Unterschied zwischen Hefeteig und Sauerteig

Brot ist in so vielen Sorten erhältlich, dass es nie langweilig wird. Ob herzhaft oder süß, der Geschmacksvielfalt sind durch alle erdenklichen Beimischungen keine Grenzen gesetzt: Röstzwiebeln, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne, geraspelte Karotten, Rosinen, Käse, Kümmel oder Müsli, erlaubt ist, was schmeckt. Allen Sorten gemeinsam ist jedoch der Zusatz von Backtriebmitteln. Sauerteig und Hefe vergrößern das Teigvolumen und erzeugen so die lockere Konsistenz der Krume, verleihen den Backwaren ihren unverwechselbaren Eigengeschmack und den typischen Duft. Sauerteig Natürlicher Sauerteig entsteht aus gleichen Teilen Roggenmehl und Wasser, das man verrührt und zwei Tage bei Zimmertemperatur abgedeckt ruhen lässt. Mikroorganismen erzeugen durch Stoffwechselvorgänge Gärung, wobei Essigsäure, Milchsäure und Kohlendioxid entsteht. Das Mischungsverhältnis beider Säuren kann durch die Dauer der Reifung, die Umgebungstemperatur und durch extra Zugabe von Hefe gesteuert werden. So entstehen Geschmack und das Aussehen unterschiedlicher Brotsorten. Dunkle Brote aus Roggenmehl gelingen nur mit Sauerteig, da dieser im Korn enthaltene Enzyme aufspaltet und backfähig macht. Die Essigsäurebakterien verstärken die Aromen und machen das Gebäck elastisch. In gewerblichen Bäckereien werden verschiedene Sorten standardisierter Sauerteige verwendet, die entsprechend der Mehlsorte mit speziell zusammengestellten Starterkulturen unter steriler Atmosphäre herangezüchtet werden. Einen Teil des Sauerteigs hebt man auf, um ihn als Grundlage für die nächste Anzucht zu verwenden. Hefeteig Zuchthefe oder Backhefe besteht aus einzelligen Pilzkulturen, die sich von Zucker ernähren und Kohlenstoffdioxid produzieren. Ein Hefeteig besteht aus den Grundzutaten Mehl, Wasser, Fett, Zucker und Hefe. Bei der Herstellung können alle Zutaten gleichzeitig zu einem Teig verarbeitet werden oder die Hefe wird in einem Vorteig angesetzt. Danach muss der Teig ruhen, um aufzugehen. Alle Zutaten sollten lauwarm sein, die ideale Temperatur zum Aktivieren der Hefepilze liegt bei ca. 32° Celsius, ab ca. 45° Celsius sterben die Mikroorganismen ab. Gute Sauerstoffzufuhr fördert die rasche Vermehrung der Hefe. Gibt man den Teig zum Gären in ein fest verschlossenes Gefäß, stirbt sie aufgrund des entstehenden Drucks ab. Die industrielle...

Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung

Garantie Unter Garantie versteht man, dass man das Gerät ausgetauscht bekommt, wenn es kaputt wird. Diese bekommt man fast immer nur auf neue Produkte, die in einem Geschäft gekauft werden. Auch bei manchen Online Waren bekommt man Garantie dazu. Hier muss man das Gerät im Falle eines Garantieanspruchs zum Händler einschicken. Die Garantie ist aber kein muss. Diese wird freiwillig vom Verkäufer gegeben. Meistens ist der Grund, dass mehr Leute ein Gerät kaufen, wenn sie wissen, dass es bei Schäden, welche nicht mutwillig sind, ersetzt wird. Wenn man beispielsweise ein Handy kauft, welches schon beim Kauf einen Schaden, jedoch ein Produktionsfehler beinhaltete, muss das Handy kostenlos ersetzt werden. Dies gilt auch, wenn keine Garantie vereinbart ist. Die Garantiezeit beträgt meistens 1 oder 2 Jahre. Bei Autos ist der Garantierahmen meistens größer. Die Garantie würde aber beispielsweise nicht gelten, wenn man das Handy versehentlich in die Badewanne etc. fallen lässt. Gegen Diebstahl kann man das Gerät zusätzlich versichern lassen. Somit bekommt man in diesem Fall ein kostenloses und neues Gerät. Gewährleistung Die Gewährleistung muss vom Verkäufer gegeben werden. Dies ist auch bei privaten Geschäften der Fall. Diese Zeit beträgt meistens 6 Monate. Falls ein Problem innerhalb dieser Zeit mit dem Produkt auftritt, muss es der Käufer zurücknehmen, oder den Schaden bezahlen. Das muss er aber nur tun, wenn der Mangel schon beim Kauf bestanden hat. Auch arglistig verschwiegene Mängel fallen in die Gewährleistung. Falls der Verkäufer dem Käufer einen Mangel verschwiegen hat, beispielsweise abgefahrene Reifen eines Autos, und der Käufer baut einen Unfall mit dem Auto, muss der Verkäufer den Schaden, oder sogar Schmerzensgeld zahlen. Dies ist aber nur der Fall, wenn der Verkäufer angegeben hat, dass die Reifen in Ordnung sind. Meistens landen solche Fälle vor Gericht. Der Verkäufer muss hier beweisen können, dass der Mangel beim Kauf noch nicht bestanden hat. Falls der Kunde selbst für den Schaden...