Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie

Die Begriffe Gew√§hrleistung und Garantie werden oft gleichwertig genutzt. Aber sie bedeuten nicht das gleiche und es gibt deutliche Unterschiede.

Gewährleistung

Bei der Gew√§hrleistung (M√§ngelhaftung, engl. warranty) handelt es sich um eine gesetzliche Regelung. Das hei√üt, der Gesetzgeber verpflichtet den Verk√§ufer sicherzustellen, dass die gelieferte oder verkaufte Ware frei von Sach- und / oder Rechtsm√§ngeln ist. Bei normalen Kaufvertr√§gen, wie sie beispielsweise im Einzel- oder Versandhandel zustande kommen, gilt, dass das Produkt f√ľr 24 Monate frei von M√§ngeln sein muss. Dabei gibt es allerdings ein Hintert√ľrchen. Nach den ersten 6 Monaten muss der K√§ufer nachweisen, dass das Produkt bereits zum Zeitpunkt des Kaufs den Mangel hatte. W√ľrde ein Fahrrad beispielsweise nach 7 Monaten einfach auseinander brechen, dann m√ľsste der K√§ufer nachweisen, dass der Rahmen bereits zum Zeitpunkt des Kaufs schadhaft war. Das k√∂nnte beispielsweise der Fall sein, weil eine Schwei√ünaht nicht korrekt ausgef√ľhrt wurde. Innerhalb der ersten 6 Monate m√ľsste der H√§ndler direkt nachbessern – so lange er nicht nachweisen kann, dass es sich um eine falsche Handhabung oder Bedienung gehandelt hat. Wenn der Fahrradh√§ndler also beispielsweise nachweisen kann, dass der Fahrer 120kg wog, in der Bedienungsanleitung des Fahrrads aber steht, dass es nur von Personen bis zu einem Gewicht von 100kg gefahren werden darf, dann muss er nicht nachbessern.

Eine andere Frist gilt √ľbrigens bei Geb√§uden bzw. bei „einer Sache, die entsprechend ihrer √ľblichen Verwendungsweise f√ľr ein Bauwerk verwendet worden ist“, wie es der ¬ß438 definiert. Das hei√üt, wenn Sie ein Geb√§ude errichten lassen, dann muss der Bauunternehmer 5 Jahre lang f√ľr M√§ngel geradestehen.

Nachbesserung

Sollte in der Gewährleistungszeit ein Mangel auftreten, dann hat der Käufer Recht auf

  • Nacherf√ľllung
  • R√ľcktritt
  • Minderung
  • Schadenersatz

√úblicherweise wird zun√§chst die Nacherf√ľllung angestrebt. Das hei√üt, das Produkt wird repariert oder ausgetauscht. Bei komplexen Produkten, beispielsweise einem Computer, muss der Kunde dem H√§ndler √ľbrigens ein dreimaliges Recht auf Nachbesserung (Reparatur) einr√§umen, bevor er das Recht hat zu wandeln.

Sollte eine Nacherf√ľllung nicht m√∂glich sein, weil das Produkt beispielsweise nicht repariert oder getauscht werden kann, dann kann der Kunde auch sein Geld zur√ľckverlangen. In dem Fall spricht man von einem R√ľcktritt vom Kaufvertrag. Zu beachten ist dabei, dass der Kunde unter Umst√§nden nicht das komplette Geld zur√ľckverlangen kann, wenn er das Produkt schon benutzt hat. W√ľrde beispielsweise ein Auto zur√ľckgegeben nachdem es schon 25.000 km gefahren wurde, dann hat der Kunde es schon benutzt und das Produkt hat einen Wertverlust, welcher vom urspr√ľnglichen Kaufpreis abgezogen wird.

Unter Umst√§nden kann der Kunde auch noch ein Recht auf Schadenersatz g√ľltig machen, wenn ein Computer beispielsweise Daten verloren hat. Das ist allerdings im Einzelfall zu pr√ľfen – idealerweise von einem Anwalt.

Garantie

Eine Garantie (engl. guarantee) ist eine freiwillige Leistung eines H√§ndlers oder Herstellers. Das hei√üt, der H√§ndler oder Hersteller gibt dem Kunden eine Garantie f√ľr das Produkt, die aber nichts mit der Gew√§hrleistung zu tun hat. Wenn der H√§ndler beispielsweise eine 3-monatige Garantie gibt, dass er ein Produkt im Falle eines Defekts austauscht, dann hat der Kunde im vierten Monat immer noch die Gew√§hrleistung auf die er zur√ľckgreifen kann. Eine Garantie kann das Recht auf Gew√§hrleistung also nicht „verschlechtern“.

Eine Garantie f√ľhrt auch oft zu Missverst√§ndnissen. So glauben Kunden oft, sie w√ľrden benachteiligt wenn ein Hersteller Ihnen ein Jahr Garantie gibt, obwohl er ihnen doch 2 Jahre Gew√§hrleistung gew√§hren m√ľsste. Allerdings werden sie nicht benachteiligt, wie sie glauben, sondern besser gestellt, da das Eine nichts mit dem Anderen zu tun hat.

Unterschied zwischen Arbeiter und Angestellter

Arbeiter

Ein Arbeiter ist eine Person, die einer k√∂rperlichen T√§tigkeit nachgeht und mit dieser T√§tigkeit seinen Lebensunterhalt verdient. Der Arbeiter im klassischen Sinne wird oder wurde vielfach auch als Fabrikarbeiter bezeichnet, obwohl der Begriff Arbeiter grunds√§tzlich alle k√∂rperlich arbeitenden Personen umfasst, unabh√§ngig davon, an welchem Ort oder in welcher Weise sie ihrer T√§tigkeit nachgehen. Die von einem Arbeiter ausgef√ľhrte T√§tigkeit ist auch als Lohnarbeit bekannt; als Grundlage f√ľr die Bezahlung dienen vertragliche Regelungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer, also dem Arbeiter. Dar√ľber hinaus stellt die Bezeichnung Arbeiter einen historisch vielfach verwendeten Begriff dar, mit dem immer wieder auch das idealisierte Bild des arbeitenden Menschen in Verbindung gebracht wurde. Die Anzahl der Arbeiter in Deutschland ist in den vergangenen Jahrzehnten stetig zur√ľckgegangen.

Angestellter

Ein Angestellter ist eine Person, die einer bezahlten T√§tigkeit bei einem Arbeitgeber nachgeht und nach dieser Definition also ein Arbeitnehmer ist. Dabei umfasst die Gruppe der Angestellten weder Arbeiter noch Beamte. Au√üerdem ist ein Angestellter nicht als ma√ügeblicher Miteigent√ľmer an dem Unternehmen beteiligt, f√ľr das er t√§tig ist, und bezieht f√ľr seine T√§tigkeit ein monatliches Gehalt. Angestellte werden in vier Gruppen unterteilt, f√ľr die unterschiedliche Regelungen in den Bereichen Bezahlung, Befugnisse und Aufgaben gelten. Im Gegensatz zum einfachen Angestellten, der nach Tarif bezahlt wird, erh√§lt ein √ľbertariflicher Angestellter ein h√∂heres Gehalt, als ihm nach der f√ľr ihn geltenden Tarifbestimmung zusteht. Ein au√üertariflicher Angestellter wiederum ist in einem Unternehmen mit Tarifvertrag angestellt, schlie√üt jedoch davon unabh√§ngig einen individuellen Vertrag mit dem Arbeitgeber ab, nach dem er in der Regel besser als nach Tarif bezahlt wird. Der leitende Angestellte schlie√ülich hat weitreichende Befugnisse; so kann er unter anderem Arbeitnehmer einstellen und entlassen. Daneben k√∂nnen aber auch Personen ohne diese Befugnisse zum leitenden Angestellten aufsteigen, wenn sie in der Betriebsstruktur eine entsprechende Position einnehmen oder auf dem Niveau eines leitenden Angestellten bezahlt werden.

Der Unterschied zwischen Arbeitern und Angestellten

Arbeiter beim VerputzenSowohl beim Arbeiter als auch beim Angestellten handelt es sich um Arbeitnehmer, also um Personen, die ihre T√§tigkeit gegen ein Entgelt dem Arbeitgeber zur Verf√ľgung stellen. Die traditionelle Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten war in der Vergangenheit f√ľr versicherungsrechtliche und √§hnliche Regelungen von Bedeutung; mittlerweile wurden beide Gruppen einander jedoch weitgehend angepasst und gelten in beiden F√§llen als Besch√§ftigte. Ein Kriterium zur Unterscheidung beider Gruppen ist die Form der Arbeitsverg√ľtung. W√§hrend Angestellte in der Regel ein festes monatliches Gehalt beziehen, werden Arbeiter in vielen F√§llen nach einem Stunden- oder St√ľcklohn bezahlt. Auch der Akkordlohn kommt bei der Bezahlung von Arbeitern zur Anwendung; hier wird die Verg√ľtung nach einer Vorgabezeit f√ľr die jeweilige Aufgabe berechnet. Im Allgemeinen unterscheidet man au√üerdem zwischen dem Angestellten, der eine leitende, verwaltende oder im weiteren Sinne gehobene Stellung innehat, und dem Arbeiter, der eine k√∂rperliche T√§tigkeit ausf√ľhrt.

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Das Verhältnis der Arbeiter und Angestellten in unserer Gesellschaft

Unterschied zwischen Brutto und Netto

Brutto

Der Begriff Brutto wird umgangssprachlich zumeist als Synonym f√ľr das Bruttogehalt verwendet. Er stammt urspr√ľnglich aus dem Italienischen und bedeutet das Gesamte. Im Fall des Bruttogehalts ist damit also der gesamte Lohn gemeint, bevor Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. Dabei umfasst das Bruttogehalt im Allgemeinen nur diejenigen Sozialabgaben, die der Arbeitnehmer tr√§gt; der Anteil des Arbeitgebers ist im Bruttogehalt hingegen nicht enthalten, da er anders berechnet wird. Das Bruttogehalt wird in Arbeits- oder Tarifvertr√§gen festgelegt und variiert je nach Steuerklasse, da die jeweilige Steuerklasse die im Bruttogehalt enthaltenen Abgaben wie Lohnsteuer, Solidarit√§tszuschlag und Kirchensteuer beeinflusst. Neben dem Bruttogehalt kann mit dem Begriff Brutto aber auch ein Bruttogewicht oder Bruttopreis gemeint sein. Im Falle des Bruttopreises umfasst die Summe bereits die Umsatz- und Mehrwertsteuer; als Bruttogewicht bezeichnet man das Gesamtgewicht von Waren, Verpackung und m√∂glichen weiteren Komponenten wie etwa einem Container oder einer Palette.

Netto

Der Begriff Netto stammt ebenso wie Brutto aus dem Italienischen und hat etwa die Bedeutung des Reinen. Im Fall des Nettolohns ist damit der reine Lohn ohne die Einbeziehung von Steuern und weiteren Abgaben gemeint; das Nettogehalt ist also der Teil des Bruttogehalts, der dem Arbeitnehmer nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben letztendlich ausgezahlt wird. Aus diesem Grund wird das Nettogehalt auch als verf√ľgbares Einkommen bezeichnet. Ist mit dem Begriff Netto ein Nettopreis gemeint, so bezieht sich dieser Ausdruck auf den Reinpreis eines Produkts oder einer Dienstleistung. Damit ist der urspr√ľngliche Warenpreis gemeint, in dem Mehrwert- und Umsatzsteuer noch nicht enthalten sind. Ein Nettogewicht wiederum bezeichnet das Gewicht der Ware selbst ohne Verpackung oder m√∂gliche zus√§tzliche Anteile.

Der Unterschied zwischen Brutto und Netto

Brutto und NettoGrunds√§tzlich gilt bei den Begriffen Brutto und Netto die Regel, dass der Nettoanteil immer im Bruttoanteil enthalten ist. Im Fall des Einkommens l√§sst sich der Unterschied zwischen Brutto und Netto durch folgende Formel veranschaulichen: Brutto = Netto + Steuern und Abgaben. In der Praxis ist daher f√ľr den Arbeitnehmer vor allem der Nettolohn von Bedeutung, da ihm dieser Anteil letztendlich ausgezahlt wird. Der Arbeitgeber wiederum bezahlt zun√§chst den vollen Bruttolohn, von dem vor der Auszahlung an den Arbeitnehmer aber noch die anfallenden Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. Bei einem Waren- oder Dienstleistungspreis wiederum ist es f√ľr den Kunden von gr√∂√üerer Bedeutung, den Bruttopreis zu kennen; dieser gibt n√§mlich den tats√§chlich zu zahlenden Betrag an. F√ľr den Anbieter oder Verk√§ufer andererseits ist der Nettobetrag der Anteil, den er nach dem Verkauf als Gewinn verzeichnen kann, denn von dem zun√§chst bezahlten Bruttopreis muss er noch die anfallende Mehrwert- oder Umsatzsteuer abf√ľhren. Auch beim Gewicht zeigt das Nettogewicht dem Kunden die tats√§chliche Warenmenge ohne das Verpackungsgewicht an, w√§hrend etwa f√ľr Transportunternehmen das Bruttogewicht von Bedeutung ist, weil es ihnen das vollst√§ndige Gewicht der zu transportierenden Waren anzeigt.

Unterschied zwischen Lohn und Gehalt

Was ist unter dem Begriff Lohn zu verstehen?

Als Lohn bezeichnet man die Einnahmen aus nicht selbstst√§ndiger Arbeit, welche man f√ľr die Aus√ľbung einer T√§tigkeit erh√§lt. Dabei handelt es sich um den Bruttobetrag.
Der Begriff Lohn wird auch als Synonym f√ľr Entgelt verwendet, wobei es sich nicht ausschlie√ülich um Geld handeln muss. Lohn kann die Einnahme aus einem Arbeitsverh√§ltnis sein, welcher Vertraglich festgelegt ist oder aus Sachbez√ľgen bestehen. L√∂hne k√∂nnen sich aus verschiedenen Faktoren berechnen, beispielsweise Stundenlohn, Zeitlohn, St√ľcklohn, Objektlohn oder Pauschallohn.

Was ist ein Gehalt?

Als Gehalt bezeichnet man eine feststehende Einnahme aus nicht selbstst√§ndiger Arbeit, einen Brutto-Geldbetrag, welcher in einem Vertrag festgelegt wird. Der Begriff Gehalt wird ebenfalls als Synonym f√ľr Entgelt verwendet, wobei es sich hier ausschlie√ülich um Geld handelt. Ein Gehaltsempf√§nger ist in der Regel ein Angestellter Arbeitnehmer. Die H√∂he eines Gehaltes wird in einem Arbeitsvertrag, in Verbindung mit einer w√∂chentlichen Arbeitszeit festgeschrieben und kann auf Grund der Vertragsfreiheit im gesetzlichen Rahmen variieren. Dabei k√∂nnen beispielsweise Fachkenntnisse, Verantwortung, Aufgabenfeld oder Leistungsbereitschaft einbezogen werden.

Worin besteht der Unterschied zwischen Lohn und Gehalt?

GeldDie Verschiedenheiten von Lohn und Gehalt wurden im Jahre 2003 rechtlich aufgehoben, so dass kein Unterschied in Bezug auf Kranken-und Sozialversicherung gemacht werden kann. Arbeiter und Angestellte erhalten wegen der Gleichbehandlung aller beruflichen Schichten Entgelt f√ľr ihre erbrachten Leistungen.
In der Vergangenheit wurde zwischen dem Lohn eines Arbeiters und dem Gehalt eines Angestellten unterschieden. Der Lohn eines Arbeiters richtet sich beispielsweise nach der geleisteten Arbeitszeit und Auftragslage. Dementsprechend kann die Höhe des Lohnes wechselhaft und unbeständig sein.
Hingegen erhält der Angestellte ein festes Gehalt und die erbrachten Überstunden werden nicht wie bei einem Arbeiter ausbezahlt, sondern auf einem Konto gutgeschrieben.
Als Quintessenz (Endergebnis) lässt sich zum Ausdruck bringen, dass die Unterscheidungen zwischen Lohn und Gehalt kaum noch relevant sind. Man findet sie weder in tariflichen Vereinbarungen noch in entsprechender Gesetzgebung. Die Höhe von Löhnen und Gehältern sind relativ frei zu vereinbaren. Bei Sonderleistungen wie Beispielsweise Urlaubs-und Weihnachtsgeld oder monetäre Sonderleistungen (Überlassung von Dienstwagen und Tankgutscheinen usw.), werden keine Unterschiede mehr gemacht.

Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung

Garantie

Unter Garantie versteht man, dass man das Ger√§t ausgetauscht bekommt, wenn es kaputt wird. Diese bekommt man fast immer nur auf neue Produkte, die in einem Gesch√§ft gekauft werden. Auch bei manchen Online Waren bekommt man Garantie dazu. Hier muss man das Ger√§t im Falle eines Garantieanspruchs zum H√§ndler einschicken. Die Garantie ist aber kein muss. Diese wird freiwillig vom Verk√§ufer gegeben. Meistens ist der Grund, dass mehr Leute ein Ger√§t kaufen, wenn sie wissen, dass es bei Sch√§den, welche nicht mutwillig sind, ersetzt wird. Wenn man beispielsweise ein Handy kauft, welches schon beim Kauf einen Schaden, jedoch ein Produktionsfehler beinhaltete, muss das Handy kostenlos ersetzt werden. Dies gilt auch, wenn keine Garantie vereinbart ist. Die Garantiezeit betr√§gt meistens 1 oder 2 Jahre. Bei Autos ist der Garantierahmen meistens gr√∂√üer. Die Garantie w√ľrde aber beispielsweise nicht gelten, wenn man das Handy versehentlich in die Badewanne etc. fallen l√§sst. Gegen Diebstahl kann man das Ger√§t zus√§tzlich versichern lassen. Somit bekommt man in diesem Fall ein kostenloses und neues Ger√§t.

Gewährleistung

Die Gew√§hrleistung muss vom Verk√§ufer gegeben werden. Dies ist auch bei privaten Gesch√§ften der Fall. Diese Zeit betr√§gt meistens 6 Monate. Falls ein Problem innerhalb dieser Zeit mit dem Produkt auftritt, muss es der K√§ufer zur√ľcknehmen, oder den Schaden bezahlen. Das muss er aber nur tun, wenn der Mangel schon beim Kauf bestanden hat. Auch arglistig verschwiegene M√§ngel fallen in die Gew√§hrleistung. Falls der Verk√§ufer dem K√§ufer einen Mangel verschwiegen hat, beispielsweise abgefahrene Reifen eines Autos, und der K√§ufer baut einen Unfall mit dem Auto, muss der Verk√§ufer den Schaden, oder sogar Schmerzensgeld zahlen. Dies ist aber nur der Fall, wenn der Verk√§ufer angegeben hat, dass die Reifen in Ordnung sind. Meistens landen solche F√§lle vor Gericht. Der Verk√§ufer muss hier beweisen k√∂nnen, dass der Mangel beim Kauf noch nicht bestanden hat. Falls der Kunde selbst f√ľr den Schaden verantwortlich ist, muss der Verk√§ufer nichts zahlen.

Es gibt einige Unterschiede zwischen Garantie und Gew√§hrleistung. Die Gew√§hrleistung muss bei jeglicher Art von Verk√§ufen gegeben werden. Bei der Garantie ist dies nicht der Fall. Private Verk√§ufer k√∂nnen die Garantie geben, m√ľssen es aber nicht.