Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität...

Immer wieder kommt es zu der unausgesprochenen Frage nach dem Bedeutungsunterschied, wenn es um „Effizienz“ und „Effektivität“ geht. Wenn es diese beiden ähnlichen Begriffe nun schon gibt, worin unterscheiden sie sich? Manches erklärt sich einfacher – oder in dem Fall effizienter – an einem Beispiel. Zugegebenermaßen ist dieses vielleicht ein wenig an den Federn herbei gezogen, es sollte aber dennoch deutlich machen, worum es geht: Effizienz Ein Bauer möchte im Jahr 400 Eier der Größe L bekommen. Um diese zu erhalten, braucht er Hühner, derer es verschiedene Rassen gibt, die wir der Einfachheit halber auf zwei reduzieren. Australorps, die im Jahr 200 Eier dieser Größe legen, und die Thailändischen Shamo, die es nur auf 80 Eier bei gleichem Futterbedarf bringen. Effizienter, um das Ziel zu erreichen, sind also im Falle des Bauern die Australorps, derer er nur zwei benötigt, während er mindestens fünf Shamo braucht, um im Endeffekt auf das gleiche Resultat zu kommen. Effizienz bezeichnet also eine Kosten-Nutzen-Relation unter Berücksichtigung bestimmter Parameter. Effektivität Um noch mal auf den Bauern zu sprechen zu kommen: er möchte mittlerweile nicht mehr nur irgendwelche Eier, sondern blaue Eier. Diese legen aber weder die Australorps noch die Shamo, sondern die englischen Cream Legbar. Er kann also alle Hühner, die er bisher hat, essen – und muss sich stattdessen andere Hühner kaufen, die zwar weniger legen, dies dafür aber mit dem gewünschten Ergebnis tun. Und genau dieses bezeichnet der Begriff „Effektivität“: wenn etwas effektiv ist, dann ist ein beabsichtigtes Ziel oder Ergebnis erreicht worden. Bei der Effektivität geht es nun aber nicht nur darum, OB ein Ziel erreicht wurde, sondern bis zu welchem Grad. Hätte der Bauer also eine ganz andere Rasse, nämlich die türkisfarbene Eier legenden Araucanas angeschafft, wäre das Ziel zwar erreicht worden, jedoch mit einem geringeren Effekt, weil Türkis zwar Blau beinhaltet, aber eben nur zu 50%. Testfrage: Warum erklärt es sich anhand eines Beispiels „effizienter“? Antwort: unten 🙂 Der Unterschied ist also, dass sich der Begriff „Effizienz“ in der Regel auf den Prozess bezieht, der einem gewünschten Ergebnis, dem Effekt, vorausgeht. Effektivität hingegen lenkt den Blick auf den Effekt, das Ergebnis, und beurteilt, ob und in welchem Maße es erreicht wurde. Die Sache mit dem Bauern sähe nämlich ganz anders aus, wenn es im in der Gesamteffizienz seines Haushaltes darum ginge, möglichst die Ressourcen sinnvoll zu nutzen. Dann wäre es völlig egal, wie viele Eier die Hühner legen, solange er die Abfälle aus der Küche effizient verarbeiten kann und am...

Unterschied zwischen gemahlenem Kaffee und Kaffeebohnen...

Das Aroma von Kaffee ist sehr flüchtig, daher hängt sein Geschmack nicht nur von der Feinheit Kaffeepulvers, dem Zeitpunkt des Mahlens, sondern auch von der Aufbewahrungsart ab. Frischen und intensiven Kaffeegeschmack erzeugt man am besten, wenn man den Kaffee kurz vor der Zubereitung mahlt. Bis zu zwei Monaten verströmt frisch gerösteter Kaffee Kohlendioxid und andere Gase. Daher haben Verpackungen hochwertiger Kaffeesorten Aromaventile, durch die das Kohlendioxid austreten kann, die Kaffeebohnen aber nicht mit Sauerstoff in Verbindung kommen. Kontakt mit Sauerstoff beeinträchtigt das Aroma des Kaffees erheblich. Da Kaffeepulver eine größere Oberfläche hat, ist auch der Kontakt mit Sauerstoff intensiver. Die Folge: Das Aroma des Kaffees kann sich schneller verflüchtigen. Der typische Charakter des Kaffees wird dadurch aber nicht verändert, denn der hängt von der jeweiligen Kaffeesorte ab. Gemahlener Kaffee Ziel des Kaffeemahlens ist es, dessen Inhaltsstoffe auf bestmögliche Weise zu extrahieren. Beim Aufbrühen werden diese aus den Kaffeepulver herausgelöst. Um den optimalen Kaffeegeschmack zu erreichen, muss aber nicht die maximale Menge an Bestandteilen herausgelöst werden, denn dann schmeckt der Kaffee bereits bitter. Der Mahlgrad des Kaffeepulvers ist entscheidend für diese Extraktionsstärke. Ganze Kaffeebohnen Ungemahlen bleibt das Aroma von Kaffee viel länger erhalten. Darum sollte man Kaffeebohnen möglichst erst vor dem Verzehr mahlen. Mit einer hochwertigen, eigenen Kaffeemühle kann man den Geschmack seines Kaffees positiv beeinflussen, denn dabei legt man auch den Mahlgrad fest. Wichtig ist, dass die Kaffeebohnen beim Mahlen nicht zu heiß werden. Eine alte Kaffeemühle, die wie in Großmutters Zeiten von Hand betrieben wird, ist eine optimale Lösung für frischen und geschmacklich einwandfreien Kaffee. Handmühlen haben den Vorteil, dass das Mahlergebnis gleichmäßig ist und man nur so viel Kaffee mahlt, wie wirklich gebraucht wird. In nicht gemahlenen Kaffeebohnen bleibt das Aroma des Kaffees am besten erhalten. Darum sollte man Kaffee erst kurz vor dem Verzehr mahlen und aufbrühen. Wer lieber Pulver kauft, sollte zur Aufbewahrung eine dunkle, luftdicht verschliessbare Dose wählen und den Kaffee nicht länger als zwei Wochen stehen lassen. Quelle:...

Unterschied zwischen Bachelor und Master...

Der Bachelor Studiengang Der Bachelor ist nicht eine Erfindung aus dem Fernsehen, wo ein Herr die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Frauen hat. Vielmehr ist er die Basis eines jeden Studiums in der heutigen Zeit. Wer heute studieren möchte, der kann nur noch in den wenigsten Fällen auf einen Diplomstudiengang zurückgreifen. Man muss immer mit dem Bachelor Studiengang beginnen und diesen voll durchlaufen. In der Regel dauert der Bachelor 6 Semester. Die ersten 2 Semester stellen das Grundstudium dar, in dem die einfachen Abläufe des jeweiligen Studiengangs dargelegt werden. Wichtig sind beim Bachelor Studiengang aber immer die Verbindung von praktischen Modulen mit rein theoretischem Wissen. Der Bachelor soll neben dem theoretischen Wissen schon einen Einblick in den späteren Job geben und so das Arbeiten im jeweiligen Tätigkeitsfeld vereinfachen. Nach dem Grundstudium folgt die Spezialisierung auf die verschiedenen Themenbereiche. Beim Bachelor wird in so geringer Zeit wie möglich, so viel Wissen wie möglich beigebracht. Der Vorteil gegenüber dem Studiengang des Diploms ist vor allem die zeitliche Komponente, denn die Wirtschaft verlangt immer mehr nach jungen und gut ausgebildeten Arbeitskräften, die in den verschiedenen Fachrichtungen spezialisiert werden. Der Bachelor schließt mit der Bachelorarbeit ab, die eine wissenschaftliche Ausarbeitung eines auf den Studiengang bezogenen Themas ist. Der Master Studiengang Der Master Studiengang ist ein Aufbau Studiengang, der nur wahrgenommen werden kann, wenn vorher schon der Bachelor gemacht worden ist. Die Dauer des Studiums des Masters ist in der Regel 4 Semester. Hier wird vor allem theoretisches Wissen beigebracht. Im Master Studiengang wird sich noch einmal sehr dezidiert auf eine jeweilige Fachrichtung ausgerichtet, sodass noch mehr Fachwissen implementiert wird. Auch der Master Studiengang wird mit einer wissenschaftlichen Ausarbeitung abgeschlossen. Mittlerweile ist der Master genauso anerkannt wie das Diplom, wobei der Master meist sehr viel schneller geht, was ihm einige Vorteile in der Wirtschaft verschafft. Die Unterschiede zwischen dem Bachelor und dem Master Der Master Studiengang ist viel kürzer als der Bachelor Studiengang. Auch in Sachen praktische Ausrichtung gibt es essentielle Unterschiede. Während beim Bachelor viel Praxis mit in den Lehrplan eingearbeitet wurde, geht es beim Master mehr um theoretisches Wissen und die Spezialisierung auf eine bestimmte Fachrichtung. Ein weiterer Unterschied der beiden Studiengänge sind die Zugangsvoraussetzungen. Während für den Bachelor ein Abitur reicht, ist beim Master Studiengang ein bereits abgeschlossener Bachelor Studiengang die Basis. Wichtig ist aber auch, dass der Bachelor in der Regel 6 Semester dauert, während der Master nur 4 Semester hat. Master Studiengänge werden seltener angeboten, weil es auch weniger Bewerber...

Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec...

Das E-Bike E-Bike ist die Abkürzung für Elektrofahrrad. Der Antrieb erfolgt durch eine Kombination der Trittkraft des Fahrers und einem Elektromotor. Dabei kann die unterstützende Energie des Hilfsmotors nach Belieben zu- oder abgeschaltet werden. Besonders für alte Menschen oder solche, die langsam mit dem Sport anfangen möchten, ist das eine gute Möglichkeit sich an das Fahren heranzutasten und das Rad nicht direkt wieder frustriert in die Ecke zu stellen. Auch anspruchsvolle Strecken mit großen Höhenunterschieden können so besser bewältigt werden. Wird der Anstieg zu stark, schaltet man einfach den Elektromotor dazu und kommt so nicht an die Grenzen seiner Kraft. Auf gerader Strecke kann man ihn dann wieder abschalten und sich ganz auf seine Trittkraft verlassen. Mit einem E-Bike hat nahezu jeder die Möglichkeit zum Beispiel den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurückzulegen. Gewisse körperliche Einschränkungen können damit aufgehoben werden und der Spaß am Fahren kommt von ganz alleine zurück. Das E-Bike wird vom Gesetzgeber allerdings nicht wie ein normales Fahrrad behandelt. Eine zusätzliche Versicherung sowie eine Betriebserlaubnis sind notwendig. Das Pedelec Auch das Pedelec verfügt über einen kombinierten Antrieb aus Elektromotor und Trittkraft. Allerdings kommt der Motor nur zum Tragen, wenn auch gleichzeitig die Pedale betätigt wird. Solange man nicht tritt, läuft auch der Motor nicht. Solange man die Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern nicht überschreitet, gilt das Pedelec als Fahrrad und benötigt keinerlei zusätzliche Versicherungen oder Zulassungen. Es ist eine sinnvolle Unterstützung auf langen Strecken und ermöglicht eine schnellere Fahrgeschwindigkeit als bei konventionellen Fahrrädern. Dadurch können auch lange Strecken relativ bequem und zügig bewältigt werden. So kommt man garantiert nicht mehr verschwitzt zur Arbeit. Mehr zur Funktionsweise eines Pedelecs kann man auf komfort-elektrofahrrad.de nachlesen. Der Unterschied zwischen einem Pedelec und einem E-Bike Im allgemeinen Sprachgebrauch werden auch Pedelecs häufig als E-Bikes bezeichnet. Grundsätzlich unterscheiden sich die beiden Radtypen aber voneinander. Was sie gemeinsam haben, ist der unterstützende Elektromotor. Beim E-Bike kann er nach Belieben verwendet werden. Der Fahrer kann ihn ein- und ausstellen, je nachdem, was die Situation gerade erfordert. Anders ist das beim Pedelec. Hier kommt der Motor nur zum Einsatz, wenn man auch kräftig in die Pedale tritt. Ohne eigene Trittkraft bewegt sich das Rad nicht vorwärts. Die Vorteile des Pedelecs sind trotzdem vielseitig. So wird es im Straßenverkehr als normales Fahrrad betrachtet, benötigt weder eine Zulassung noch eine Versicherung. Das E-Bike hingegen erfordert eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen und fällt entweder unter den Begriff des Kleinkraftrades. In Deutschland dominieren die Pedelecs mit 95 Prozent...

Unterschied zwischen Arbeiter und Angestellter...

Arbeiter Ein Arbeiter ist eine Person, die einer körperlichen Tätigkeit nachgeht und mit dieser Tätigkeit seinen Lebensunterhalt verdient. Der Arbeiter im klassischen Sinne wird oder wurde vielfach auch als Fabrikarbeiter bezeichnet, obwohl der Begriff Arbeiter grundsätzlich alle körperlich arbeitenden Personen umfasst, unabhängig davon, an welchem Ort oder in welcher Weise sie ihrer Tätigkeit nachgehen. Die von einem Arbeiter ausgeführte Tätigkeit ist auch als Lohnarbeit bekannt; als Grundlage für die Bezahlung dienen vertragliche Regelungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer, also dem Arbeiter. Darüber hinaus stellt die Bezeichnung Arbeiter einen historisch vielfach verwendeten Begriff dar, mit dem immer wieder auch das idealisierte Bild des arbeitenden Menschen in Verbindung gebracht wurde. Die Anzahl der Arbeiter in Deutschland ist in den vergangenen Jahrzehnten stetig zurückgegangen. Angestellter Ein Angestellter ist eine Person, die einer bezahlten Tätigkeit bei einem Arbeitgeber nachgeht und nach dieser Definition also ein Arbeitnehmer ist. Dabei umfasst die Gruppe der Angestellten weder Arbeiter noch Beamte. Außerdem ist ein Angestellter nicht als maßgeblicher Miteigentümer an dem Unternehmen beteiligt, für das er tätig ist, und bezieht für seine Tätigkeit ein monatliches Gehalt. Angestellte werden in vier Gruppen unterteilt, für die unterschiedliche Regelungen in den Bereichen Bezahlung, Befugnisse und Aufgaben gelten. Im Gegensatz zum einfachen Angestellten, der nach Tarif bezahlt wird, erhält ein übertariflicher Angestellter ein höheres Gehalt, als ihm nach der für ihn geltenden Tarifbestimmung zusteht. Ein außertariflicher Angestellter wiederum ist in einem Unternehmen mit Tarifvertrag angestellt, schließt jedoch davon unabhängig einen individuellen Vertrag mit dem Arbeitgeber ab, nach dem er in der Regel besser als nach Tarif bezahlt wird. Der leitende Angestellte schließlich hat weitreichende Befugnisse; so kann er unter anderem Arbeitnehmer einstellen und entlassen. Daneben können aber auch Personen ohne diese Befugnisse zum leitenden Angestellten aufsteigen, wenn sie in der Betriebsstruktur eine entsprechende Position einnehmen oder auf dem Niveau eines leitenden Angestellten bezahlt werden. Der Unterschied zwischen Arbeitern und Angestellten Sowohl beim Arbeiter als auch beim Angestellten handelt es sich um Arbeitnehmer, also um Personen, die ihre Tätigkeit gegen ein Entgelt dem Arbeitgeber zur Verfügung stellen. Die traditionelle Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten war in der Vergangenheit für versicherungsrechtliche und ähnliche Regelungen von Bedeutung; mittlerweile wurden beide Gruppen einander jedoch weitgehend angepasst und gelten in beiden Fällen als Beschäftigte. Ein Kriterium zur Unterscheidung beider Gruppen ist die Form der Arbeitsvergütung. Während Angestellte in der Regel ein festes monatliches Gehalt beziehen, werden Arbeiter in vielen Fällen nach einem Stunden- oder Stücklohn bezahlt. Auch der Akkordlohn kommt bei der Bezahlung von Arbeitern...

Unterschied zwischen Brutto und Netto...

Brutto Der Begriff Brutto wird umgangssprachlich zumeist als Synonym für das Bruttogehalt verwendet. Er stammt ursprünglich aus dem Italienischen und bedeutet das Gesamte. Im Fall des Bruttogehalts ist damit also der gesamte Lohn gemeint, bevor Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. Dabei umfasst das Bruttogehalt im Allgemeinen nur diejenigen Sozialabgaben, die der Arbeitnehmer trägt; der Anteil des Arbeitgebers ist im Bruttogehalt hingegen nicht enthalten, da er anders berechnet wird. Das Bruttogehalt wird in Arbeits- oder Tarifverträgen festgelegt und variiert je nach Steuerklasse, da die jeweilige Steuerklasse die im Bruttogehalt enthaltenen Abgaben wie Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer beeinflusst. Neben dem Bruttogehalt kann mit dem Begriff Brutto aber auch ein Bruttogewicht oder Bruttopreis gemeint sein. Im Falle des Bruttopreises umfasst die Summe bereits die Umsatz- und Mehrwertsteuer; als Bruttogewicht bezeichnet man das Gesamtgewicht von Waren, Verpackung und möglichen weiteren Komponenten wie etwa einem Container oder einer Palette. Netto Der Begriff Netto stammt ebenso wie Brutto aus dem Italienischen und hat etwa die Bedeutung des Reinen. Im Fall des Nettolohns ist damit der reine Lohn ohne die Einbeziehung von Steuern und weiteren Abgaben gemeint; das Nettogehalt ist also der Teil des Bruttogehalts, der dem Arbeitnehmer nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben letztendlich ausgezahlt wird. Aus diesem Grund wird das Nettogehalt auch als verfügbares Einkommen bezeichnet. Ist mit dem Begriff Netto ein Nettopreis gemeint, so bezieht sich dieser Ausdruck auf den Reinpreis eines Produkts oder einer Dienstleistung. Damit ist der ursprüngliche Warenpreis gemeint, in dem Mehrwert- und Umsatzsteuer noch nicht enthalten sind. Ein Nettogewicht wiederum bezeichnet das Gewicht der Ware selbst ohne Verpackung oder mögliche zusätzliche Anteile. Der Unterschied zwischen Brutto und Netto Grundsätzlich gilt bei den Begriffen Brutto und Netto die Regel, dass der Nettoanteil immer im Bruttoanteil enthalten ist. Im Fall des Einkommens lässt sich der Unterschied zwischen Brutto und Netto durch folgende Formel veranschaulichen: Brutto = Netto + Steuern und Abgaben. In der Praxis ist daher für den Arbeitnehmer vor allem der Nettolohn von Bedeutung, da ihm dieser Anteil letztendlich ausgezahlt wird. Der Arbeitgeber wiederum bezahlt zunächst den vollen Bruttolohn, von dem vor der Auszahlung an den Arbeitnehmer aber noch die anfallenden Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. Bei einem Waren- oder Dienstleistungspreis wiederum ist es für den Kunden von größerer Bedeutung, den Bruttopreis zu kennen; dieser gibt nämlich den tatsächlich zu zahlenden Betrag an. Für den Anbieter oder Verkäufer andererseits ist der Nettobetrag der Anteil, den er nach dem Verkauf als Gewinn verzeichnen kann, denn von dem zunächst bezahlten Bruttopreis muss...

Unterschied zwischen Ironie und Sarkasmus...

Worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen Ironie und Sarkasmus? Gibt es überhaupt einen Unterschied oder handelt es sich lediglich um zwei Begriffe für das selbe rhetorische Stilmittel? Betrachten wir zunächst die beiden Begriffe im Einzelnen. Ironie Das Wort Ironie stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Vortäuschen“ oder „Verstellen“. Eine ironische Äußerung erkennt man oft an der Äußerung des Gegenteils. Die Besonderheit liegt darin, dass der Sprecher davon ausgeht, dass zumindest ein Teil der Zuhörer die Ironie und damit den eigentlichen Sinn der Äußerung erkennt. Ein einfaches Beispiel wäre folgender Satz während eines Schneesturms: „Ich hoffe, das Wetter bleibt so schön.“ Hier würde jeder die Ironie schnell erkennen. Sarkasmus Der Begriff Sarkasmus stammt ursprünglich auch aus dem Griechischen, wurde aber von den alten Römern in das Lateinische übernommen. Wörtlich versteht man unter Sarkasmus Hohn oder Spott. Eine sarkastische Äußerung vermittelt in der Regel einen direkten Angriff, oder auch eine indirekte und unhöfliche Kritik am Gegenüber oder an seinem Verhalten. Ein typisches Beispiel wäre die Äußerung eines Beifahrers zum rasenden Fahrer: „Fahr doch noch schneller, damit wir auf jeden Fall einen Unfall bauen.“ Der Unterschied zwischen Ironie und Sarkasmus Die Ironie ist ein sprachliches Mittel, das sich immer auf das Gegenteil bezieht um indirekt oder auch verschlüsselt einen Mißstand zu verdeutlichen. Sarkasmus ist eine schärfere und stets höhnisch-spottende Aussage. Ironie ist also ein Mittel, um etwas lustig oder elegant auszudrücken und beschreibt immer das Gegenteil des Gemeinten. Ironie ist also indirekt. Sarkasmus ist eine böse und spottende Aussage, die direkt oder indirekt erfolgt. Dabei kann sich der Sarkasmus durchaus die Ironie als Stilmittel zu nutze machen, wenn er das Gegenteil ausdrückt. Er ist aber immer attackierend und in der Kernaussage sehr...

Unterschied zwischen Analog und Digital...

Die Welt tickt heute digital. Doch was bedeutet das ? Und was war eigentlich Analog? Die beiden Begriffe werden heute meist mit den modernen Medien und der Signalübertragung verwendet, doch wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Analog und Digital? Analog Analoge Signale sind stufenlos. Das bedeutet eine analoge Information kann theoretisch unendlich viele Parameter transportieren. Als Beispiel soll uns eine Schallplatte dienen. Die Tonsignale sind analog gespeichert und werden durch die Nadel im Tonabnehmer kontinuierlich erfaßt. Daraus ergeben sich die Frequenzen der Musik. Wenn ein analoges Singal in ein Koordinatensystem eingetragen wird, ergibt es immer eine Kurve. Digital Analoge Signale können digitalisiert werden. Das bedeutet, dass anstatt einer kontinuierlichen Abtastung eine Abtastung zu zeitlich fest definierten Werten erfolgt, der Abtastfrequenz. Die einzelnen Werte werden gerundet und in einem Raster zugeordnet. Somit kann ihnen ein fester Wert in Binären System zugeordnet werden. Diese Werte lassen sich beliebig speichern und fehlerfrei kopieren. Wenn die digitalisierten Daten dem Menschen wieder zugänglich gemacht werden sollen, müssen sie in analoge Signale zurückverwandelt werden. Dies geschieht zum Beispiel, in dem ein CD-Spieler die digitalen Werte einer CD ausliest, und da ihm die Abtastrate bekannt sie der entsprechenden Stromstärke zuordnet welche dann an den Lautsprecher weitergleitet wird. Die Schwingunen der Lautsprechermembran entsprechen dann wieder dem ursprünglichen analogen Signal abzüglich der Werte, die durch die Abtastrate und die Rundungen verloren gingen. Der Unterschied zwischen Analog und Digital Die Natur funktioniert analog. Die Digitalisierung von Signalen machen wir uns zu nutze um Informationen komprimiert zu speichern. Wir können diese beliebig verschicken und kopieren, ohne dass Verluste auftreten. So digitalisiert zum Beispiel das berühmte MP3 Format nur diejenigen Frequenzen, die das menschliche Ohr auch wahrnehmen kann. Die bei der Wiedergabe erzeugten Schallwellen im Lautsprecher oder Kopfhörer sind analog. Digitalisierte Informationen sind also ein Transportmittel für Analoge...