Unterschied zwischen Mandarine und Clementine

Es gibt Jahreszeiten, zu denen Zitrusfrüchte besonders beliebt sind auf Grund des frischen Geschmackes und des Vitamin C Gehaltes. Die zu treffende Wahl beim Einkaufen – ob nun z.B. Mandarine oder Clementine – hat schon oftmals größere familiäre Diskussionen ausgelöst. Das Wissen über Gemeinsamkeiten oder Unterschiede lässt vielleicht im Vorfeld schon feststehen, für welche Frucht man sich letztendlich entscheidet.

Die Mandarine

MandarinenÜber die Herkunft ist man sich nicht ganz einig, die Vermutungen gehen weitläufig in Richtung China. Die Mandarine galt lange Zeit in China als Frucht der wohlhabenden Menschen und verdankt Ihren Namen wahrscheinlich einem dortigen hohen Beamten – genannt Mandarin. Diese Frucht gilt durch den Inhaltsstoff Nobiletin als vorbeugend und gesundheitsfördernd bei Herz – Kreislaufproblemen und bei Übergewicht. Eine Mandarine ist leicht säuerlich im Geschmack und enthält zum Teil sehr viele Kerne. Ein großer Vorteil ist das Lösen der Schale, was sich recht einfach gestaltet. Die einzelnen Fruchtstücken lassen sich besonders gut voneinander trennen, ohne sie dabei beschädigen zu müssen. Sie kann bis maximal 2 Wochen gelagert werden, ohne Genussverlust. Danach geht der Geschmack verloren und sie wird austrocknen.

Die Clementine

Als einer Kreuzung zwischen Mandarine und Orange entstand die Clementine. Sie bekam hat ihren Namen von Ihrem Entdecker, dem Mönch Frère Clément. Von ihm stammt die erste wissenschaftliche Beschreibung einer Clementine.
Diese Frucht ist in den Anteilen der Inhaltsstoffe wie Fett, Proteine, Kohlenhydrate und Ballaststoffe einer Mandarine ähnlich. Sie enthält allerdings weniger Fruchtsäure und ist dadurch süßer im Geschmack wie eine Mandarine. Zudem besitzt sie nur recht wenig oder zum Teil gar keine Kerne. Da sie eine höhere Unempfindlichkeit gegen Kälte besitzt als andere Zitrusfrüchte, wird sie z.B. in Frankreich erfolgreich angebaut. Die Clementine lässt sich bis zu 2 Monaten ohne Genussverlust lagern.

Südfrüchte sind wegen ihrem großen Bedarf an Sonneneinstrahlung und Wärme in Europa kein lohnendes Anbauprodukt und werden deshalb importiert. Zusammenfassend kann man festhalten, dass sich die Clementine – allein schon durch die Möglichkeit einer längeren Lagerdauer – von der Mandarine unterscheidet. Der angenehm süße Geschmack und die wenig oder gar nicht vorhandenen Kerne machen sie – nicht nur bei Kindern – beliebter als die Mandarine.

Unterschied zwischen Obst und Gemüse

In vielen Haushalten stehen Obst und Gemüse fast täglich auf dem Speiseplan. Kinder lieben im allgemeinen Obst sehr, Gemüse hingegen weniger. Erwachsene essen und mögen beides, da es zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung einfach dazugehört. Doch worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen Obst und Gemüse? In der Regel lässt sich Obst als ein Produkt von Pflanzen, Gemüse als Pflanze selbst oder Teil einer Pflanze definieren.

Obst genauer unter die Lupe genommen

Obst und GemüseAls „Obst“ werden saftige, fleischige Samen und Früchte von mehrjährigen Sträuchern oder Bäumen bezeichnet. Es kann in der Regel roh zu sich genommen werden, dient überwiegend als Nahrungsergänzung und weist häufig einen süßlichen oder leicht säuerlichen Geschmack auf. Obst regt durch die enthaltenen Fruchtsäuren, den Zuckergehalt und die Geschmacksstoffe grundsätzlich auch den Appetit an. Zudem ist der Wassergehalt meist recht hoch und der Kaloriengehalt eher gering. Besonders hervorzuheben sind die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe, Fruchtsäuren, Kohlenhydrate, Zellulose und Pektine, welche in Obst reichlich zu finden sind.
Eingeteilt wird Obst in Stein-, Kern-, Beeren- oder Schalenobst und in Südfrüchte.

Hierzu im Vergleich: Gemüse

Als „Gemüse“ bezeichnet man ganze Pflanzen und Pflanzenteile von einjährigen Pflanzen. Getreide, Gewürze, Kartoffeln und Obst werden allerdings hier nicht hinzugezählt. Dagegen jedoch auch zweijährige Pflanzen wie beispielsweise Rhabarber oder Spargel. Ebenso wie Obst zählt auch Gemüse zu den pflanzlichen Lebensmitteln und kann teilweise roh verzehrt werden. Viele Gemüsesorten müssen jedoch vorher gegart werden.
Gemüse weist in der Regel ebenso einen hohen Wassergehalt, jedoch einen niedrigeren Energiegehalt auf. Im Vergleich zu Obst enthält es weniger Eiweiße und weniger Fett. Hülsenfrüchte stellen hier jedoch eine Ausnahme dar. Des Weiteren sind in Gemüse viele Vitamine, Mineralsalze und Mineralstoffe zu finden. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts übernimmt Gemüse eine wichtige Funktion für die geregelte Verdauung.
Einteilen lässt sich Gemüse in Wurzel-, Kohl-, Blatt-, Zwiebel-, Stängel- und Fruchtgemüse.