Unterschied zwischen Fichten und Tannen

Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Kein anderer Brauch im Laufe des Jahres wird wohl so intensiv gepflegt wie das Aufstellen und Schmücken immergrüner Tannen oder Fichten im Wohnzimmer, auf dem Marktplatz oder in der Kirche. Täuschend echt aussehende, künstliche Bäume haben ebenfalls Einzug in viele Wohnungen gehalten. Für Menschen mit einer Allergie gegen Tannennadeln ist das eine gute Alternative, der stimmungsvolle Tannenduft muss dann allerdings aus der Spraydose kommen. Tannen Bei Tannen fällt der glatte Stamm auf, der einen deutlich größeren Durchmesser als bei Fichten erreicht. Die weichen Nadeln liegen gegenüber am Ast, sie sind gescheitelt. Der Baumwuchs wirkt eher kompakt, da der Stamm bis zum Boden mit Ästen bedeckt ist. Tannen sind in verschiedenen Sorten erhältlich, am beliebtesten ist die Nordmanntanne. Weitere Arten sind Silbertanne oder Blautanne. Badezusätze und Saunaaufgüsse enthalten ätherische Öle aus Tannennadeln. Aufgrund seines Harzgehalt es wird Tannenholz im Wasserbau eingesetzt oder zu Gemüsekisten verarbeitet. Weichholzspäne finden als Einstreu für Nagerkäfige Verwendung. Fichten Die Wurzeln von Fichten breiten sich großflächig im Erdreich aus, Tannenwurzeln gehen in die Tiefe. Der ganze Baum hat die Form eines Spitzkegels, der Stamm ist rau. Jede Nadel sitzt auf einem kleinen Fuß, die Äste sind rundum spiralförmig bewachsen. In geheizten Räumen verliert die Fichte schneller ihre Nadeln als die Tanne, das mag auch ein Grund für den günstigeren Preis sein. Fichtenholz wächst schnell, daher wird es als Hauptbestandteil vieler Verbundstoffe wie Spanplatten eingesetzt oder zu Möbeln, verarbeitet. Unterschiede zwischen Fichte und Tanne Die Fichte sticht, die Tanne nicht: rundliche und spitze Nadeln Tannennadeln sind blattförmig flach, Fichtennadeln weisen einen quadratischen Querschnitt auf Fichtennadeln sind rundum dunkelgrün, Tannennadeln besitzen an der hellen Unterseite zwei weiße Linien. Fichtenzapfen hängen an den Zweigen, Tannenzapfen stehen aufrecht Fichtenzapfen fallen im Ganzen ab, bei Tannenzapfen lösen sich einzelne...

Unterschied zwischen katholisch und evangelisch

Die Teilung des westeuropäischen Christentums in die Konfessionen evangelisch und katholisch begründet sich in Deutschland als Folge der Reformationsbewegung des Martin Luther im Jahre 1517. In seinen 95 Thesen prangerte er neben der Käuflichkeit kirchlicher Ämter vor allem die Geldgeschäfte des katholischen Klerus´ mit Ablassbriefen an, womit sich wohlhabende Gläubige von ihren Auflagen und Sündenstrafen freikaufen konnten. Diese beträchtlichen Einnahmen flossen dann beispielsweise in den Bau des Petersdoms in Rom. Die Unterschiede dieser beiden christlichen Glaubensrichtungen sind im Einzelnen: Die Katholische Kirche Zu den wichtigsten Gruppierungen der katholischen Kirche zählen römisch-katholisch, orthodox, apostolisch oder anglikanisch. Der Papst belegt als Nachfolger des Apostels Petrus das Amt des obersten Würdeträgers der katholischen Kirche. Die Ausstattung katholischer Kirchen ist meist sehr prunkvoll und jeder der 12 Apostel wird mit einem Kreuz verehrt. Sieben Sakramente vergegenwärtigen in der katholischen Kirche die Anwesenheit Gottes mit sichtbaren Zeichen. Das sind Taufe und Firmung, die Eucharistie, das Bußsakrament, die Krankensalbung, das Weihe-Sakrament und die Ehe. Katholischen Geistlichen, Mönchen und Ordensfrauen ist die Ehe versagt. Katholiken beichtem dem Priester im Einzelgespräch, der den Gläubigen im Namen Jesu vergibt und von den Sünden losspricht. Die Priester-Weihe wird von den Bischöfen erteilt, um Geistliche der Verrichtung kirchlicher Dienste zu bevollmächtigen. Somit wird dem Pfarrer gegenüber einfachen Gläubigen ein sichtbarer Ausdruck der Verbundenheit verliehen. Die Leitung der heiligen Messe darf nach katholischem Glauben nur ein geweihter Priester ausführen, da nur dieser kraft seines Amtes die Wandlung von Brot und Wein zum Leib und Blut Jesu Christus´ vollziehen kann. Eucharistisches Brot und Wein werden in der katholischen Kirche aufbewahrt, da davon ausgegangen wird, dass die Anwesenheit Christis nach der Segnung bestehen bleibt. So können auch bettlägerige Gläubige den Leib Christi zu Hause oder im Krankenhaus empfangen. Die Gottesmutter Maria sowie die Heiligen finden als Auserwählte Gottes tiefe Verehrung in der katholischen Kirche. Als Dogmen bezeichnet die katholische Kirche unumstößliche Leitsätze, die...