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Unterschied zwischen Fichten und Tannen

Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Kein anderer Brauch im Laufe des Jahres wird wohl so intensiv gepflegt wie das Aufstellen und Schmücken immergrüner Tannen oder Fichten im Wohnzimmer, auf dem Marktplatz oder in der Kirche. Täuschend echt aussehende, künstliche Bäume haben ebenfalls Einzug in viele Wohnungen gehalten. Für Menschen mit einer Allergie gegen Tannennadeln ist das eine gute Alternative, der stimmungsvolle Tannenduft muss dann allerdings aus der Spraydose kommen. Tannen Bei Tannen fällt der glatte Stamm auf, der einen deutlich größeren Durchmesser als bei Fichten erreicht. Die weichen Nadeln liegen gegenüber am Ast, sie sind gescheitelt. Der Baumwuchs wirkt eher kompakt, da der Stamm bis zum Boden mit Ästen bedeckt ist. Tannen sind in verschiedenen Sorten erhältlich, am beliebtesten ist die Nordmanntanne. Weitere Arten sind Silbertanne oder Blautanne. Badezusätze und Saunaaufgüsse enthalten ätherische Öle aus Tannennadeln. Aufgrund seines Harzgehalt es wird Tannenholz im Wasserbau eingesetzt oder zu Gemüsekisten verarbeitet. Weichholzspäne finden als Einstreu für Nagerkäfige Verwendung. Fichten Die Wurzeln von Fichten breiten sich großflächig im Erdreich aus, Tannenwurzeln gehen in die Tiefe. Der ganze Baum hat die Form eines Spitzkegels, der Stamm ist rau. Jede Nadel sitzt auf einem kleinen Fuß, die Äste sind rundum spiralförmig bewachsen. In geheizten Räumen verliert die Fichte schneller ihre Nadeln als die Tanne, das mag auch ein Grund für den günstigeren Preis sein. Fichtenholz wächst schnell, daher wird es als Hauptbestandteil vieler Verbundstoffe wie Spanplatten eingesetzt oder zu Möbeln, verarbeitet. Unterschiede zwischen Fichte und Tanne Die Fichte sticht, die Tanne nicht: rundliche und spitze Nadeln Tannennadeln sind blattförmig flach, Fichtennadeln weisen einen quadratischen Querschnitt auf Fichtennadeln sind rundum dunkelgrün, Tannennadeln besitzen an der hellen Unterseite zwei weiße Linien. Fichtenzapfen hängen an den Zweigen, Tannenzapfen stehen aufrecht Fichtenzapfen fallen im Ganzen ab, bei Tannenzapfen lösen sich einzelne...

Unterschied zwischen Mitose und Meiose

Die Biologie unterscheidet bei der Weitergabe von Erbinformationen durch Zellteilung zwischen den Varianten Mitose und Meiose. In beiden Fällen kommt der Betrachtung von Chromosomen dabei besondere Bedeutung zu. Chromosomen sind die Träger der Erbinformationen. Sie bestehen aus zwei identischen Längshälften, den Chromatiden, die vom Centromer zusammengehalten werden. Der diploide Chromosomensatz einer menschlichen Körperzelle setzt sich aus 23 jeweils homologen, also gleichartigen Chromosomenpaaren zusammen. Mitose – Zellteilung in Körperzellen: Die Zellteilung ist ein ständiger Vorgang in den Körperzellen des Menschen und dient dem Wachstum und der Regeneration. Der Prozess der Mitose durchläuft dabei folgende Phasen: 1) Prophase: Während der Vorphase der Zellkernteilung verdichten und verkürzen sich die Chromosomen. Gleichzeitig wandern Spindelfasern von den beiden gegenüberliegenden Zellpolen auf die Zellmitte zu. 2) Metaphase: Während der Zwischenphase ordnen sich die stark verkürzten Chromosomen in der Äquatorialebene (Zellmitte) an. Die Spindelfasern verknüpfen sich mit den Centromeren und verbinden sich so mit den einzelnen Chromatiden. 3) Anaphase: Die Spindelfasern transportieren nun die verbundene Chromatide zu den Zellpolen, bis schließlich an jedem Pol die gleiche Anzahl von Chromatiden vorliegt 4) Telophase: Bevor in der Endphase die endgültige Zellteilung erfolgt, entfalten sich die Chromatiden wieder zu einem fädigen Knäuel. Meiose – Zellteilung der Geschlechtszellen: Während der Reifung von Geschlechtszellen muss der diploide Chromosomensatz halbiert werden, um eine unerwünschte generationenübergreifende Verdopplung der Körperzellen zu verhindern. Diese Reduktion entsteht ebenfalls durch Zellteilung und wird in der Biologie als Meiose bezeichnet. Sie erfolgt in zwei aufeinander folgenden Prozessen: der Reduktionsteilung und der Minotischen Teilung. Die Phasen der Reduktionsteilung: 1) Prophase: Wie bei der Mitose verdichten sich die Chromatiden und die Spindelfasern wandern von den Zellpolen zur Zellmitte. 2) Metaphase: Die Chromosomen ordnen sich in der Äquatorialebene an. 3) Anaphase: Im wesentlichen Unterschied zur Mitose werden nun nicht die identischen Chromatide, sondern die homologen Chromosomen durch die Spindelfasern getrennt und als haploider Chromosomensatz zu den Zellpolen transportiert. 4) Telophase: Die...