Unterschied zwischen Java und JavaScript

Java und JavaScript m√∂gen den Anschein erwecken, dass der eine ein direkter Nachkomme des anderen war, aber in Wirklichkeit sind sie weit davon entfernt. Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die unter Verwendung eines Interpreters auf mehreren Betriebssystemen lauff√§hig ist. Es wurde von Sun Microsystems mit dem Ziel entwickelt, eigenst√§ndige Anwendungen zu erstellen, die plattform√ľbergreifend funktionieren. JavaScript hingegen wurde von Netscape als Skriptsprache √§hnlich einer Client-Version von PHP entwickelt. Es kann keine eigenst√§ndigen Anwendungen erstellen, sondern befindet sich in einem Internetbrowser.

Java war eine ausgezeichnete Idee auf dem Papier. Es erm√∂glichte es Programmierern, ein einziges Programm zu erstellen und zu erwarten, dass es mit den meisten verf√ľgbaren Betriebssystemen funktioniert. Dies wird erreicht, indem der native Code eines bestimmten Betriebssystems nicht verwendet wird. Stattdessen verwendet Java seinen eigenen Code und f√ľhrt ihn dann auf einer virtuellen Maschine aus, die den Java-Code in den nativen Code des Gegenteils interpretiert. Wie bereits erw√§hnt, sah es auf dem Papier gut aus, aber in der Praxis waren Java-Programme deutlich langsamer als Programme, die im nativen Code kodiert wurden. Dies lag vor allem daran, dass jeder Code zweimal verarbeitet werden musste, von der virtuellen Maschine und dann vom Betriebssystem. JavaScript ist eine Skriptsprache und wird daher nicht kompiliert. Ein JavaScript-f√§higer Browser nimmt das Skript und verarbeitet es, er w√ľrde dann die Anweisungen des Skripts ausf√ľhren. Die Hauptanwendung von JavaScript ist es, Webseiten, die mit einfachem HTML nicht erreichbar sind, ein hohes Ma√ü an Interaktivit√§t zu bieten. Es kann zusammen mit anderen Technologien wie AJAX verwendet werden, um ein noch interaktiveres Erlebnis zu erm√∂glichen. JavaScript kann auch mit Elementen interagieren, die nicht aus seinem Code stammen, was Java nicht tut. Java-Anwendungen k√∂nnen nur noch in HTML-Seiten eingebettet werden und ab diesem Zeitpunkt arbeitet die Java-Anwendung selbstst√§ndig.

Java und JavaScript sind zwei sehr unterschiedliche Sprachen, deshalb haben sie auch unterschiedliche Anforderungen, um richtig zu funktionieren. Die Installation von Java-Unterst√ľtzung in Ihrem Browser bedeutet nicht, dass er auch JavaScript-Anwendungen unterst√ľtzen kann und umgekehrt.

Zusammenfassung:

  1. Java ist eine OOP-Programmiersprache, während Java Script eine OOP-Skriptsprache ist.
  2. Java erstellt Anwendungen, die in einer virtuellen Maschine oder einem Browser ausgef√ľhrt werden, w√§hrend JavaScript-Code nur in einem Browser ausgef√ľhrt wird.
  3. Java-Code muss kompiliert werden, während JavaScript-Code ausschließlich im Text enthalten ist.
  4. Sie benötigen verschiedene Plug-Ins.
JavaScript Buch bei Amazon kaufen

Unterschied zwischen git und Github

Generell ist Git eine Applikation die in der Softwareentwicklung eingesetzt wird. Github ist ein Service der auf dieser Software basiert und Millionen Software-Entwickler in der Welt miteinander verbindet.

Git

Git ist ein Versionskontrollsystem, welches in Teams zu Softwareentwicklung eingesetzt wird. M√∂glich ist es aber auch, als einzelner Entwickler Git einzusetzen. Git erm√∂glicht es, Quellcode zur Versionierung. Einfach gesagt, wenn ein Software-Projekt, einen bestimmten Stand erreicht hat, wird dieser Stand gespeichert, sowie alle √Ąnderungen am Quellcode „eingefroren“. Softwareentwickler k√∂nnen dann diesem Stand dann eine Versionsnummer geben. Es ist aber auch m√∂glich mit kleinen vielen Versionen zu arbeiten. Die sogenannten commits. „Committet“ ein Entwickler seinen Stand, z.b. ein Feature oder eine Fehlerbeseitigung, wird dieser in Git mit einer Nummer und einer Nachricht gespeichert. So k√∂nnen bestimmte √Ąnderungen sehr leicht r√ľckg√§ngig gemacht, zur√ľck verfolgt und nachvollzogen werden.

Als Alternative gibt es SVN oder CVS.


Verzeichnis .git

Git speichert in einem gesonderten .git, Verzeichnis alle Commits und Versionen. 

Zur Besseren Visualisierung gibt es Applikationen die einem die Struktur und Versionen grafisch aufbereitet darstellen.

GUI Client f√ľr ein Git Software Projekt

Github

Git ermöglicht es, an Quellcode gemeinsam zu programmieren. Github wird hier als Schnittstelle eingesetzt. Damit der Code vom einen Entwickler zum anderen gelangt, werden die sogenannten Repositories (Projekte die mit Git verwaltet werden) auf Github gespeichert. Die Commits und Versionen werden dann mittels Befehlen auf Github hochgeladen und wieder runter geladen (Push und Pull). Das ermöglicht einen reibungslosen Ablauf im Prozess der Softwareentwicklung und garantiert, dass jeder Entwickler auf dem aktuellen Stand ist. Es gibt geschlossene Repositories und öffentliche. Auf der Webseite von Github ist es möglich die Repositories anzusehen und zu verwalten.
Github ist im openSource Bereich sehr verbreitet. Bei dieser Software ist der Quellcode √ľber Github frei zug√§nglich und jeder Github Benutzer kann an der quelloffenen Software mit programmieren.

Als Alternative zu github soll Gitlab erwähnt sein.

B√ľcher bei Amazon zum Thema Versionsverwaltung und Git:¬†
https://amzn.to/2QAFIvZ

Unterschied zwischen der Canon EOS-1DX und der EOS 6D

Viele Fotografen meinen, dass Canon der beste DSLR-Hersteller der Welt ist, und sie haben ihre eigenen Gr√ľnde daf√ľr. Sie haben viele tolle Kameramodelle und eine der beliebtesten sind die Canon EOS-1DX und die EOS 6D. Beide Kameras sind ber√ľhmt und beliebt f√ľr ihre einzigartigen Eigenschaften. Lassen Sie uns die Hauptunterschiede zwischen diesen beiden gro√üartigen Kameramodellen herausfinden.

Die EOS-1DX hat vergleichsweise mehr Fokuspunkte als die EOS 6D. Die Aufnahme bei h√∂chster Aufl√∂sung mit Autofokus ist auch im 1DX h√∂her als 6D. Der Video-Autofokus im 1DX betr√§gt 14fps im Vergleich zu den 7fps im 6D. Die Canon EOS-1DX ist wasser- und staubdicht. Die maximale Lichtempfindlichkeit liegt bei 51200 gegen√ľber 102400 ISO im 6D. Die EOS-1DX leidet unter einer geringeren Ausl√∂severz√∂gerung. Es verpackt auch ein GPS-Ger√§t. Der Bildschirm ist etwas gr√∂√üer als der Bildschirm im 6D und steht bei 3,2 Zoll im Vergleich zum 3-Zoll-Display im 6D.

Die Canon EOS 6D hat noch viel mehr Gr√ľnde, den 1DX zu √ľberzeugen. Die 6D kommt mit einer h√∂heren Anzahl von Megapixeln. Je h√∂her die Megapixel, desto besser ist die Bildqualit√§t. Manchmal kommt es vor, dass das Foto durch Verwackeln oder andere Ursachen unscharf wird. In solchen F√§llen verbessert eine Verkleinerung des Bildes auf eine kleinere Gr√∂√üe die Bildqualit√§t. Es kommt auch mit einem 24p-Kinomodus. Dies hilft bei der Aufnahme von Filmvideos. Auch die Pixeldichte ist h√∂her als beim 6D. Das Gewicht von 6D ist 585 gms leichter als das des 1DX. Es kommt auch mit einem Flip-Out-Bildschirm, die wirklich hilfreich bei der Aufnahme von kritischen Schnappsch√ľssen ist. Das 6D verf√ľgt √ľber Wi-Fi, sodass Sie die Kamera mit dem Internet verbinden und Ihre Lieblingsbilder hochladen k√∂nnen. Auch die EOS 6D verf√ľgt √ľber ein Stereomikrofon.

Die Canon EOS 6D verf√ľgt √ľber einen HDMI-Ausgang. Die Verschlusszeit ist manuell und der Touch-Autofokus ist verf√ľgbar. Der Bildschirm ist ber√ľhrungsempfindlich. Das K√∂rpervolumen des 6D ist sehr viel kleiner als das des 1DX. Das Objektiv ist gebrandet, im Gegensatz zu den preiswerten ungebrandeten Objektiven im 1DX. Obwohl der Preis zwischen den beiden unterscheidet sich, haben sie ihre eigenen einzigartigen Eigenschaften, die sie speziell f√ľr verschiedene Klassen von Nutzern. Je nach Bedarf k√∂nnen Sie eine der beiden M√∂glichkeiten w√§hlen und es sp√§ter nicht bereuen!

Wesentliche Unterschiede zwischen Canon EOS-1DX und EOS 6D

  • 1DX bietet schnellere Aufnahmen bei h√∂chster Aufl√∂sung als die 6D.
  • 1DX ist staub- und wasserdicht, das 6D jedoch nicht.
  • Die Ausl√∂severz√∂gerung ist im 1DX kleiner als im 6D.
  • 1DX kommt mit einem GPS, aber das 6D nicht.
  • 6D hat h√∂here Megapixel als der 1DX.
  • Die Pixeldichte in 6D ist h√∂her als die des 1DX.
  • 6D bietet 24p-Kinomodus und HDMI-Ausgang, aber der 1DX nicht.
  • 6D ist kompakter und wiegt weniger als der 1DX.
  • 6D bietet einen eingebauten HDR-Modus, die Canon EOS-1DX jedoch nicht.
  • 6D kommt mit einem Flip-Out-Bildschirm, aber der 1DX nicht.
    Die Canon EOS 6D bietet Wi-Fi-Unterst√ľtzung, die 1DX nicht.

Die Canon 1DX bei Amazon kaufen

Die Canon EOS 6D bei Amazon kaufen

Unterschied zwischen LED und LCD

Zwar sind die Abk√ľrzungen LED und LCD recht √§hnlich, aber was sich dahinter verbirgt ist dann doch grundlegend verschieden. Kommen wir zun√§chst zu den LEDs.

LED

Die Abk√ľrzung LED steht f√ľr light-emitting diode, oder zu gut Deutsch, Leuchtdiode. Eine Leuchtdiode ist ein elektronisches Bauteil (eine Diode), die Licht emittiert, also abgibt. Die erste Leuchtdiode wurde 1962 entwickelt. In den ersten Jahren wurden Leuchtdioden prim√§r in den Farben gr√ľn und rot angeboten und dienten meist dazu Betriebszust√§nde (ein- und ausgeschaltet etc.) darzustellen. bei den ersten Leuchtdioden war der Kunststoff, der den Leuchtk√∂rper umgibt auch √ľblicherweise noch eingef√§rbt, sodass die Farbe, in der die LED leuchtete damit festgelegt werden konnte. Im Laufe der Jahre wurden diese leuchtenden Halbleiter dann aber in immer mehr Farben entwickelt, sodass heutzutage eine Vielzahl von Farben verf√ľgbar ist.

Vorteile von LEDs

LEDs haben gegen√ľber konventionellen Leuchtmitteln zwei sehr gro√üe Vorteile – zum ersten sind sie sehr energiesparend, da sie kaum Abw√§rme produzieren sondern fast die gesamte Energie in Licht umsetzten. Somit lassen sich Energiekosten oft deutlich reduzieren.  Der zweite Punkt ist, dass LEDs deutlich langlebiger sind. H√§lt eine normale Gl√ľhbirne oft nur wenige hundert Stunden, so kann eine LED unter Umst√§nden einige 10.000 Stunden durchhalten. Somit rentieren LED Leuchtmittel sich trotz des h√∂heren Anschaffungspreises oft recht schnell.

Des Weiteren ist sollte nicht vernachl√§ssigt werden, dass LED-Leuchmittel auch Schadstoffarm sind. Geht ein Halogen-Leuchtmittel kaputt, ist das kein gr√∂√üeres Problem. F√§llt allerdings eine konventionelle Energiesparlampe, also eine Kompaktleuchtstoffr√∂hre, auf den Boden, dann sieht das schon anders aus. Bei diesen Lampen wird ein Gasgemisch aus Quecksilberdampf und Argon genutzt. Da von Quecksilber eine gro√üe Gesundheitsgefahr ausgeht, gehen viele Quellen davon aus, dass auch der Quecksilberdampf aus Energiesparlampen die Gesundheit sch√§digen kann.

Ein weitere Vorteil gegen√ľber Kompaktleuchtstoffr√∂hren ist, dass LED-basierende Leuchtmittel sofort die volle Helligkeit abgeben und nicht erst warm werden m√ľssen, wie das bei Leuchtstoffr√∂hren der Fall ist.

Einsatzgebiete von LEDs

Auch in der heutigen Zeit werden LEDs noch oft und gerne genutzt um den Status oder Betriebszustand von Ger√§ten wie Autos (z.B. Fernlicht) oder Stereoanlagen (z.B. Stand-By-Licht) zu visualisieren. Allerdings finden LEDs sich auch in immer mehr anderen zusammenh√§ngen, in welchen Licht ben√∂tigt wird. So ist es heute ohne Probleme m√∂glich, Schreibtischlampen, Pendellampen, Deckenstrahler und anderes mit LEDs auszustatten. Hierbei muss beachtet werden, dass LED-Leuchtmittel (gerade dann, wenn es sich um Lowcost-Produkte handelt), oft gr√∂√üer sind als konventionelle Gl√ľh- oder Halogenlampen. Sogar Leuchtstoffr√∂hren k√∂nnen inzwischen ohne Probleme durch Produkte mit LED-Ausstattung ersetzt werden.

In der Vergangenheit war die Lichtfarbe der LED-Produkte oft ein Kritikpunkt. Oft wirkte das Licht das abgegeben wurde zu kalt (bl√§ulich) oder gelblich. Dies ist bei Markenprodukten inzwischen aber kein Problem mehr, sodass das abgegebene Lichtspektrum beispielsweise dem einer normalen Gl√ľhlampe entspricht.

Bei vielen Produkten kann auch die Farbe des Lichts per Fernbedienung verändert werden. Oft handelt es sich bei den Fernbedienungen um proprietäre Lösungen. Bei aufwändigeren Markenprodukten (beispielsweise von Philips), kann die Lichtfarbe teilweise auch per Smartphone und WLAN eingestellt werden.

Einsatz in Taschen- und Stirnlampen

LEDs sind das ideale Leuchtmittel f√ľr den Einsatz in Taschen- und Stirnlampen. Aufgrund der hohen Energieeffizienz stellen sie das ideale Leuchtmittel f√ľr diesen Bereich dar. Inzwischen finden sich aber auch immer mehr LEDs in Bau- und Campingleuchten und allen Lichtquellen, die f√ľr den mobilen, steckdosenlosen Einsatz gedacht sind.

LCD

Schematische Darstellung von LCD Segmenten
LCD Anzeige

Die Abk√ľrzung LCD steht f√ľr „liquid chrystal display“, also eine Fl√ľssigkristallanzeige. Bei dieser Art von Anzeige sind fl√ľssige Kristalle in Segmenten eingeschlossen. Wird an eins dieser Segmente eine Spannung angelegt, dann erden die Kristalle undurchl√§ssig f√ľr gerichtetes, also polarisiertes Licht. Dadurch wird das Segment, an welches die Spannung angelegt wurde f√ľr den Betrachter sichtbar.

Bei diesen Segmenten, in denen die Fl√ľssigkristalle enthalten sind, kann es sich um einfach Punkte (Pixel) handeln, aus denen dann ein Bild zusammengesetzt wird. Abh√§ngig von der Anwendung kann es sich aber auch gr√∂√üere Formen handeln. In der nebenstehenden Abbildung ist eine typische Variante aus einer Digitaluhr dargestellt. Mithilfe der sieben Segmente kann jede Ziffer (in diesem Beispiel eine 5) dargestellt werden.

Einfache LCD-Displays dieser Art sind monochrom und finden oft Anwendung bei Uhren oder Messgeräten.

LCD-Monitor

Ein Monitor auf LCD-Basis hat grundsätzlich dieselbe Funktionsweise. Auch hier werden einzelne Segmente abgedunkelt. Die Segmente werden also aktiv von hinten beleuchtet, was oft mit LEDs gemacht wird.

Um verschiedene Farben darstellen zu k√∂nnen, werden jeweils drei Segmente zu einem Pixel zusammengefasst. Jedes dieser drei Segmente hat eine eigene Farbe und ist entweder rot, gr√ľn oder blau.  Aus diesen drei Grundfarben kann ein Monitor dann (fast) jede andere

Farbe mischen indem die einzelnen Segmente des Pixels mithilfe der Fl√ľssigkristalle abgedunkelt werden. Das hei√üt, wenn das Segment kein Licht durchl√§sst, dann „verschwindet“ die Farbe aus dem Pixel. Ist also das Rot ausgeblendet, dann leuchten nur das gr√ľne und das blaue Segment und das Pixel erscheint dem Betrachter gelb.

Die Farbe eines Segments wird √ľbrigens √ľblicherweise einfach durch eine farbige Folie erzeugt.

Der Unterschied zwischen LED und LCD

Es handelt sich also um zwei komplett unterschiedliche Technologien. Diese können zwar Рwie beispielsweise bei einem Monitor Рzusammen eingesetzt werden, aber sie machen komplett unterschiedliche Dinge. LEDs erzeugen Licht, wohingegen LCDs polarisiertes Licht einfach nicht passieren lassen

LED Fernseher bei Amazon kaufen.

https://amzn.to/2OCabIm

Unterschied zwischen IMAP und POP3

POP3 oder IMAP? Wie unterscheiden diese beiden Protokolle sich und welches sollte man nutzen, wenn man ein Postfach oder einen E-Mail-Client einrichtet. Dieser Artikel liefert alle wichtigen Informationen

Bei der Einrichtung eines neuen E-Mail-Accounts oder -Clients, wird man oft gefragt ob man seine Mails per IMAP oder per POP3 abholen möchte. Diese Entscheidung ist nicht ganz unwichtig, da es einen gewaltigen Unterschied machen kann, wie die Mails abgeholt werden.

Zuvor m√∂chte ich aber kurz noch ein paar grunds√§tzliche Dinge erl√§utern. Wenn eine E-Mail verschickt wird, dann √ľbergibt der Client (also der Computer, das Smartphone oder das Tablet) an dem man seine Mail geschrieben hat die Mail zun√§chst an einen Server. Das passiert mithilfe eines Daten√ľbertragungsprotokolls namens SMTP (Simple Mail Transfer Protocol). Sobald der Server die Mail hat, so √ľbermittelt er sie weiter an den Server des Empf√§ngers, was auch per SMTP passiert. Wenn die Mail auf dem Zielserver angekommen ist, kann der Empf√§nger sie mit seinem Endger√§t (Computer, Handy etc.) abholen. Das wiederum kann nun mit IMAP¬†oder POP3 erfolgen.

POP3

Die Abk√ľrzung POP3 steht f√ľr „Post Office Protocol Version 3“. Die erste Version von POP wurde bereits 1984 vorgestellt – also¬†f√ľnf Jahre bevor das World Wide Web entwickelt wurde.¬†Die dritte Version wurde 1988 ver√∂ffentlicht und ist im RFC 1081 definiert. M√∂chte ein Client E-Mails von dem Server abholen, dann schickt er einige einfache Befehle an den Server:

USER XXX (Anmeldung als User XXX)
PASS YYY (Senden des Passworts YYY)
STAT     (Abfrage wie viele Mails vorhanden sind)
RETR 1   (Mail Nummer 1 abholen)

Wurde eine Mail einmal von Werver abgeholt oder gel√∂scht, dann wird sie nicht noch einmal an einen Client √ľbertragen. Urspr√ľnglich sah POP3 keine Verschl√ľsselung vor. Inzwischen gibt es aber eine ganze Menge M√∂glichkeiten die √úbertragung der Daten sicher abzuwickeln.

Eine Version 4 von POP ist theoretisch zwar in der Entwicklung, da es dabei aber seit 2003 keine Fortschritte zu verzeichnen gab, ist es fraglich ob diese Version jemals veröffntlicht wird.

IMAP

Das Internet Message Access Protocol, oder kurz IMAP, war eine Zeit lang auch mal als Interactive Mail Access Protocol bekannt. Die erste Version wurde 1986 vorgestellt und die aktuelle Version 4 ist seit 2003 als RFC 3501 standardisiert. Grundsätzlich ist die Funktionsweise ähnlich wie bei POP. Der Client schickt also auch einzelne Befehle an den Server welcher dann reagiert:

login XXX YYY (Einloggen mit User XXX und Passwort YYY)
status inbox (MESSAGES, UNSEEN) (Liest die Gesamtzahl der Nachrichten und die der ungelesenen aus)
select inbox  (selektiert den Ordner inbox)
fetch 12 all (lädt Nachricht 12 komplett herunter)

Die Befehle, die IMAP benutzt sind, wie man hier schon erahnen kann, etwas leistungsf√§higer. Vor allem bietet IMAP aber die M√∂glichkeit mit verschiedenen Ordnern (in diesem Fall inbox) zu arbeiten. Des Weiteren „merkt“ IMAP sich ob eine Mail bereits gelesen bzw. abgeholt wurde und auch beim L√∂schen werden Mails nicht direkt gel√∂scht sondern erstmal mit einem „Flag“ markiert und erst sp√§ter gel√∂scht.

Durch diese Mechanismen ist IMAP in der Lage sich den Status von Mails exakt zu merken. Daraus resultierend ist es auch m√∂glich, dass IMAP die Mails auf dem Server verwalten kann. Somit kann ein Client eine Kopie einer E-Mail herunterladen und das „Original“ bleibt auf dem Server. Das hat dann auch den riesengro√üen Vorteil, dass man mit mehreren Clients (Computer, Handy, Tablet) auf dasselbe Postfach zugreifen kann und √ľberall dieselbe Darstellung hat.

Unterschied zwischen POP3 und IMAP

Auch wenn die Gemeinsamkeiten der beiden Protokolle recht groß sind, so gibt es doch ein paar deutliche Unterschiede. Der auffallendste ist sicher, dass IMAP alle Mails auf dem Server behalten kann. Somit kann man auf Basis eines IMAP-Kontos mit mehreren Clients arbeiten. Nutzt man POP, dann hat man seine Mails bespielsweise nur auf dem Handy und nicht auf dem Computer oder Tablet. Sollte ein Computer mal neu aufgesetzt werden oder Daten verlieren, dann kann man bei IMAP die Mails einfach neu von dem Server abholen, was bei POP nicht möglich ist.

Des Weiteren unterst√ľtzt IMAP die Nutzung von Ordnerstrukturen. Auch das kann POP leider nicht.

Unterschied zwischen HTML und XML

HTML

Die Abk√ľrzung HTML steht f√ľr Hypertext Markup Language. HTML ist eine¬†Computersprache, die dazu genutzt wird, Webseiten zu erstellen. Auch wenn es gerne mal behauptet wird, so ist HTML keine Programmiersprache, sondern eine Seitenbeschreibungssprache. Das hei√üt, sie gibt Entwicklern die M√∂glichkeit eine Webseite (mehr oder minder genau) zu beschreiben.

Die erste Version von HTML wurde Anfang der 1990er Jahre am CERN in der Schweiz entwickelt. Da das CERN eine Forschungsst√§tte ist, ist es nicht verwunderlich, dass die¬†urspr√ľngliche Idee der Sprache war, wissenschaftliche Texte zu formatieren und sie somit zwischen verschiedenen Computersystemen austauschbar zu machen. Urspr√ľnglich¬†stand also die Formatierung von Texten und nicht der Aufbau von Layouts, Kommunikation mit Usern oder √§hnliches im Vordergrund. HTML ist eine der zentralen Technologien des World Wid Webs (WWW), das zeitgleich am CERN entwickelt wurde.

Syntax

Die Syntax von HTML ist sehr einfach aufgebaut und¬†schnell zu erlernen. Die Sprache besteht aus einzelnen Befehlen, so genannten Tags (Englisch f√ľr Kennzeichnung, Markierung). Ein Tag besteht mindestens immer aus einer „√∂ffnenden spitzen Klammer“ (Kleiner-Als-Zeichen), dem Befehl und einer „schlie√üenden spitzen Klammer“ (Gr√∂√üer-Als-Zeichen). Das hei√üt, ein Tag k√∂nnte beispielsweise so aussehen <b>. Dieser Befehl sorgt daf√ľr, dass Schrift fett dargestellt wird. Die meisten Befehle k√∂nnen Sie, wie in diesem Fall (b steht f√ľr bold = fett), einfach aus der englischen Sprache ableiten. Zwischen dem Kleiner-Als-Zeichen und dem Befehl darf kein Leerzeichen oder etwas anderes auftauchen. Nach dem Befehl sind allerdings Leerzeichen oder auch noch¬†weitere Spezifikationen zul√§ssig (mehr dazu sp√§ter). In Standard-HTML (also nicht HTML 5 oder XHTML) k√∂nnen Sie den eigentlichen Befehl √ľbrigens gro√ü oder klein schreiben. Ob Sie also <B> oder <b> schreiben macht keinen Unterschied. √úblicherweise werden Befehle aber klein geschrieben, wobei es interessanterweise eine Empfehlung des W3C gibt, die Befehle gro√ü zu schreiben. Die Idee bei der Empfehlung war, dass gro√ü geschriebene Befehle innerhalb des Codes besser zu erkennen sind.

In „normalem“ HTML werden viele Befehle auch wieder „geschlossen“. Das hei√üt, es gibt noch zus√§tzlich ein schlie√üendes Tag, welches die Anweisung des √∂ffnenden Befehls wieder aufhebt. Bei diesem gilt, dass es grunds√§tzlich erstmal genau so ausschaut wie das √∂ffnende, wobei sich zwischen der √∂ffnenden Klammer und dem Befehl allerdings ein Slash (/) befinde. F√ľr das obige Beispiel ¬†lautet der schlie√üende Befehl also </b>.
Dieser HTML-Text:
Dieser <b>Text</b> ist fett!
wird im Browser dann so dargestellt:
Dieser Text ist fett!

Wie schon angedeutet kann das √∂ffnende Tag um eine ganze Menge Erweiterungen erg√§nzt werden. Diese sogenannten Attribute¬†werden nach dem Befehl aber vor der schlie√üenden Klammer angegeben und jeweils durch Leerzeichen voneinander und von dem Befehl getrennt. M√∂chten Sie beispielsweise einen Absatz in einen Text einbauen und den Absatz zentriert ausrichten, dann w√§re <p align=’right‘>Absatz</p> der korrekte Befehl. In den meisten F√§llen besteht ein Attribut aus einem Namen und einem Wert, welcher mithilfe eines Gleichheitszeichens angeh√§ngt wird. Der Wert selbst sollte in einfache oder doppelte Anf√ľhrungszeichen (‚ oder „) gesetzt werden, auch wenn das nicht immer notwendig ist.¬†Welche Attribute¬†bei welchen Befehlen zul√§ssig sind, entnehmen Sie bitte den HTML-Spezifikationen.

Syntaktische Unterschiede zu XHTML

XHTML ist eine „Weiterentwicklung“ von HTML, welche Ende der 1990 Jahre entwickelt wurde und im Januar 2000 in der Version 1.0 ver√∂ffentlicht wurde.¬†Bei der Benutzung sind die Unterschiede zwischen HTML und XHTML nicht sonderlich gro√ü. Allerdings¬†gibt es einige¬†Punkte zu beachten. Die wichtigsten Punkte habe ich hier aufgef√ľhrt:

  1. Befehle sind in XHTML immer klein zu schreiben. Das heißt, das Tag <b> muss in XHTML immer klein geschrieben werden. Ein <B>, das in HTML zulässig wäre, ist in XHTML verboten.
  2. Jeder Befehl muss immer geschlossen werden. In HTML gibt es beispielsweise kein schlie√üendes Tag f√ľr den Befehl <br>, der einen Zeilenumbruch erzeugt. In XHTML muss aber jeder Befehl geschlossen werden, so auch das <br>. ¬†Das hei√üt, eigentlich m√ľsste man in XHTML <br></br> schreiben, was aber recht unsinnig w√§re, da ein Zeilenumbruch ja nicht irgendwo anf√§ngt und wieder beendet werden muss. Daher wird der schlie√üende Befehl mit einem Slash am Ende des √∂ffnenden Befehls symbolisiert, was dann ein <br /> ergibt. Diese Vorgehensweise ist ist allerdings immer nur dann zul√§ssig, wenn zwischen dem √∂ffnenden und dem schlie√üenden Befehl kein Text und keine anderen Befehle stehen.
  3. Jedes Attribut muss immer einen Wert haben, was in¬†(Standard-)HTML nicht immer der Fall ist. In HTML w√§re beispielsweise <option selected> zul√§ssig, was in XHTML nicht korrekt w√§re. In XHTML lautet die korrekte Schreibweise <option selected=“selected“>.
  4. Jeder Attributwert muss immer in Anf√ľhrungszeichen gesetzt werden. In HTML w√§re es bei bestimmten Werten zul√§ssig, dass diese¬†ohne Anf√ľhrungszeichen an das Gleichheitszeichen angeh√§ngt werden, was in XHTML allerdings verboten ist. Hier ist es zwingend vorgeschrieben, dass die Werte immer in einfache oder doppelte Anf√ľhrungszeichen eingeschlossen werden.

Zu ergänzen ist, dass diese Unterscheidung nur bis HTML 5 gilt. Bei HTML 5 kann konfiguriert werden ob es sich wie HTML oder XHTML verhalten soll.

¬†„Standard-HTML“

Im Text ist an einigen Stellen von Standard-HTML die Rede. Damit beziehe ich mich auf die Syntax von HTML bis einschlie√ülich der Version 4.01. „Standard-HTML“ ist nat√ľrlich kein feststehender oder gar akademisch korrekter Begriff. Viel mehr versuche ich damit auf das Verhalten von „altem“ HTML anzusprechen, wie es vielen Entwicklern noch vertraut ist. Wie schon erw√§hnt verh√§lt XHTML sich anders. HTML5, also die momentan aktuelle Version von HTML,¬†¬†unterst√ľtzt sowohl die HTML als auch XHTML-Schreibweise.

HTML-Versionen

  • HTML Urversion, 3. November 1992
  • HTML Urversion mit neuen Formatierungsm√∂glichkeiten und integration von Bildern, 30. April 1993
  • HTML 2.0 Erg√§nzung um Formulare u.a., November 1995
  • HTML 3.2 Einf√ľhrung von Tabellen u.a., 14. Januar 1997 (HTML 3.2 DTD)
  • HTML 4.0 Erg√§nzung um Stylesheets, Frames u.a., 18. Dezember 1997
  • HTML 4.01 Kleinere Korrekturen, 24. Dezember 1999
  • XHTML 1.0 Neuformulierung von HTML in XML (vorher war HTML in SQML deklariert), 26. Januar 2000)
  • XHTML 1.1¬†Moulbasierte Version von XHTML 1, 31. Mai 2001
  • HTML5 komplette √úberarbeitung, 28. Oktober 2014

Unterschied zu Programmiersprachen

Wie eingangs erwähnt, ist HTML keine Programmiersprache sondern eine Auszeichnungssprache. Das heißt, HTML gibt Ihnen zwar die Möglichkeit Texte zu formatieren, sieht aber keine Möglichkeit vor Logik zu implementieren. Anders gesagt, eine Programmiersprache ist in der Lage 1+1 auszurechnen, HTML kann 1+1 im Browser ausgeben und formatieren, aber nicht ausrechnen.

Ergänzende Technologien

Auch wenn man mit HTML eine ganze Menge machen kann, so ist es¬†eigentlich unm√∂glich eine funktionale Webseite ohne erg√§nzende¬†Technologien zu erstellen. In den meisten F√§llen werden¬†clientseitig, das hei√üt im Browser, noch CSS (Cascading Stylesheets) und JavaScript eingesetzt. HTML selbst bietet nur sehr¬†eingeschr√§nkte Formatierungsm√∂glichkeiten, die durch den Einsatz von CSS deutlich verbessert werden k√∂nnen. JavaScript ist eine Programmiersprache, die im¬†Browser ausgef√ľhrt werden kann. Mit ihrer Hilfe kann HTML um Logik erg√§nzt werden. Somit¬†k√∂nnen die Werte, die in ein Formular beispielsweise gepr√ľft werden, ob sie g√ľltig sein k√∂nnten.

Webseiten werden √ľblicherweise von einem Webserver an den Client ausgeliefert. Der Browser schickt also eine Anfrage an einen Server, welcher diese Anfrage dann mit einer Webseite beantwortet. Bevor diese Webseite zum Browser geschickt¬†wird, kann diese auch noch von serverseitigen Technologien verarbeitet werden. Hier kommen¬†Programmiersprachen wie PHP, Java oder Ruby zum Einsatz, die dann beispielsweise auch mit Datenbanken wie MySQL kommunizieren k√∂nnen.

Literaturempfehlungen

Hier noch ein paar Literaturempfehlungen zu den vorgenannten Themen

HTML / CSS

JavaScript

XML

Die Abk√ľrzung XML steht f√ľr „Extensible Markup Language“. Die¬†Sprache XML¬†wird vom W3C betreut und ist im eigentlichen Sinn keine¬†wirkliche Sprache, da sie keine Vokabeln, sprich Befehle kennt. Viel mehr gibt XML ein Regelwerk, also eine Grammatik vor, mit dessen Hilfe Sprachen definiert werden k√∂nnen. Die Idee dahinter ist, dass man ein Regelwerk schaffen wollte, mit dem Entwickler selbst eine Sprache definieren k√∂nnen. Selber eine Sprache zu definieren ist immer dann sinnvoll, wenn mehrere Computer- oder Softwaresysteme untereinander Daten austauschen sollen und alle beteiligten Systeme dieselbe Sprache sprechen sollen. Sollte Beispielsweise eine Namensliste zwischen zwei Computersystemen ausgetauscht werden, dann k√∂nnte man eine Sprache definieren, welche Sender und Empf√§nger verstehen.¬†Ein entsprechendes Dokument, dessen Befehle¬†wirklich komplett frei ausgedacht ist, k√∂nnte dann beispielsweise so aussehen:

<liste>
<name>
<vorname>Peter</vorname>
<nachname>Görgens</nachname>
</name>
<name>
<vorname>Franka</vorname>
<nachname>Gallone</nachname>
</name>
</liste>

Wie hier schon zu erkennen ist, ist die Syntax eng mit HTML verwandt. Das hat einen einfachen Grund. Das urspr√ľngliche HTML ist n√§mlich in SGML deklariert und XML ist aus SGML entstanden. Das hei√üt, es wurde ein Teil von SGML¬†ausgegliedert und als eigenst√§ndige Sprache, sprich als XML deklariert.

F√ľr den Aufbau der Befehle gilt, dass auch hier der Befehl in Kleiner-Als- und Gr√∂√üer-Als-Zeichen gefasst werden muss und zwischen der √∂ffnenden Klammer und dem Befehl kein Whitespace (also Leerzeichen, Tabulator etc.) stehen darf. Wie der Befehl hei√üt, d√ľrfen Sie sich selbst ausdenken, wobei er nicht mit jedem beliebigen Zeichen beginnen darf. XML ist „case sensitive“, das hei√üt, es wird zwischen Gro√ü- und Kleinschreibung unterschieden. Das Element¬†<name> muss also mit </name> abgeschlossen werden und darf nicht mit </Name> oder </NAME> beendet werden.

Des Weiteren sind auch hier Attribute zul√§ssig, deren Namen Sie sich auch ausdenken d√ľrfen. Auch hier gilt, dass ein Attribut immer einen Wert haben muss und dieser in einfache oder doppelte Anf√ľhrungszeichen gesetzt werden muss.

Ergänzende Technologien

XML selbst gibt einem Entwickler also die Möglichkeit eine Sprache zu entwickeln. Allerdings funktionieren Sprachen als Kommunikationsmittel nur dann, wenn sowohl Sender als auch Empfänger einer Nachricht dieselbe Sprache sprechen. Daher gibt es eine ganze Menge Technologien, die es Ihnen ermöglichen eine Grammatik festzuschreiben. Im einfachsten Fall nutzt man dazu eine Document Type Definition (DTD). Mit ihrer Hilfe können Sie beispielsweise  definieren, welcher Befehl nach einem anderen kommen darf (also, etwas wie <vorname> muss nach <name> kommen) oder ob ein Element mehrfach auftauchen darf (<name> wiederholt sich beispielsweise). Allerdings sind die Möglichkeiten einer DTD eingeschränkt. So ist es beispielsweise nicht so einfach wenn man festlegen möchte, dass ein  Element mindestens 10 Mal, maximal aber 20 Mal auftauchen darf. Eine DTD kennt auch keine Möglichkeit um zu definieren, dass das was zwischen einem öffnenden und schließenden Tag steht, nur aus Zahlen bestehen darf und ähnliches.

Ben√∂tigen Sie solche und andere komplexere Definitionen, dann ist XML-Schema (Auch XSD f√ľr XML-Schema Definition genannt) die L√∂sung. Auch wenn XSD deutlich komplexer und umfangreicher ist, so lohnt es sich doch oft damit zu arbeiten, weil die M√∂glichkeiten, die sich daraus ergeben einfach sehr lohnend sind.¬†Alternativ k√∂nnen auch RELAX NG, Schematron oder andere Technologien genutzt werden um ein Schema, also eine Grammatik, zu definieren.

Weitere, sehr zentrale Technologien sind XSLT und XSL-FO.¬†Die Abk√ľrzung XSL steht f√ľr Extensible Stylsheet Language. Bei XSLT k√ľrzt das T „Transformation“ ab. Mithilfe von XSLT k√∂nnen Sie also ein Dokument in ein anderes transformieren. Das hei√üt, wenn Sie ein XML-Dokument wie aus dem obigen Beispiel haben und daraus HTML-Dokument erstellen lassen wollen, dann kann XSLT das f√ľr Sie √ľbernehmen. Das macht nat√ľrlich meist nur dann Sinn, wenn ein¬†Dokument √∂fter konvertiert werden soll.

XSL-FO, hier steht das FO f√ľr Formatting Objects, ist eine Seitenbeschreibungssprache. ¬†Hiermit¬†sind Sie in der Lage das Layout eines Dokuments sehr exakt zu beschreiben. Somit ist es sehr einfach aus einem XSL-FO-Dokument beispielsweise ein PDF generieren zu lassen. Ein XSL-FO-Dokument wird meist mithilfe von XSLT aus XML generiert.

Die Kombination dieser Technologien wird beispielsweise oft f√ľr die Produktion von Katalogen mit einem einfachen Layout genutzt. Die Daten f√ľr den Katalog liegen dann in einer Datenbank vor. welceh sie als XML-Dokument zur Verf√ľgung stellt. Danach wird das Dokument mithilfe von XSLT zu XSL-FO transformiert und kann danach direkt gedruckt werden. Somit ist es m√∂glich Kleinstauflagen zeitnah und „on demand“ zu produzieren.

Literaturempfehlungen

Unterschied zwischen HTML und XML

HTML und XML sind also zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe. HTML ist eine komplett fertige Sprache, welche dazu genutzt werden kann um Webseiten zu erstellen. XML gibt Ihnen die Möglichkeit eine eigene Sprache zu deklarieren und zu nutzen, wie das ja auch im Fall von XHTML gemacht wurde.

Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec

Das E-Bike

E-Bike ist die Abk√ľrzung f√ľr Elektrofahrrad. Der Antrieb erfolgt durch eine Kombination der Trittkraft des Fahrers und einem Elektromotor. Dabei kann die unterst√ľtzende Energie des Hilfsmotors nach Belieben zu- oder abgeschaltet werden. Besonders f√ľr alte Menschen oder solche, die langsam mit dem Sport anfangen m√∂chten, ist das eine gute M√∂glichkeit sich an das Fahren heranzutasten und das Rad nicht direkt wieder frustriert in die Ecke zu stellen. Auch anspruchsvolle Strecken mit gro√üen H√∂henunterschieden k√∂nnen so besser bew√§ltigt werden. Wird der Anstieg zu stark, schaltet man einfach den Elektromotor dazu und kommt so nicht an die Grenzen seiner Kraft. Auf gerader Strecke kann man ihn dann wieder abschalten und sich ganz auf seine Trittkraft verlassen. Mit einem E-Bike hat nahezu jeder die M√∂glichkeit zum Beispiel den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zur√ľckzulegen. Gewisse k√∂rperliche Einschr√§nkungen k√∂nnen damit aufgehoben werden und der Spa√ü am Fahren kommt von ganz alleine zur√ľck. Das E-Bike wird vom Gesetzgeber allerdings nicht wie ein normales Fahrrad behandelt. Eine zus√§tzliche Versicherung sowie eine Betriebserlaubnis sind notwendig.

Das Pedelec

Auch das Pedelec verf√ľgt √ľber einen kombinierten Antrieb aus Elektromotor und Trittkraft. Allerdings kommt der Motor nur zum Tragen, wenn auch gleichzeitig die Pedale bet√§tigt wird. Solange man nicht tritt, l√§uft auch der Motor nicht. Solange man die Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern nicht √ľberschreitet, gilt das Pedelec als Fahrrad und ben√∂tigt keinerlei zus√§tzliche Versicherungen oder Zulassungen. Es ist eine sinnvolle Unterst√ľtzung auf langen Strecken und erm√∂glicht eine schnellere Fahrgeschwindigkeit als bei konventionellen Fahrr√§dern. Dadurch k√∂nnen auch lange Strecken relativ bequem und z√ľgig bew√§ltigt werden. So kommt man garantiert nicht mehr verschwitzt zur Arbeit.
Mehr zur Funktionsweise eines Pedelecs kann man auf komfort-elektrofahrrad.de nachlesen.

Der Unterschied zwischen einem Pedelec und einem E-Bike

E-BikeIm allgemeinen Sprachgebrauch werden auch Pedelecs h√§ufig als E-Bikes bezeichnet. Grunds√§tzlich unterscheiden sich die beiden Radtypen aber voneinander. Was sie gemeinsam haben, ist der unterst√ľtzende Elektromotor. Beim E-Bike kann er nach Belieben verwendet werden. Der Fahrer kann ihn ein- und ausstellen, je nachdem, was die Situation gerade erfordert. Anders ist das beim Pedelec. Hier kommt der Motor nur zum Einsatz, wenn man auch kr√§ftig in die Pedale tritt. Ohne eigene Trittkraft bewegt sich das Rad nicht vorw√§rts. Die Vorteile des Pedelecs sind trotzdem vielseitig. So wird es im Stra√üenverkehr als normales Fahrrad betrachtet, ben√∂tigt weder eine Zulassung noch eine Versicherung. Das E-Bike hingegen erfordert eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen und f√§llt entweder unter den Begriff des Kleinkraftrades. In Deutschland dominieren die Pedelecs mit 95 Prozent deutlich den Markt. Nur rund 5 Prozent der verkauften R√§der mit Elektromotor sind E-Bikes.

Nähere Informationen zu Zulassung und den rechtlichen Aspekten von E-Bikes in Deutschland finden Sie hier.

Unterschied zwischen Analog und Digital

Die Welt tickt heute digital. Doch was bedeutet das ? Und was war eigentlich Analog? Die beiden Begriffe werden heute meist mit den modernen Medien und der Signal√ľbertragung verwendet, doch wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Analog und Digital?

Analog

Analoge Signale sind stufenlos. Das bedeutet eine analoge Information kann theoretisch unendlich viele Parameter transportieren. Als Beispiel soll uns eine Schallplatte dienen. Die Tonsignale sind analog gespeichert und werden durch die Nadel im Tonabnehmer kontinuierlich erfaßt. Daraus ergeben sich die Frequenzen der Musik. Wenn ein analoges Singal in ein Koordinatensystem eingetragen wird, ergibt es immer eine Kurve.

Digital

Digitales SignalAnaloge Signale k√∂nnen digitalisiert werden. Das bedeutet, dass anstatt einer kontinuierlichen Abtastung eine Abtastung zu zeitlich fest definierten Werten erfolgt, der Abtastfrequenz. Die einzelnen Werte werden gerundet und in einem Raster zugeordnet. Somit kann ihnen ein fester Wert in Bin√§ren System zugeordnet werden. Diese Werte lassen sich beliebig speichern und fehlerfrei kopieren. Wenn die digitalisierten Daten dem Menschen wieder zug√§nglich gemacht werden sollen, m√ľssen sie in analoge Signale zur√ľckverwandelt werden. Dies geschieht zum Beispiel, in dem ein CD-Spieler die digitalen Werte einer CD ausliest, und da ihm die Abtastrate bekannt sie der entsprechenden Stromst√§rke zuordnet welche dann an den Lautsprecher weitergleitet wird. Die Schwingunen der Lautsprechermembran entsprechen dann wieder dem urspr√ľnglichen analogen Signal abz√ľglich der Werte, die durch die Abtastrate und die Rundungen verloren gingen.

Der Unterschied zwischen Analog und Digital

Die Natur funktioniert analog. Die Digitalisierung von Signalen machen wir uns zu nutze um Informationen komprimiert zu speichern. Wir k√∂nnen diese beliebig verschicken und kopieren, ohne dass Verluste auftreten. So digitalisiert zum Beispiel das ber√ľhmte MP3 Format nur diejenigen Frequenzen, die das menschliche Ohr auch wahrnehmen kann. Die bei der Wiedergabe erzeugten Schallwellen im Lautsprecher oder Kopfh√∂rer sind analog. Digitalisierte Informationen sind also ein Transportmittel f√ľr Analoge Signale.

Unterschied zwischen Säulenventilator und Standventilator

Was ist ein Säulenventilator?

Ein S√§ulenventilator ist schlank und hoch. Die Ventilatoren befinden sich √ľbereinander in einem durchg√§ngigen Geh√§use.
Die Luftzirkulation erstreckt sich √ľber die komplette H√∂he des S√§ulenventilators.
Die meisten S√§ulenventilatoren verf√ľgen √ľber eine Schwenkfunktion und einstellbare Geschwindigkeiten.
Säulenventilatoren sind auch unter den Namen Tower-Ventilator oder Turm-Ventilator bekannt.

Das Design von Säulenventilatoren ist oft sehr modern. Hierbei sind insbesondere die Modelle des Herstellers Dyson
hervorzuheben, welche in der Funktion allerdings eher einem

Was ist ein Standventilator?

Bei einem Standventilator sind die Ventilationsfl√ľgel und der Motor in einem vergittertem Geh√§use untergebracht.
Das Gehäuse ist an einer Teleskopstange angebracht, die durch den Standfuß ihre Stabilität erhält.
Die meisten Standventilatoren verf√ľgen √ľber eine Schwenkfunktion und die M√∂glichkeit die Geschwindigkeit der Ventilationsfl√ľgel zu verstellen.
Standventilatoren werden auch Axialventilatoren genannt.¬†Ihre ‚Äěkleinen Geschwister‚Äú sind die Tischventilatoren.

Das Design von Standventilatoren wirkt oft etwas hausbacken. Nichts desto trotz gibt es auch bei diesen Modellen einige Hingucker. Beispielsweise gibt es viele Retro-Standventilatoren, die in einem schicken Chrome-Finish daherkommen. Möchte man es doch modern, so hat die Firma Dyson auch hier ein Modell auf Lager: Dyson Air Multiplier

Der Unterschied zwischen Säulen- und Standventilatoren.

StandventilatorEs kann nicht pauschal gesagt werden was Vor- oder Nachteile der zwei unterschiedlichen Ventilatoren sind.
W√§hrend der Standventilator h√∂henverstellbar ist, somit genau bestimmt werden kann, welcher Bereich gek√ľhlt werden soll, wird beim Standventilator auf der gesamten H√∂he ein Luftzug erzeugt.
Der S√§ulenventilator ist schmal und hoch, hierdurch kann er platzsparend aufgebaut werden und gut in das Wohnfeld integriert werden. Der Standventilator ist dagegen klobiger und braucht mehr Standfl√§che, kann jedoch durch den starken Luftstrom gr√∂√üere R√§ume besser k√ľhlen als ein S√§ulenventilator.
Ein Standventilator hat gegen√ľber einem S√§ulenventilator einen st√§rkeren Luftstrom, was als positiv oder negativ erachtet werden kann. Der Luftstrom des S√§ulenventilators ist deutlich feiner und nat√ľrlicher.
Viele S√§ulenventilatoren k√∂nnen, mittlerweile, digital bedient werden, hierdurch kann der S√§ulenventilator mit einer Fernbedienung bedient werden und verf√ľgt zum Teil sogar √ľber eine Timerfunktion.
Säulenventilatoren sind, in der Regel, deutlich leiser im Betrieb und die meisten Modelle erzeugen keinen Durchzug. Dies ist, vor allem im Schlafzimmer, sehr vorteilhaft.
Im punkto Preis schenken sich die beiden Varianten kaum etwas. Sowohl Stand- als auch S√§ulenventilatoren gibt es von g√ľnstig bis teuer.
Auch der Stromverbrauch unterscheidet sich nicht wesentlich.

Unterschied zwischen Smartphone und Handy

Smartphone

Smartphones sind Mobiltelefone, die viele Computerfunktionen und Internetverbindungen bieten. Mit einem Smartphone k√∂nnen ganz normale Standardwebseiten und extra f√ľr mobile Ger√§te optimierte Webseiten angezeigt werden. Au√üerdem sind die meisten Ger√§te mit einer Kamera, alphanumerischer Tastatur und dem Touchscreen ausgestattet. Die rasante Internetgeschwindigkeit von Smartphones wird durch das mobile Breitband und WLAN realisiert. Dadurch, dass die meisten Smartphones mit einem Betriebssystem ausgestattet sind, k√∂nnen Sie sogar Programme von anderen Anbietern installieren. Da das Smartphone so viele n√ľtzliche Funktionen hat und so praktisch und handlich ist, wird es meistens auch als mobiles B√ľroger√§t beziehungsweise als mobiles Datenkommunikationsger√§t genutzt.

Handy

Handy sind tragbare Telefone, die meist den GSM Standard verwenden. Sie kommunizieren √ľber das Funknetz und sind daher doch recht ortsunabh√§ngig einsetzbar. Ein Handy setzt sich aus einem Lautsprecher, einem Mikrophon, einem Bildschirm und einer Tastatur zusammen. Weiterhin verf√ľgen Handys √ľber eine Steuerung, einem Akku und nat√ľrlich einer Antenne. Um ein Handy nutzen zu k√∂nnen, ben√∂tigen Sie generell eine SIM Karte. Mittlerweile gibt es sogar Handys mit einem integrierten Radio. Die Daten√ľbertragung bei den meisten Handys kann durch ein Datenkabel, via Bluetooth oder per Infrarot realisiert werden. Manchmal kann sogar via WLAN oder per Speicherkarte eine √úbertragung der Daten stattfinden.

Der Unterschied zwischen Smartphone und Handy

Vorteile

SmartphoneEin Smartphone ist durch seine hohe Funktionalit√§t und der praktischen Gr√∂√üe ein perfekter B√ľrobegleiter f√ľr Gesch√§ftsleute. Durch das Organisations- und Allroundtalent ist der Alltag viel leichter zu gliedern und zu organisieren. Da Smartphones √ľber eine komplette Tastatur verf√ľgen, sind sie einfach und schnell zu bedienen. Wer jedoch einfach nur erreichbar sein m√∂chte, der ist mit einem Handy gut beraten. Der Unterschied zwischen Smartphone und Handy ist der, dass das Handy f√ľr den normalen und privaten Bereich der einfachere Begleiter ist. Sie sind ganz einfach erreichbar und haben keine Funktionen, die Sie nicht ben√∂tigen.

Nachteile

Haben Sie keine Internet-Flatrate, so besteht bei dem Smartphone die Gefahr, dass es ganz schnell teuer wird. F√ľr den Privatbereich sind die vielen Funktionen eines Smartphones sehr √ľberzogen. Die Sicherheitsrisiken sind auch nicht unbedingt immer gering. Aussp√§hungen k√∂nnen leicht realisiert werden. Die Nachteile eines Handys sind diese, dass Sie eben nur erreichbar sind und √ľber keine luxuri√∂sen Funktionen verf√ľgen wie die Smartphones.