§llen werden¬†clientseitig, das hei√üt im Browser, noch CSS (Cascading Stylesheets) und JavaScript eingesetzt. HTML selbst bietet nur sehr¬†eingeschr√§nkte Formatierungsm√∂glichkeiten, die durch den Einsatz von CSS deutlich verbessert werden k√∂nnen. JavaScript ist eine Programmiersprache, die im¬†Browser ausgef√ľhrt werden kann. Mit ihrer Hilfe kann HTML um Logik erg√§nzt werden. Somit¬†k√∂nnen die Werte, die in ein Formular beispielsweise gepr√ľft werden, ob sie g√ľltig sein k√∂nnten.

Webseiten werden √ľblicherweise von einem Webserver an den Client ausgeliefert. Der Browser schickt also eine Anfrage an einen Server, welcher diese Anfrage dann mit einer Webseite beantwortet. Bevor diese Webseite zum Browser geschickt¬†wird, kann diese auch noch von serverseitigen Technologien verarbeitet werden. Hier kommen¬†Programmiersprachen wie PHP, Java oder Ruby zum Einsatz, die dann beispielsweise auch mit Datenbanken wie MySQL kommunizieren k√∂nnen.

Literaturempfehlungen

Hier noch ein paar Literaturempfehlungen zu den vorgenannten Themen

HTML / CSS

JavaScript

XML

Die Abk√ľrzung XML steht f√ľr „Extensible Markup Language“. Die¬†Sprache XML¬†wird vom W3C betreut und ist im eigentlichen Sinn keine¬†wirkliche Sprache, da sie keine Vokabeln, sprich Befehle kennt. Viel mehr gibt XML ein Regelwerk, also eine Grammatik vor, mit dessen Hilfe Sprachen definiert werden k√∂nnen. Die Idee dahinter ist, dass man ein Regelwerk schaffen wollte, mit dem Entwickler selbst eine Sprache definieren k√∂nnen. Selber eine Sprache zu definieren ist immer dann sinnvoll, wenn mehrere Computer- oder Softwaresysteme untereinander Daten austauschen sollen und alle beteiligten Systeme dieselbe Sprache sprechen sollen. Sollte Beispielsweise eine Namensliste zwischen zwei Computersystemen ausgetauscht werden, dann k√∂nnte man eine Sprache definieren, welche Sender und Empf√§nger verstehen.¬†Ein entsprechendes Dokument, dessen Befehle¬†wirklich komplett frei ausgedacht ist, k√∂nnte dann beispielsweise so aussehen:

<liste>
<name>
<vorname>Peter</vorname>
<nachname>Görgens</nachname>
</name>
<name>
<vorname>Franka</vorname>
<nachname>Gallone</nachname>
</name>
</liste>

Wie hier schon zu erkennen ist, ist die Syntax eng mit HTML verwandt. Das hat einen einfachen Grund. Das urspr√ľngliche HTML ist n√§mlich in SGML deklariert und XML ist aus SGML entstanden. Das hei√üt, es wurde ein Teil von SGML¬†ausgegliedert und als eigenst√§ndige Sprache, sprich als XML deklariert.

F√ľr den Aufbau der Befehle gilt, dass auch hier der Befehl in Kleiner-Als- und Gr√∂√üer-Als-Zeichen gefasst werden muss und zwischen der √∂ffnenden Klammer und dem Befehl kein Whitespace (also Leerzeichen, Tabulator etc.) stehen darf. Wie der Befehl hei√üt, d√ľrfen Sie sich selbst ausdenken, wobei er nicht mit jedem beliebigen Zeichen beginnen darf. XML ist „case sensitive“, das hei√üt, es wird zwischen Gro√ü- und Kleinschreibung unterschieden. Das Element¬†<name> muss also mit </name> abgeschlossen werden und darf nicht mit </Name> oder </NAME> beendet werden.

Des Weiteren sind auch hier Attribute zul√§ssig, deren Namen Sie sich auch ausdenken d√ľrfen. Auch hier gilt, dass ein Attribut immer einen Wert haben muss und dieser in einfache oder doppelte Anf√ľhrungszeichen gesetzt werden muss.

Ergänzende Technologien

XML selbst gibt einem Entwickler also die Möglichkeit eine Sprache zu entwickeln. Allerdings funktionieren Sprachen als Kommunikationsmittel nur dann, wenn sowohl Sender als auch Empfänger einer Nachricht dieselbe Sprache sprechen. Daher gibt es eine ganze Menge Technologien, die es Ihnen ermöglichen eine Grammatik festzuschreiben. Im einfachsten Fall nutzt man dazu eine Document Type Definition (DTD). Mit ihrer Hilfe können Sie beispielsweise  definieren, welcher Befehl nach einem anderen kommen darf (also, etwas wie <vorname> muss nach <name> kommen) oder ob ein Element mehrfach auftauchen darf (<name> wiederholt sich beispielsweise). Allerdings sind die Möglichkeiten einer DTD eingeschränkt. So ist es beispielsweise nicht so einfach wenn man festlegen möchte, dass ein  Element mindestens 10 Mal, maximal aber 20 Mal auftauchen darf. Eine DTD kennt auch keine Möglichkeit um zu definieren, dass das was zwischen einem öffnenden und schließenden Tag steht, nur aus Zahlen bestehen darf und ähnliches.

Ben√∂tigen Sie solche und andere komplexere Definitionen, dann ist XML-Schema (Auch XSD f√ľr XML-Schema Definition genannt) die L√∂sung. Auch wenn XSD deutlich komplexer und umfangreicher ist, so lohnt es sich doch oft damit zu arbeiten, weil die M√∂glichkeiten, die sich daraus ergeben einfach sehr lohnend sind.¬†Alternativ k√∂nnen auch RELAX NG, Schematron oder andere Technologien genutzt werden um ein Schema, also eine Grammatik, zu definieren.

Weitere, sehr zentrale Technologien sind XSLT und XSL-FO.¬†Die Abk√ľrzung XSL steht f√ľr Extensible Stylsheet Language. Bei XSLT k√ľrzt das T „Transformation“ ab. Mithilfe von XSLT k√∂nnen Sie also ein Dokument in ein anderes transformieren. Das hei√üt, wenn Sie ein XML-Dokument wie aus dem obigen Beispiel haben und daraus HTML-Dokument erstellen lassen wollen, dann kann XSLT das f√ľr Sie √ľbernehmen. Das macht nat√ľrlich meist nur dann Sinn, wenn ein¬†Dokument √∂fter konvertiert werden soll.

XSL-FO, hier steht das FO f√ľr Formatting Objects, ist eine Seitenbeschreibungssprache. ¬†Hiermit¬†sind Sie in der Lage das Layout eines Dokuments sehr exakt zu beschreiben. Somit ist es sehr einfach aus einem XSL-FO-Dokument beispielsweise ein PDF generieren zu lassen. Ein XSL-FO-Dokument wird meist mithilfe von XSLT aus XML generiert.

Die Kombination dieser Technologien wird beispielsweise oft f√ľr die Produktion von Katalogen mit einem einfachen Layout genutzt. Die Daten f√ľr den Katalog liegen dann in einer Datenbank vor. welceh sie als XML-Dokument zur Verf√ľgung stellt. Danach wird das Dokument mithilfe von XSLT zu XSL-FO transformiert und kann danach direkt gedruckt werden. Somit ist es m√∂glich Kleinstauflagen zeitnah und „on demand“ zu produzieren.

Literaturempfehlungen

Unterschied zwischen HTML und XML

HTML und XML sind also zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe. HTML ist eine komplett fertige Sprache, welche dazu genutzt werden kann um Webseiten zu erstellen. XML gibt Ihnen die Möglichkeit eine eigene Sprache zu deklarieren und zu nutzen, wie das ja auch im Fall von XHTML gemacht wurde.

Unterschied zwischen Vibrator und Dildo

Gibt es einen Unterschied zwischen einem Vibrator und einem Dildo? Oft werden diese beiden Begriffe ja also Synonyme benutzt, was¬†aber¬†nicht ganz korrekt ist. Grunds√§tzlich dienen beide nat√ľrlich erstmal dazu das Liebesspiel abwechslungsreicher und interessanter zu gestalten. „Liebesspiel“ muss hierbei allerdings nicht hei√üen, dass es sich um zwei oder mehr Partner handelt. Beide k√∂nnen nat√ľrlich auch f√ľr die Masturbation und von M√§nnern¬†und Frauen genutzt werden.
Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass sie √ľblicherweise¬†l√§nglich und (mehr oder minder) an die Form des ¬†m√§nnlichen Gliedes angelehnt sind. Der gro√üe Unterschied besteht darin, dass ein Vibrator – wie der Name schon vermuten l√§sst – vibriert. Ein Dildo hingegen besteht einfach nur aus Kunststoff, Latex, Glas, oder anderen Materialien und muss selbst bewegt werden um eine Stimulation herbeizuf√ľhren.

Der Vibrator

Klassischer Vibrator
Ein Vibrator ist √ľblicherweise (grob) der Form eines m√§nnlichen Gliedes nachempfunden und vibriert. Die Vibration wird mithilfe eines kleinen Motors erzeugt, der √ľber Batterien betrieben wird. An der Achse des Motors ist ein Gewicht angebracht, welches f√ľr¬†einen unruhigen Lauf sorgt und somit Vibrationen erzeugt. √úblicherweise werden Vibratoren aus Silikon oder Kunststoff hergestellt, wobei auch andere Materialien wie Holz m√∂glich sind. Egal f√ľr welches Material man sich entscheidet, sollte man immer darauf achten, dass das gew√ľnschte Produkt keine Schadstoffe wie Weichmacher oder L√∂sungsmittel abgibt.

Andere Formen

Es gibt es eine¬†Vielzahl von unterschiedlichen Typen von Vibratoren. Neben den „Standardtypen“ gibt es beispielsweise auch vibrierende Eier, die eingef√ľhrt werden k√∂nnen, oder Fingervibratoren¬†die auf den Finger gesteckt werden k√∂nnen. Diese¬†erm√∂glichen dann beispielsweise eine zielgerichtete Stimulation der weiblichen Klitoris.

Der DildoDildo

Dildos können auch aus Kunststoff, Latex oder anderen Materialien bestehen. In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um ein flexibles Material. Die Form von Dildos ist meist deutlicher an das männliche Glied angelehnt, als das bei Vibratoren der Fall ist. Allerdings gibt es auch Riesendildos in sehr unrealistischen Größen, die teilweise bis zu einem halben Meter lang sind. Auch in diesem Fall sollten Sie bei der Auswahl immer darauf achten, dass das Produkt frei von Schadstoffen wie Lösungsmitteln o.ä. sind.

Andere Formen

Auch bei Dildos gibt es noch eine Vielzahl von Varianten. Hierzu zählen beispielsweise Dildos in Form einer Faust. Es gibt Doppeldildos, die es ermöglichen zwei Personen gleichzeitig zu penetrieren oder eine Frau gleichzeitig anal und vaginal zu verwöhnen. Des Weiteren gibt es Beispielsweise auch noch Umschnall- bzw. Strap-On-Dildos. Diese kann sich eine Frau umschnallen und dann ihren Partner oder ihre Partnerin zu penetrieren.

Sonstiges

Bei der Benutzung von Sexspielzeug sollten einige wichtige Grundregeln eingehalten werden.
Zun√§chst ist es einmal wichtig, dass beide Partner (oder wie viele auch immer) mit der Benutzung von Sexspielzeug einverstanden sind.¬†Grenzen sollten nicht¬†einfach √ľberschritten werden ohne vorher dar√ľber zu sprechen. Des Weiteren sollte¬†immer darauf geachtet werden, ob der Partner bzw. die Partnerin sich bei der Benutzung wohl f√ľhlt oder ob er oder sie beispielsweise (unerw√ľnschte) Schmerzen hat.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist nat√ľrlich die Hygiene. Sexspielzeug ist nach der Benutzung immer gr√ľndlich zu reinigen.¬†W√§hrend der Benutzung¬†kann es durchaus sinnvoll sein den Vibrator oder Dildo in ein Kondom „zu verpacken“.¬†M√∂chte man sich das Spielzeug mit mehreren Personen teilen oder vaginal und anal benutzen, dann kann einfach das Kondom gewechselt werden. Somit kann eine √úbertragung von Krankheitserregern und Darmbakterien einfach vermieden werden.

Unterschied zwischen einem maßgeschneiderten Anzug und einem Anzug von der Stange

Einen Anzug wird f√ľr die unterschiedlichsten Anl√§sse im Berufs- als auch im Privatleben ben√∂tigt. Je nachdem, wo der Anzug ben√∂tigt wird sollte man sich √ľberlegen ob ein ganz normaler Anzug von der Stange reicht oder ob man sich lieber einen ma√ügeschneiderten Anzug kaufen sollte.

Aber was ist nun der Unterschied zwischen den Anz√ľgen von der Stange und den ma√ügeschneiderten? Sehen nicht beide Anz√ľge gleich aus? Ist es dann nicht egal was f√ľr einen Anzug man tr√§gt? Eben nicht. Es gibt einige Unterschiede zwischen diesen beiden Anz√ľgen und das sind auch die Gr√ľnde weswegen man sich √ľberlegen sollte welchen dieser Anz√ľgen man zu welchem Anlass tr√§gt.

Zur Hochzeit zum Beispiel w√ľrde der Br√§utigam in einem ma√ügeschneiderten Anzug sehr viel besser aussehen und h√§tte dann auch sp√§ter noch etwas von dem guten St√ľck.

Der maßgeschneiderte Anzug

Ma√ügeschneiderter AnzugViele Menschen denken, dass ein ma√ügeschneiderter Anzug sehr teuer ist. Das kann durchaus sein, aber inzwischen kann man auch Ma√üanz√ľge zu einem erschwinglichen Preis erhalten. Man muss allerdings auch bedenken, dass man einen ma√ügeschneiderten Anzug l√§nger hat als einen von der Stange. Ein ma√ügeschneiderter Anzug

  • wird je nach Auswahl des Kunden aus hochwertigeren Stoffen geschneidert
  • ist von professionellen Schneidern handgeschneidert
  • passt sich perfekt dem K√∂rper des Tr√§gers an.

Zwar dauert es etwas l√§nger bis der Anzug fertig ist, aber daf√ľr kann man auch zwischen unterschiedlichen Designs w√§hlen und kann ein absolutes Einzelst√ľck sein eigen nennen. √úblicherweise werden Ma√üanz√ľge von lokalen Schneidern angefertigt. Einen Schneider vor Ort zu nutzen ist mit¬†Sicherheit auch die beste L√∂sung. Er nimmt Ma√ü und der Anzug kann zwischendurch anprobiert werden. Allerdings ist das meist auch die teuerste L√∂sung. Dar√ľber hinaus gibt es einige gr√∂√üere Ketten, bei denen man g√ľnstiger an Ma√üanz√ľge kommt. In dem Fall fahren die Kunden meist zu einer Filiale, lassen Ma√ü nehmen und k√∂nnen dann ¬†nach einiger Zeit die fertigen Anz√ľge abholen.
Die dritte und g√ľnstigste L√∂sung ist, die Anz√ľge im Internet zu bestellen. In dem Fall muss der Kunde selbst Ma√ü nehmen, die Daten in ein Formular eintragen und bekommt den Anzug dann zugeschickt. Wenn das Ma√ü korrekt genommen wurde, ist auch das keine schlechte L√∂sung. Einige Anbieter bieten auch die M√∂glichkeit, dass man vorher Stoffproben bestellen kann, sodass man nicht sie Katze im Sack kaufen muss. Entsprechende Anbieter sind beispielsweise¬†Ma√üschneiderhaus¬†oder tailorjack.

 

Der Anzug von der Stange

Der Anzug von der Stange ist, wie der Name schon sagt, ein Anzug, der in gro√üen Mengen geschneidert wird. Nat√ľrlich wird auch er von professionellen Schneidern gefertigt, aber in der sogenannten Massenproduktion. Er

  • ist in der Regel sehr viel preisg√ľnstiger
  • hat keine Wartezeiten und kann sofort mitgenommen werden
  • passt sich nicht vollst√§ndig dem K√∂rper des Tr√§gers an.

Anz√ľge von der Stange haben, wie schon gesagt, ein paar Vorteile. Gerade die kurzfristige Verf√ľgbarkeit ist ein gro√üer Vorteil. Wobei „kurzfristig“ nicht immer „sofort“ hei√üen muss. Anz√ľge von der Stange m√ľssen oft noch angepasst werden; oft sind die Hosten oder die √Ąrmel zu lang und √Ąhnliches. Ein weiterer gro√üer Vorteil ist, dass der Anzug anprobiert werden kann und man somit schon eine gute Vorstellung davon hat, wie einem der Anzug steht. Anz√ľge von der Stange¬†k√∂nnen auch ohne Probleme im Internet, beispielsweise bei Amazon, bestellt werden. Und wenn ein Anzug dann mal nicht passen sollte, ist das kein Problem, weil der Kunde ja ein R√ľckgaberecht hat.

Unterschied zwischen Döner und Gyros

Die Griechen und die T√ľrken – zwei Nachbarv√∂lker, wie sie unterschiedlicher und doch zugleich √§hnlicher nicht sein k√∂nnten. Und dennoch gibt es h√§ufig Konflikte zwischen beiden, wobei jedes Volk f√ľr sich beansprucht, Urheber eines bestimmten Ph√§nomens, Philosophen, Gerichtes oder einer Spezialit√§t zu sein. Ist es nun griechischer oder t√ľrkischer Mokka? Griechischer Nougat – oder T√ľrkischer Honig?
Waren die „griechischen“ Philosophen – wie Thales von Milet – etwa T√ľrken? Immerhin liegt seine Geburtsst√§tte Milet in der heutigen T√ľrkei! Man streitet sich rund um den Balkan.
So auch beim k√∂stlichsten Grillgericht S√ľdeuropas und des Balkans: dem D√∂ner. Oder dem Gyros? Ist doch das gleiche…. Irrtum – da gibt es Unterschiede. Und wer in der T√ľrkei ein Gyros bestellt, erntet dort genauso finstere Blicke wie der Griechenland-Tourist, falls er nach D√∂ner fragt.

Gyros

GyrosDas Gyros, griechisches Nationalgericht, ist geschichtetes und mariniertes Schweinefleisch, das am sich drehenden Grillspie√ü gegart und geschnetzelt wird. √úblicherweise wird es auf Tellern oder in der Pita-Tasche serviert und mit Knoblauch-Gurken-Joghurt, Tsatsiki, gereicht. Charakateristisch gew√ľrzt ist Gyros dann, wenn es nach Thymian, Oregano und Knoblauch schmeckt und mit Oliven, Zwiebelringen und Pitataschen serviert wird. Es gibt aber auch kuriose Varianten wie Gyrossuppe oder √ľberbackenes Gyros. Auch beim Gyrosgew√ľrz zeigt sich der Grieche flexibel: Kreuzk√ľmmel, Koriander und Majoran sind als Erg√§nzung zum klassischen Repertoire durchaus erlaubt und regionsspezifisch.

Döner

D√∂nerD√∂ner Kebap hingegen wird vornehmlich mit Pfeffer, Salz und zersto√üener scharfer Paprika, Zwiebeln und Kreuzk√ľmmel gew√ľrzt und mit einer charakteristischen knoblauchhaltigen D√∂nerso√üe serviert. Ohne Gurken.
Dazu f√ľllt man in das Pide-Brot, in dem das Fleisch verzehrt wird, frisches Wei√ü- und Rotkraut, Zwiebeln, Tomaten und manchmal auch geraspelte Karotten. Als Hauptspeise angerichtet liegt das Fladenbrot zumeist am Tellerrand, als Beilage gibt es h√§ufig Reis (Pilav) mit Pinienkernen und etwas Petersilie.
Die Fleischgrundlage des Döner ist, den islamischen Speisevorschriften entsprechend, Hammelfleisch oder Lammfleisch. Es sind aber auch nahezu alle anderen Fleisch-Varianten denkbar, solange sie kein Schwein enthalten und solange das Tier möglichst nach islamischem Brauch geschächtet wurde.

Halten wir also die Gemeinsamkeiten von D√∂ner Kebap und Pita Gyros fest: beide Gerichte beziehen sich vom Namen her – „gyro“ und „d√∂nmek“ – auf die Art der Zubereitung und des Servierens: am Grillspie√ü gedrehtes Fleisch, das an, in oder mit Brot serviert wird. Das war es dann aber auch schon mit der Verwechslungsgefahr.
Spannend wird es, wenn es um den Geschmack geht, denn da bevorzugen die Nachbarv√∂lker gem√§√ü ihre kulturell-religi√∂sen Hintergrundes durchaus zwei Varianten, die einen gravierenden Unterschied ausmachen: denn das griechische Schwein ist in der T√ľrkei mit ihrer muslimischen Auspr√§gung tabu – und allein deswegen w√ľrde kein T√ľrke je zum Gyros greifen, w√§hrend Griechen Lamm- oder Huhn-D√∂ner mit weniger Kalorien durchaus essen w√ľrden.

√úbrigens kann man sich D√∂ner oder Gyros auch ohne Probleme zuhause herstellen. Ein einfacher Drehgrill kann beispielsweise bei Amazon f√ľr ein paar Euro bestellt werden, wo es auch fertiges D√∂ner-Gew√ľrz oder Gyros-Gew√ľrz gibt.

Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität

Immer wieder kommt es zu der unausgesprochenen Frage nach dem Bedeutungsunterschied, wenn es um „Effizienz“ und „Effektivit√§t“ geht. Wenn es diese beiden √§hnlichen Begriffe nun schon gibt, worin unterscheiden sie sich?
Manches erklärt sich einfacher Рoder in dem Fall effizienter Рan einem Beispiel. Zugegebenermaßen ist dieses vielleicht ein wenig an den Federn herbei gezogen, es sollte aber dennoch deutlich machen, worum es geht:

Effizienz

Ein Bauer m√∂chte im Jahr 400 Eier der Gr√∂√üe L bekommen. Um diese zu erhalten, braucht er H√ľhner, derer es verschiedene Rassen gibt, die wir der Einfachheit halber auf zwei reduzieren. Australorps, die im Jahr 200 Eier dieser Gr√∂√üe legen, und die Thail√§ndischen Shamo, die es nur auf 80 Eier bei gleichem Futterbedarf bringen.
Effizienter, um das Ziel zu erreichen, sind also im Falle des Bauern die Australorps, derer er nur zwei ben√∂tigt, w√§hrend er mindestens f√ľnf Shamo braucht, um im Endeffekt auf das gleiche Resultat zu kommen.
Effizienz bezeichnet also eine Kosten-Nutzen-Relation unter Ber√ľcksichtigung bestimmter Parameter.

Effektivität

Um noch mal auf den Bauern zu sprechen zu kommen: er m√∂chte mittlerweile nicht mehr nur irgendwelche Eier, sondern blaue Eier. Diese legen aber weder die Australorps noch die Shamo, sondern die englischen Cream Legbar. Er kann also alle H√ľhner, die er bisher hat, essen – und muss sich stattdessen andere H√ľhner kaufen, die zwar weniger legen, dies daf√ľr aber mit dem gew√ľnschten Ergebnis tun.
Und genau dieses bezeichnet der Begriff „Effektivit√§t“: wenn etwas effektiv ist, dann ist ein beabsichtigtes Ziel oder Ergebnis erreicht worden.
Bei der Effektivität geht es nun aber nicht nur darum, OB ein Ziel erreicht wurde, sondern bis zu welchem Grad.
H√§tte der Bauer also eine ganz andere Rasse, n√§mlich die t√ľrkisfarbene Eier legenden Araucanas angeschafft, w√§re das Ziel zwar erreicht worden, jedoch mit einem geringeren Effekt, weil T√ľrkis zwar Blau beinhaltet, aber eben nur zu 50%.

Testfrage: Warum erkl√§rt es sich anhand eines Beispiels „effizienter“?
Antwort: unten ūüôā

EffizienzDer Unterschied ist also, dass sich der Begriff „Effizienz“ in der Regel auf den Prozess bezieht, der einem gew√ľnschten Ergebnis, dem Effekt, vorausgeht.
Effektivität hingegen lenkt den Blick auf den Effekt, das Ergebnis, und beurteilt, ob und in welchem Maße es erreicht wurde.

Die Sache mit dem Bauern sähe nämlich ganz anders aus, wenn es im in der Gesamteffizienz seines Haushaltes darum ginge, möglichst die Ressourcen sinnvoll zu nutzen.
Dann w√§re es v√∂llig egal, wie viele Eier die H√ľhner legen, solange er die Abf√§lle aus der K√ľche effizient verarbeiten kann und am Ende, quasi als Dreingabe, noch ein Braten dabei herausspringt. Wobei es da wohl am effektivsten w√§re, wenn er sich ein Schwein anschafft!

Antwort: es erkl√§rt sich „effizienter“ anhand eines Beispiels, weil der Aufwand, ein m√∂glichst anschauliches und merkbares Resultat zu erzielen dabei geringer ist, als wenn man versucht, dies mit abstrakten Formeln zu tun.
Auch wenn der Effekt am Ende der selbe sein sollte: der Leser kennt den Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität.

Unterschied zwischen gemahlenem Kaffee und Kaffeebohnen

Das Aroma von Kaffee ist sehr fl√ľchtig, daher h√§ngt sein Geschmack nicht nur von der Feinheit Kaffeepulvers, dem Zeitpunkt des Mahlens, sondern auch von der Aufbewahrungsart ab. Frischen und intensiven Kaffeegeschmack erzeugt man am besten, wenn man den Kaffee kurz vor der Zubereitung mahlt.

Bis zu zwei Monaten verstr√∂mt frisch ger√∂steter Kaffee Kohlendioxid und andere Gase. Daher haben Verpackungen hochwertiger Kaffeesorten Aromaventile, durch die das Kohlendioxid austreten kann, die Kaffeebohnen aber nicht mit Sauerstoff in Verbindung kommen. Kontakt mit Sauerstoff beeintr√§chtigt das Aroma des Kaffees erheblich. Da Kaffeepulver eine gr√∂√üere Oberfl√§che hat, ist auch der Kontakt mit Sauerstoff intensiver. Die Folge: Das Aroma des Kaffees kann sich schneller verfl√ľchtigen. Der typische Charakter des Kaffees wird dadurch aber nicht ver√§ndert, denn der h√§ngt von der jeweiligen Kaffeesorte ab.

Gemahlener Kaffee

Ziel des Kaffeemahlens ist es, dessen Inhaltsstoffe auf bestm√∂gliche Weise zu extrahieren. Beim Aufbr√ľhen werden diese aus den Kaffeepulver herausgel√∂st. Um den optimalen Kaffeegeschmack zu erreichen, muss aber nicht die maximale Menge an Bestandteilen herausgel√∂st werden, denn dann schmeckt der Kaffee bereits bitter. Der Mahlgrad des Kaffeepulvers ist entscheidend f√ľr diese Extraktionsst√§rke.

Ganze Kaffeebohnen

Kaffeebohnen und gemahlener KaffeeUngemahlen bleibt das Aroma von Kaffee viel l√§nger erhalten. Darum sollte man Kaffeebohnen m√∂glichst erst vor dem Verzehr mahlen. Mit einer hochwertigen, eigenen Kaffeem√ľhle kann man den Geschmack seines Kaffees positiv beeinflussen, denn dabei legt man auch den Mahlgrad fest. Wichtig ist, dass die Kaffeebohnen beim Mahlen nicht zu hei√ü werden. Eine alte Kaffeem√ľhle, die wie in Gro√ümutters Zeiten von Hand betrieben wird, ist eine optimale L√∂sung f√ľr frischen und geschmacklich einwandfreien Kaffee. Handm√ľhlen haben den Vorteil, dass das Mahlergebnis gleichm√§√üig ist und man nur so viel Kaffee mahlt, wie wirklich gebraucht wird.

In nicht gemahlenen Kaffeebohnen bleibt das Aroma des Kaffees am besten erhalten. Darum sollte man Kaffee erst kurz vor dem Verzehr mahlen und aufbr√ľhen. Wer lieber Pulver kauft, sollte zur Aufbewahrung eine dunkle, luftdicht verschliessbare Dose w√§hlen und den Kaffee nicht l√§nger als zwei Wochen stehen lassen.

Quelle: Premium-Kaffeeshop.de