Unterschied zwischen Mac OS X und Windows 7

Windows 7

Windows 7 ist die aktuellste Version von Microsofts bekanntem Betriebssystem. Wichtigstes Merkmal ist vor allen Dingen die Aero-OberflĂ€che und die an Apples Betriebssystem angelehnte Taskbar mit dem Schnellzugriff auf Programme. Der Aero-Look bietet teiltransparente OberflĂ€chen wodurch bei ĂŒberlappenden Fenstern die jeweils darunterliegenden weiter sichtbar bleiben. Zudem wurde die UnterstĂŒtzung von 64-Bit Systemen weiter verbessert, sodass auch grĂ¶ĂŸere Mengen RAM problemlos verwaltet werden können. Es gibt jedoch auch weiterhin 32-Bit Versionen. Diese sind etwas gĂŒnstiger, erlauben jedoch nur den Zugriff auf drei Gigabyte RAM. Zwar kann der Rechner dann mehr RAM enthalten, dieser wird jedoch nicht genutzt. Insgesamt bootet und beendet das neue Betriebssystem etwas schneller. Neue Versionen von Windows erscheinen alle zwei bis drei Jahre. Sie werden nicht fĂŒr die KompatibilitĂ€t mit den Rechnern eines Herstellers optimiert sondern laufen auf verschiedenen Systemen gleichermaßen. Bei Windows 7 gibt es neben der gĂ€ngigen Home Premium-Version fĂŒr Heimanwender auch eine Professional-Version fĂŒr anspruchsvollere Nutzer und eine eingeschrĂ€nkte Version fĂŒr Netbooks.

MacOS X Lion

AppleMacOS X Lion ist die derzeit aktuelle Version von apples PC-Betriebssystem. Was die BenutzeroberflĂ€che anbelangt, so setzt es weiter auf das bekannte und beliebte Dock. Diese flexible MenĂŒleiste kann sowohl am unteren oder seitlichen Bildschirmrand eingeblendet werden. Es erscheint nur, wenn man die Maus darĂŒber fĂ€hrt und enthĂ€lt Direktlinks zu den wichtigsten Programmen. Zudem wurde Facetime nun direkt in das Betriebssystem integriert und muss nicht mehr separat erworben werden. Des Weiteren bietet OS X Lion mit Air Drop die Möglichkeit, Daten direkt von einem Mac auf einen anderen zu transferieren, ohne dass dafĂŒr ein Server nötig wĂ€re. MacOS wird jĂ€hrlichen Updates unterzogen, sodass meist im Sommer mit einer neuen Version zu rechnen ist. Diese können auch einfach als Upgrade installiert werden. Ein Neuaufsetzen des Systems ist nicht notwendig. GrundsĂ€tzlich ist MacOS fĂŒr Mac-Computer optimiert.

MacOS vs. Windows

Die optische OberflĂ€che der beiden Betriebssysteme unterscheidet sich deutlich. Letzten Endes haben die Betriebssysteme aber weitgehend Ă€hnliche Funktionen, die nur anders angeordnet sind. Die Grundarchitektur der Systeme ist jedoch völlig unterschiedlich. Dadurch bedingt muss Software immer fĂŒr das jeweilige OS optimiert sein, damit das Programm installiert werden kann. Da Windows deutlich höhere Marktanteile besitzt, ist die Anzahl an verfĂŒgbarer Software hier deutlich höher.

Unterschied zwischen 32Bit und 64Bit

Was sagt die Bit-Angabe ĂŒberhaupt aus?
Die Bit-Angabe teilt mit wie viele Bit (also Informationseinheiten) in einem Takt des Prozessors gleichzeitig verarbeitet werden und wie lange die Adresszeilen von VorgÀngen sein können. Oftmals wird dabei der Begriff der Computer-Architektur verwendet. Jene ist in 8bit Schritten aufgeteilt, bewegt sich daher von 8 bis 64 (dies hÀngt mit der Arithmetisch-logischen Einheit (ALU) zusammen).

32Bit

Das 32Bit System ist in der Lage 32Bit zu adressieren und sagt zusĂ€tzlich aus, dass der maximal ansprechbare Arbeitsspeicher bei 4 GB (4096 MB) liegt. Es macht folglich wenig Sinn ein 32Bit fĂ€higes Betriebssystem auf einem PC zu installieren, der mehr als 4 GB RAM besitzt, da alles darĂŒber förmlich ignoriert bleibt. Das 32er System wird zwar noch verwendet, bietet inzwischen jedoch keine nennenswerte Vorteile gegenĂŒber 64Bit.

64Bit

Inzwischen ist das 64Bit System weit verbreitet. Es wurde zwar schon frĂŒh entwickelt, da es fĂŒr große Hochleistungsrechner (wie sie z.B. IBM schon damals baute) notwendig geworden war. Jedoch gab es im Bereich der Privatnutzer keine Notwendigkeit fĂŒr eine 64Bit Steuerung, da diese Computer noch bis vor einigen Jahren nicht die entsprechende Hardware-Ausstattung vorweisen konnten. Heutzutage allerdings sind selbst die meisten Standardcomputer mit mindestens 4 GB Arbeitsspeicher versehen, sodass 64Bit allmĂ€hlich ebenso der Standard wird. Dadurch werden ebenfalls die allermeisten Programme in sowohl der 32Bit, als auch der 64Bit Version ausgegeben.
Im 64bit Modus wird das gesamte Betriebssystem schneller und leistungsfĂ€higer. Es können 64Bit pro Takt verarbeitet werden und die Adresszeilen sind – durch ihre doppelte LĂ€nge zum 32Bit System – in der Lage, mehr Informationen zu enthalten. FĂŒr Adresswerte wird aufgrund ihrer LĂ€nge mehr Arbeitsspeicher von vornherein benötigt, daher wĂ€re eine Nutzung der 64Bit Version bei weniger als 4 GB zwar möglich, aber geradezu kontraproduktiv. Denn was das System theoretisch an Leistung gewinnt, wird durch mangelnde Hardware wieder „aufgefressen“. Ansonsten gibt es heute keine Nachteile mehr zum 32Bit System.
Vorteile von 64Bit:

  • GrĂ¶ĂŸere Prozesse möglich / AusfĂŒhrungsdateien dĂŒrfen grĂ¶ĂŸer sein
  • schnellere Verarbeitung
  • Mehr Arbeitsspeicher (RAM) wird adressierbar