Unterschied zwischen Java und JavaScript

Java und JavaScript m√∂gen den Anschein erwecken, dass der eine ein direkter Nachkomme des anderen war, aber in Wirklichkeit sind sie weit davon entfernt. Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die unter Verwendung eines Interpreters auf mehreren Betriebssystemen lauff√§hig ist. Es wurde von Sun Microsystems mit dem Ziel entwickelt, eigenst√§ndige Anwendungen zu erstellen, die plattform√ľbergreifend funktionieren. JavaScript hingegen wurde von Netscape als Skriptsprache √§hnlich einer Client-Version von PHP entwickelt. Es kann keine eigenst√§ndigen Anwendungen erstellen, sondern befindet sich in einem Internetbrowser.

Java war eine ausgezeichnete Idee auf dem Papier. Es erm√∂glichte es Programmierern, ein einziges Programm zu erstellen und zu erwarten, dass es mit den meisten verf√ľgbaren Betriebssystemen funktioniert. Dies wird erreicht, indem der native Code eines bestimmten Betriebssystems nicht verwendet wird. Stattdessen verwendet Java seinen eigenen Code und f√ľhrt ihn dann auf einer virtuellen Maschine aus, die den Java-Code in den nativen Code des Gegenteils interpretiert. Wie bereits erw√§hnt, sah es auf dem Papier gut aus, aber in der Praxis waren Java-Programme deutlich langsamer als Programme, die im nativen Code kodiert wurden. Dies lag vor allem daran, dass jeder Code zweimal verarbeitet werden musste, von der virtuellen Maschine und dann vom Betriebssystem. JavaScript ist eine Skriptsprache und wird daher nicht kompiliert. Ein JavaScript-f√§higer Browser nimmt das Skript und verarbeitet es, er w√ľrde dann die Anweisungen des Skripts ausf√ľhren. Die Hauptanwendung von JavaScript ist es, Webseiten, die mit einfachem HTML nicht erreichbar sind, ein hohes Ma√ü an Interaktivit√§t zu bieten. Es kann zusammen mit anderen Technologien wie AJAX verwendet werden, um ein noch interaktiveres Erlebnis zu erm√∂glichen. JavaScript kann auch mit Elementen interagieren, die nicht aus seinem Code stammen, was Java nicht tut. Java-Anwendungen k√∂nnen nur noch in HTML-Seiten eingebettet werden und ab diesem Zeitpunkt arbeitet die Java-Anwendung selbstst√§ndig.

Java und JavaScript sind zwei sehr unterschiedliche Sprachen, deshalb haben sie auch unterschiedliche Anforderungen, um richtig zu funktionieren. Die Installation von Java-Unterst√ľtzung in Ihrem Browser bedeutet nicht, dass er auch JavaScript-Anwendungen unterst√ľtzen kann und umgekehrt.

Zusammenfassung:

  1. Java ist eine OOP-Programmiersprache, während Java Script eine OOP-Skriptsprache ist.
  2. Java erstellt Anwendungen, die in einer virtuellen Maschine oder einem Browser ausgef√ľhrt werden, w√§hrend JavaScript-Code nur in einem Browser ausgef√ľhrt wird.
  3. Java-Code muss kompiliert werden, während JavaScript-Code ausschließlich im Text enthalten ist.
  4. Sie benötigen verschiedene Plug-Ins.
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Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme

Fragen Sie sich was der Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme ist? Dieser Artikel erklärt es

Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme

Wird in Deutschland der Bundes- oder ein Landtag gew√§hlt, dann hat jeder B√ľrger die M√∂glichkeit zwei Stimmen abzugeben. Die Erst- und die Zweitstimme. Beide haben eine unterschiedliche Bedeutung bei der Wahl,¬†aber keine ist weniger wichtig als die andere.

Erststimme

Mit der Erstimme kann jeder B√ľrger einen Kandidaten direkt in den Bundes- oder Landtag w√§hlen. Das hei√üt, in jedem der bundesweit 299 vorhandenen Wahlkreise k√∂nnen sich Kandidaten zur Wahl stellen. Diese sind entweder Kandidaten einer Partei oder auch parteilose Kandidaten. Damit einer dieser Kandidaten in einen Landtag oder den Bundestag einziehen kann reicht eine einfache Stimmenmehrheit in seinem Wahlbezirk aus.

Zweitstimme

Bei der anderen Stimme, die ein Wähler abgeben kann handelt es sich um die sogenannte Zweitstimme. Mit dieser kann der Wähler seine Stimme einer Partei geben. Anders gesagt, nach der Wahl werden alle Zweitstimmen die bei der Wahl abgegeben wurden, zusammengezählt und dann prozentual ausgewertet werden. Jede Partei, die mehr als 5% der Stimmen auf sich vereinigen konnte zieht dann in den Bundes- bzw. den jeweiligen Landtag ein. Die Anzahl der Sitze, die sie erhält basiert auf der Basis der erhaltenen Stimmen.

Die beiden Stimmen sind √ľbrigens unabh√§ngig voneinander. Sie k√∂nnen die Erststimme also ohne Probleme einem Kandidaten von Partei A geben und mit der Zweitstimme Partei B w√§hlen.

Beispiel

Der deutsche Bundestag hat standardm√§√üig 598 Mitglieder (√ľblicherweise sind es aufgrund von √úberhang- und Ausgleichsmandaten allerdings mehr). Bei 299 Mitgliedern handelt es sich um Direktmandate, die mit der Erststimme vergeben werden. Die restlichen 299 Mandate werden durch die Listenmitglieder der Parteien belegt. H√§tte beispielsweise Partei A 48% der Stimmen auf sich vereinigt und Partei B 33%, gefolgt von Partei C mit 19%, dann w√ľrden diese Parteien 144(A), 99 (B) und ¬†57 (C) Sitze erhalten. Wobei sich auch bei diesem einfachen Beispiel¬†schon eine Summe von 300 Sitzen ergibt. Sprich, einer der Abgeordneten hat schon ein √úberhangmandat.

Links zum Thema

Deutscher Bundestag: https://www.bundestag.de
Informationen zu den Landesparlamenten (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Landesparlament

 

Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität

Immer wieder kommt es zu der unausgesprochenen Frage nach dem Bedeutungsunterschied, wenn es um „Effizienz“ und „Effektivit√§t“ geht. Wenn es diese beiden √§hnlichen Begriffe nun schon gibt, worin unterscheiden sie sich?
Manches erklärt sich einfacher Рoder in dem Fall effizienter Рan einem Beispiel. Zugegebenermaßen ist dieses vielleicht ein wenig an den Federn herbei gezogen, es sollte aber dennoch deutlich machen, worum es geht:

Effizienz

Ein Bauer m√∂chte im Jahr 400 Eier der Gr√∂√üe L bekommen. Um diese zu erhalten, braucht er H√ľhner, derer es verschiedene Rassen gibt, die wir der Einfachheit halber auf zwei reduzieren. Australorps, die im Jahr 200 Eier dieser Gr√∂√üe legen, und die Thail√§ndischen Shamo, die es nur auf 80 Eier bei gleichem Futterbedarf bringen.
Effizienter, um das Ziel zu erreichen, sind also im Falle des Bauern die Australorps, derer er nur zwei ben√∂tigt, w√§hrend er mindestens f√ľnf Shamo braucht, um im Endeffekt auf das gleiche Resultat zu kommen.
Effizienz bezeichnet also eine Kosten-Nutzen-Relation unter Ber√ľcksichtigung bestimmter Parameter.

Effektivität

Um noch mal auf den Bauern zu sprechen zu kommen: er m√∂chte mittlerweile nicht mehr nur irgendwelche Eier, sondern blaue Eier. Diese legen aber weder die Australorps noch die Shamo, sondern die englischen Cream Legbar. Er kann also alle H√ľhner, die er bisher hat, essen – und muss sich stattdessen andere H√ľhner kaufen, die zwar weniger legen, dies daf√ľr aber mit dem gew√ľnschten Ergebnis tun.
Und genau dieses bezeichnet der Begriff „Effektivit√§t“: wenn etwas effektiv ist, dann ist ein beabsichtigtes Ziel oder Ergebnis erreicht worden.
Bei der Effektivität geht es nun aber nicht nur darum, OB ein Ziel erreicht wurde, sondern bis zu welchem Grad.
H√§tte der Bauer also eine ganz andere Rasse, n√§mlich die t√ľrkisfarbene Eier legenden Araucanas angeschafft, w√§re das Ziel zwar erreicht worden, jedoch mit einem geringeren Effekt, weil T√ľrkis zwar Blau beinhaltet, aber eben nur zu 50%.

Testfrage: Warum erkl√§rt es sich anhand eines Beispiels „effizienter“?
Antwort: unten ūüôā

EffizienzDer Unterschied ist also, dass sich der Begriff „Effizienz“ in der Regel auf den Prozess bezieht, der einem gew√ľnschten Ergebnis, dem Effekt, vorausgeht.
Effektivität hingegen lenkt den Blick auf den Effekt, das Ergebnis, und beurteilt, ob und in welchem Maße es erreicht wurde.

Die Sache mit dem Bauern sähe nämlich ganz anders aus, wenn es im in der Gesamteffizienz seines Haushaltes darum ginge, möglichst die Ressourcen sinnvoll zu nutzen.
Dann w√§re es v√∂llig egal, wie viele Eier die H√ľhner legen, solange er die Abf√§lle aus der K√ľche effizient verarbeiten kann und am Ende, quasi als Dreingabe, noch ein Braten dabei herausspringt. Wobei es da wohl am effektivsten w√§re, wenn er sich ein Schwein anschafft!

Antwort: es erkl√§rt sich „effizienter“ anhand eines Beispiels, weil der Aufwand, ein m√∂glichst anschauliches und merkbares Resultat zu erzielen dabei geringer ist, als wenn man versucht, dies mit abstrakten Formeln zu tun.
Auch wenn der Effekt am Ende der selbe sein sollte: der Leser kennt den Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität.

Unterschied zwischen Bachelor und Master

Der Bachelor Studiengang

Der Bachelor ist nicht eine Erfindung aus dem Fernsehen, wo ein Herr die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Frauen hat. Vielmehr ist er die Basis eines jeden Studiums in der heutigen Zeit. Wer heute studieren m√∂chte, der kann nur noch in den wenigsten F√§llen auf einen Diplomstudiengang zur√ľckgreifen. Man muss immer mit dem Bachelor Studiengang beginnen und diesen voll durchlaufen. In der Regel dauert der Bachelor 6 Semester. Die ersten 2 Semester stellen das Grundstudium dar, in dem die einfachen Abl√§ufe des jeweiligen Studiengangs dargelegt werden. Wichtig sind beim Bachelor Studiengang aber immer die Verbindung von praktischen Modulen mit rein theoretischem Wissen. Der Bachelor soll neben dem theoretischen Wissen schon einen Einblick in den sp√§teren Job geben und so das Arbeiten im jeweiligen T√§tigkeitsfeld vereinfachen. Nach dem Grundstudium folgt die Spezialisierung auf die verschiedenen Themenbereiche. Beim Bachelor wird in so geringer Zeit wie m√∂glich, so viel Wissen wie m√∂glich beigebracht. Der Vorteil gegen√ľber dem Studiengang des Diploms ist vor allem die zeitliche Komponente, denn die Wirtschaft verlangt immer mehr nach jungen und gut ausgebildeten Arbeitskr√§ften, die in den verschiedenen Fachrichtungen spezialisiert werden. Der Bachelor schlie√üt mit der Bachelorarbeit ab, die eine wissenschaftliche Ausarbeitung eines auf den Studiengang bezogenen Themas ist.

StudienabschlussDer Master Studiengang

Der Master Studiengang ist ein Aufbau Studiengang, der nur wahrgenommen werden kann, wenn vorher schon der Bachelor gemacht worden ist. Die Dauer des Studiums des Masters ist in der Regel 4 Semester. Hier wird vor allem theoretisches Wissen beigebracht. Im Master Studiengang wird sich noch einmal sehr dezidiert auf eine jeweilige Fachrichtung ausgerichtet, sodass noch mehr Fachwissen implementiert wird. Auch der Master Studiengang wird mit einer wissenschaftlichen Ausarbeitung abgeschlossen. Mittlerweile ist der Master genauso anerkannt wie das Diplom, wobei der Master meist sehr viel schneller geht, was ihm einige Vorteile in der Wirtschaft verschafft.

Die Unterschiede zwischen dem Bachelor und dem Master

Der Master Studiengang ist viel k√ľrzer als der Bachelor Studiengang. Auch in Sachen praktische Ausrichtung gibt es essentielle Unterschiede. W√§hrend beim Bachelor viel Praxis mit in den Lehrplan eingearbeitet wurde, geht es beim Master mehr um theoretisches Wissen und die Spezialisierung auf eine bestimmte Fachrichtung. Ein weiterer Unterschied der beiden Studieng√§nge sind die Zugangsvoraussetzungen. W√§hrend f√ľr den Bachelor ein Abitur reicht, ist beim Master Studiengang ein bereits abgeschlossener Bachelor Studiengang die Basis. Wichtig ist aber auch, dass der Bachelor in der Regel 6 Semester dauert, w√§hrend der Master nur 4 Semester hat. Master Studieng√§nge werden seltener angeboten, weil es auch weniger Bewerber darauf gibt. Man kann aber auch festhalten, dass man mit einem Master Studiengang in der Regel ein h√∂heres Einstiegsgehalt hat, als mit dem Bachelor.

Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec

Das E-Bike

E-Bike ist die Abk√ľrzung f√ľr Elektrofahrrad. Der Antrieb erfolgt durch eine Kombination der Trittkraft des Fahrers und einem Elektromotor. Dabei kann die unterst√ľtzende Energie des Hilfsmotors nach Belieben zu- oder abgeschaltet werden. Besonders f√ľr alte Menschen oder solche, die langsam mit dem Sport anfangen m√∂chten, ist das eine gute M√∂glichkeit sich an das Fahren heranzutasten und das Rad nicht direkt wieder frustriert in die Ecke zu stellen. Auch anspruchsvolle Strecken mit gro√üen H√∂henunterschieden k√∂nnen so besser bew√§ltigt werden. Wird der Anstieg zu stark, schaltet man einfach den Elektromotor dazu und kommt so nicht an die Grenzen seiner Kraft. Auf gerader Strecke kann man ihn dann wieder abschalten und sich ganz auf seine Trittkraft verlassen. Mit einem E-Bike hat nahezu jeder die M√∂glichkeit zum Beispiel den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zur√ľckzulegen. Gewisse k√∂rperliche Einschr√§nkungen k√∂nnen damit aufgehoben werden und der Spa√ü am Fahren kommt von ganz alleine zur√ľck. Das E-Bike wird vom Gesetzgeber allerdings nicht wie ein normales Fahrrad behandelt. Eine zus√§tzliche Versicherung sowie eine Betriebserlaubnis sind notwendig.

Das Pedelec

Auch das Pedelec verf√ľgt √ľber einen kombinierten Antrieb aus Elektromotor und Trittkraft. Allerdings kommt der Motor nur zum Tragen, wenn auch gleichzeitig die Pedale bet√§tigt wird. Solange man nicht tritt, l√§uft auch der Motor nicht. Solange man die Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern nicht √ľberschreitet, gilt das Pedelec als Fahrrad und ben√∂tigt keinerlei zus√§tzliche Versicherungen oder Zulassungen. Es ist eine sinnvolle Unterst√ľtzung auf langen Strecken und erm√∂glicht eine schnellere Fahrgeschwindigkeit als bei konventionellen Fahrr√§dern. Dadurch k√∂nnen auch lange Strecken relativ bequem und z√ľgig bew√§ltigt werden. So kommt man garantiert nicht mehr verschwitzt zur Arbeit.
Mehr zur Funktionsweise eines Pedelecs kann man auf komfort-elektrofahrrad.de nachlesen.

Der Unterschied zwischen einem Pedelec und einem E-Bike

E-BikeIm allgemeinen Sprachgebrauch werden auch Pedelecs h√§ufig als E-Bikes bezeichnet. Grunds√§tzlich unterscheiden sich die beiden Radtypen aber voneinander. Was sie gemeinsam haben, ist der unterst√ľtzende Elektromotor. Beim E-Bike kann er nach Belieben verwendet werden. Der Fahrer kann ihn ein- und ausstellen, je nachdem, was die Situation gerade erfordert. Anders ist das beim Pedelec. Hier kommt der Motor nur zum Einsatz, wenn man auch kr√§ftig in die Pedale tritt. Ohne eigene Trittkraft bewegt sich das Rad nicht vorw√§rts. Die Vorteile des Pedelecs sind trotzdem vielseitig. So wird es im Stra√üenverkehr als normales Fahrrad betrachtet, ben√∂tigt weder eine Zulassung noch eine Versicherung. Das E-Bike hingegen erfordert eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen und f√§llt entweder unter den Begriff des Kleinkraftrades. In Deutschland dominieren die Pedelecs mit 95 Prozent deutlich den Markt. Nur rund 5 Prozent der verkauften R√§der mit Elektromotor sind E-Bikes.

Nähere Informationen zu Zulassung und den rechtlichen Aspekten von E-Bikes in Deutschland finden Sie hier.

Unterschied zwischen Brutto und Netto

Brutto

Der Begriff Brutto wird umgangssprachlich zumeist als Synonym f√ľr das Bruttogehalt verwendet. Er stammt urspr√ľnglich aus dem Italienischen und bedeutet das Gesamte. Im Fall des Bruttogehalts ist damit also der gesamte Lohn gemeint, bevor Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. Dabei umfasst das Bruttogehalt im Allgemeinen nur diejenigen Sozialabgaben, die der Arbeitnehmer tr√§gt; der Anteil des Arbeitgebers ist im Bruttogehalt hingegen nicht enthalten, da er anders berechnet wird. Das Bruttogehalt wird in Arbeits- oder Tarifvertr√§gen festgelegt und variiert je nach Steuerklasse, da die jeweilige Steuerklasse die im Bruttogehalt enthaltenen Abgaben wie Lohnsteuer, Solidarit√§tszuschlag und Kirchensteuer beeinflusst. Neben dem Bruttogehalt kann mit dem Begriff Brutto aber auch ein Bruttogewicht oder Bruttopreis gemeint sein. Im Falle des Bruttopreises umfasst die Summe bereits die Umsatz- und Mehrwertsteuer; als Bruttogewicht bezeichnet man das Gesamtgewicht von Waren, Verpackung und m√∂glichen weiteren Komponenten wie etwa einem Container oder einer Palette.

Netto

Der Begriff Netto stammt ebenso wie Brutto aus dem Italienischen und hat etwa die Bedeutung des Reinen. Im Fall des Nettolohns ist damit der reine Lohn ohne die Einbeziehung von Steuern und weiteren Abgaben gemeint; das Nettogehalt ist also der Teil des Bruttogehalts, der dem Arbeitnehmer nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben letztendlich ausgezahlt wird. Aus diesem Grund wird das Nettogehalt auch als verf√ľgbares Einkommen bezeichnet. Ist mit dem Begriff Netto ein Nettopreis gemeint, so bezieht sich dieser Ausdruck auf den Reinpreis eines Produkts oder einer Dienstleistung. Damit ist der urspr√ľngliche Warenpreis gemeint, in dem Mehrwert- und Umsatzsteuer noch nicht enthalten sind. Ein Nettogewicht wiederum bezeichnet das Gewicht der Ware selbst ohne Verpackung oder m√∂gliche zus√§tzliche Anteile.

Der Unterschied zwischen Brutto und Netto

Brutto und NettoGrunds√§tzlich gilt bei den Begriffen Brutto und Netto die Regel, dass der Nettoanteil immer im Bruttoanteil enthalten ist. Im Fall des Einkommens l√§sst sich der Unterschied zwischen Brutto und Netto durch folgende Formel veranschaulichen: Brutto = Netto + Steuern und Abgaben. In der Praxis ist daher f√ľr den Arbeitnehmer vor allem der Nettolohn von Bedeutung, da ihm dieser Anteil letztendlich ausgezahlt wird. Der Arbeitgeber wiederum bezahlt zun√§chst den vollen Bruttolohn, von dem vor der Auszahlung an den Arbeitnehmer aber noch die anfallenden Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. Bei einem Waren- oder Dienstleistungspreis wiederum ist es f√ľr den Kunden von gr√∂√üerer Bedeutung, den Bruttopreis zu kennen; dieser gibt n√§mlich den tats√§chlich zu zahlenden Betrag an. F√ľr den Anbieter oder Verk√§ufer andererseits ist der Nettobetrag der Anteil, den er nach dem Verkauf als Gewinn verzeichnen kann, denn von dem zun√§chst bezahlten Bruttopreis muss er noch die anfallende Mehrwert- oder Umsatzsteuer abf√ľhren. Auch beim Gewicht zeigt das Nettogewicht dem Kunden die tats√§chliche Warenmenge ohne das Verpackungsgewicht an, w√§hrend etwa f√ľr Transportunternehmen das Bruttogewicht von Bedeutung ist, weil es ihnen das vollst√§ndige Gewicht der zu transportierenden Waren anzeigt.

Unterschied zwischen Ironie und Sarkasmus

Worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen Ironie und Sarkasmus? Gibt es √ľberhaupt einen Unterschied oder handelt es sich lediglich um zwei Begriffe f√ľr das selbe rhetorische Stilmittel? Betrachten wir zun√§chst die beiden Begriffe im Einzelnen.

Ironie

Das Wort Ironie stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Vort√§uschen“ oder „Verstellen“. Eine ironische √Ąu√üerung erkennt man oft an der √Ąu√üerung des Gegenteils. Die Besonderheit liegt darin, dass der Sprecher davon ausgeht, dass zumindest ein Teil der Zuh√∂rer die Ironie und damit den eigentlichen Sinn der √Ąu√üerung erkennt. Ein einfaches Beispiel w√§re folgender Satz w√§hrend eines Schneesturms: „Ich hoffe, das Wetter bleibt so sch√∂n.“ Hier w√ľrde jeder die Ironie schnell erkennen.

Sarkasmus

SarkasmusDer Begriff Sarkasmus stammt urspr√ľnglich auch aus dem Griechischen, wurde aber von den alten R√∂mern in das Lateinische √ľbernommen. W√∂rtlich versteht man unter Sarkasmus Hohn oder Spott. Eine sarkastische √Ąu√üerung vermittelt in der Regel einen direkten Angriff, oder auch eine indirekte und unh√∂fliche Kritik am Gegen√ľber oder an seinem Verhalten. Ein typisches Beispiel w√§re die √Ąu√üerung eines Beifahrers zum rasenden Fahrer: „Fahr doch noch schneller, damit wir auf jeden Fall einen Unfall bauen.“

Der Unterschied zwischen Ironie und Sarkasmus

Die Ironie ist ein sprachliches Mittel, das sich immer auf das Gegenteil bezieht um indirekt oder auch verschl√ľsselt einen Mi√üstand zu verdeutlichen. Sarkasmus ist eine sch√§rfere und stets h√∂hnisch-spottende Aussage. Ironie ist also ein Mittel, um etwas lustig oder elegant auszudr√ľcken und beschreibt immer das Gegenteil des Gemeinten. Ironie ist also indirekt. Sarkasmus ist eine b√∂se und spottende Aussage, die direkt oder indirekt erfolgt. Dabei kann sich der Sarkasmus durchaus die Ironie als Stilmittel zu nutze machen, wenn er das Gegenteil ausdr√ľckt. Er ist aber immer attackierend und in der Kernaussage sehr direkt.

Unterschied zwischen Wetter und Klima

Klima und Wetter sind Witterungseinfl√ľsse, die den Ablauf bestimmter Vorkommnisse bezeichnen. Oftmals sprechen Sie von Klima und meinen aber eigentlich das Wetter oder umgekehrt. Wetter und Klima liegen zwar nahe beieinander, aber dennoch bezeichnen beide unterschiedliche Prognosen. Somit ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima sehr gro√ü.

Das Wetter

Wenn man von Wetter spricht, dann wird der augenblickliche Zustand eines Ortes definiert. Dieser Zustand des Wetters kann sich mehrmals am Tag ändern. Das Wetter beinhaltet die Sonneneinstrahlung, den Luftdruck, die vorherrschenden Winde sowie Nebel oder Regen. In der sogenannten Troposphäre wird das Wetter weitgehend gebildet. Es nimmt Einfluss auf bestimmte Orte oder auch auf bestimmte Regionen beziehungsweise Abschnitte. Der Unterschied zwischen Wetter und Klima besteht darin, dass sich das Wetter kurzfristig ändern kann. Das Wetter kann aber auch einen längeren Zeitabschnitt beschreiben. Zum Beispiel ist das Wetter im April sehr launisch und es kann sich kurzfristig mehrmals täglich verändern.

Das Klima

Sch√∂nes WetterUm von einem Klima sprechen zu k√∂nnen, muss man alle Witterungseinfl√ľsse √ľber einen l√§ngeren Zeitraum zusammenfassen und dann den Mittelwert berechnen. Der Unterschied zwischen Wetter und Klima besteht darin, dass sich das Klima √ľber einen l√§ngeren Zeitraum bildet. Beim Klima werden die Witterungseinfl√ľsse von einem gr√∂√üeren Gebiet ausgew√§hlt. Bei dieser Berechnung spielen momentane vorherrschende Wetterkapriolen keine wesentliche Rolle, sondern es wird die Summe vieler Faktoren herangezogen. Wenn man von einem milden Klima spricht, so werden beispielsweise die Temperaturen w√§hrend des Winters beziehungsweise die des Sommers angewendet. Die Summe der unterschiedlichen Temperaturen bildet das Klima. Das mediterrane Klima, das im S√ľden Europas vorherrscht, wird unter Einfluss des Mittelmeeres gebildet. Wenig Niederschl√§ge, viele Sonnenstunden w√§hrend des Sommers sowie milde Wintertage formen das Mittelmeerklima. Aber auch der Klimawandel setzt vorherrschende Temperaturen voraus. Auch hier werden die Temperaturen von mehreren Jahren zusammengefasst und dabei der Durchschnittswert berechnet. Dadurch kann eine Klimaerw√§rmung berechnet werden, wenn die durchschnittlichen Temperaturen langfristig angestiegen sind.

Definition von Wetter von Klima

Der Unterschied zwischen Wetter und Klima besteht darin, dass sich das Wetter kurzfristig √§ndern kann, aber das Klima sich √ľber einen l√§ngeren Zeitraum √§ndert. Von Wetter spricht man, wenn an einem Tag die Sonne scheint und sich dann pl√∂tzlich beziehungsweise w√§hrend eines kurzen Zeitraumes in Regen √ľbergeht. Beim Klima hingegen werden alle Faktoren des Wetters √ľber einen l√§ngeren Zeitraum zusammengeschlossen und dann der Durchschnittswert berechnet. Somit kann man sagen, dass sich das Wetter kurzfristig √§ndert und sich das Klima √ľber einen langen Zeitabschnitt ver√§ndert.

Unterschied zwischen Bundestag und Bundesrat

Oft f√§llt beim Thema Politik in Deutschland das Wort auf Bundestag und Bundesrat. Doch diese Begriffen bieten reichlich Stoff f√ľr Verwirrung, wenn Personen anwesend sind, die in diesen Themengebieten wenig bewandert sind kaum Erfahrung haben und den Unterschied zwischen Bundestag und Bundesrat nicht kennen. Oft jedoch ist es schwer den Unterschied zwischen Bundestag und Bundesrat zu erkl√§ren.

Der Bundestag, das Herz der Demokratie

Der auch oft als Herz der Demokratie bezeichnete Bundestag bildet die Basis, auf der das deutsche Volk repräsentiert wird. Er regelt die Gesetzgebung und hilft, den Bundeshaushalt zu kontrollieren. Auch ist es die Aufgabe des Bundestages, den Bundeskanzler zu wählen. Hiermit fällt ihnen eine sehr wichtige Aufgabe in Deutschland zu.
Die Anzahl der Sitze der einzelnen Parteien im Bundestag entspricht den Prozentzahlen, die die jeweilige Partei bei den Wahlen erreicht hat. Hierdurch wird die Gerechtigkeit und Demokratie gesichert, da jede Partei, die von den B√ľrgern als w√ľrdig empfunden wird, die M√∂glichkeit hat, im Bundestag repr√§sentiert zu werden.

Der Bundesrat, Machtverschränkung auf Bundesebene

Anders als der Bundestag ist der Bundesrat eines der dauerhaften Verfassungsorgane, er wird von den Regierungen der Bundesländer gestellt. Durch den Bundesrat haben die unterschiedlichen Bundesländer die Möglichkeit, sich aktiv in die Politik einzumischen und Einfluss zu nehmen.
Der Bundesrat fungiert einerseits als Vertretung der Bundesländer auf Bundesebene, als auch andererseits als Vertretung der Bundesrepublik auf der Ebene der einzelnen Länder. Durch diese Machtverflechtung ist eine gegenseitige Kontrolle der beiden Seiten möglich, so sind keine Entscheidungen möglich die entweder das Interesse der einzelnen Länder, oder das der Bundesrepublik vernachlässigen.

Reichstag in BerlinDer Unterschied zwischen Bundestag und Bundesrat ist also, dass die Aufgabe des Bundestages ist, das deutsche Volk zu repr√§sentieren. Auch ist es seine Aufgabe, die unterschiedlichen Belange, wie den Bundeshaushalt zu kontrollieren und Gesetzte zu verabschieden. Es ist also die Aufgabe des Bundestages, die B√ľrger auf Bundesebene zu repr√§sentieren und deren Meinungen zu vertreten.
Der Bundesrat im Gegenzug hat einerseits die Aufgabe, die einzelnen Bundesländer auf Bundesebene, und andererseits die Bundesrepublik auf der Ebene der Länder zu repräsentieren. So wird das Gleichgewicht zwischen Ländern und Bundesrepublik gewahrt und ein gewisses Maß an Machtverschränkung gewährt.
Wenn diese Faktoren bedacht werden ist es meist ganz einfach, sich den Unterschied zwischen Bundestag und Bundesrat zu merken.

Unterschied zwischen katholisch und evangelisch

Die Teilung des westeurop√§ischen Christentums in die Konfessionen evangelisch und katholisch begr√ľndet sich in Deutschland als Folge der Reformationsbewegung des Martin Luther im Jahre 1517. In seinen 95 Thesen prangerte er neben der K√§uflichkeit kirchlicher √Ąmter vor allem die Geldgesch√§fte des katholischen Klerus¬ī mit Ablassbriefen an, womit sich wohlhabende Gl√§ubige von ihren Auflagen und S√ľndenstrafen freikaufen konnten. Diese betr√§chtlichen Einnahmen flossen dann beispielsweise in den Bau des Petersdoms in Rom.

Die Unterschiede dieser beiden christlichen Glaubensrichtungen sind im Einzelnen:

Die Katholische Kirche

Zu den wichtigsten Gruppierungen der katholischen Kirche z√§hlen r√∂misch-katholisch, orthodox, apostolisch oder anglikanisch. Der Papst belegt als Nachfolger des Apostels Petrus das Amt des obersten W√ľrdetr√§gers der katholischen Kirche. Die Ausstattung katholischer Kirchen ist meist sehr prunkvoll und jeder der 12 Apostel wird mit einem Kreuz verehrt. Sieben Sakramente vergegenw√§rtigen in der katholischen Kirche die Anwesenheit Gottes mit sichtbaren Zeichen. Das sind Taufe und Firmung, die Eucharistie, das Bu√üsakrament, die Krankensalbung, das Weihe-Sakrament und die Ehe. Katholischen Geistlichen, M√∂nchen und Ordensfrauen ist die Ehe versagt. Katholiken beichtem dem Priester im Einzelgespr√§ch, der den Gl√§ubigen im Namen Jesu vergibt und von den S√ľnden losspricht. Die Priester-Weihe wird von den Bisch√∂fen erteilt, um Geistliche der Verrichtung kirchlicher Dienste zu bevollm√§chtigen. Somit wird dem Pfarrer gegen√ľber einfachen Gl√§ubigen ein sichtbarer Ausdruck der Verbundenheit verliehen. Die Leitung der heiligen Messe darf nach katholischem Glauben nur ein geweihter Priester ausf√ľhren, da nur dieser kraft seines Amtes die Wandlung von Brot und Wein zum Leib und Blut Jesu Christus¬ī vollziehen kann. Eucharistisches Brot und Wein werden in der katholischen Kirche aufbewahrt, da davon ausgegangen wird, dass die Anwesenheit Christis nach der Segnung bestehen bleibt. So k√∂nnen auch bettl√§gerige Gl√§ubige den Leib Christi zu Hause oder im Krankenhaus empfangen. Die Gottesmutter Maria sowie die Heiligen finden als Auserw√§hlte Gottes tiefe Verehrung in der katholischen Kirche. Als Dogmen bezeichnet die katholische Kirche unumst√∂√üliche Leits√§tze, die sich auf g√∂ttliche Offenbarung berufen und nach denen sich alle katholische Gl√§ubigen richten m√ľssen. Diese Vorschriften entstammen verschiedenen Konzilen, Bischofsversammlungen, wo Fragen zur Kirchenlehre beraten und danach entschieden wurden.

Die Evangelische Kirche

Die Bezeichnung Evangelische Kirche ist ein √úberbegriff f√ľr die protestantischen Kirchen, der die Konfessionen Lutheraner und Calvinisten, Reformierte sowie evangelischen Freikirchen angeh√∂ren. Evangelische Christen besitzen keine zentrale F√ľhrungspers√∂nlichkeit, sondern sind in Landeskirchen gegliedert. Evangelische Geistliche d√ľrfen heiraten. Das Evangelische erkennt nur die Taufe und die Eucharistie als Sakrament an. Alle anderen Riten sind lediglich Segnungen, da sie nicht eindeutig mit biblischen Zitaten Jesu belegt werden k√∂nnen. Evangelen kennen kein pers√∂nliches Beichtgespr√§ch, ihre S√ľnden werden allgemein beim Abendmahl vergeben. Die evangelische Kirche sieht im Priestertum eher die reine Funktionalit√§t, die die Glaubensgemeinde einem Menschen √ľbertr√§gt. In der evangelischen Kirche k√∂nnte theoretisch jeder oder jede Getaufte das Abendmahl leiten, da eine hierarchische Trennung von Pastor und Gl√§ubigen nicht gegeben ist. Nach evangelischer Auffassung wandeln sich die Opfergaben nach der Messe wieder zu normalem Brot und Wein. Die evangelische Kirche predigt die alleinige Gottesverehrung, die nicht durch die Verehrung anderer Pers√∂nlichkeiten Abstriche erleiden soll. Die evangelische Kirche beruft sich allein auf die Bibel, die dem Gl√§ubigen jede Frage unmissverst√§ndlich beantwortet. Sie verwaltet sich selbst in Synoden und nimmt hier im Rahmen der kirchlichen Belange auch das politische Mitspracherecht in Anspruch, beispielsweise die Regelung des Religionsunterrichtes an Schulen oder Fragen der Ethik, der Ehe oder dem Schutz ungeborenen Lebens.

Die √Ėkumene, das gemeinsame Zusammenwirken beider Konfessionen, steht in der heutigen Zeit im Mittelpunkt der kirchlichen Arbeit. Die Einheit aller Christen soll nachhaltig gef√∂rdert werden, da die unterschiedlichen Konfessionen viele Gemeinsamkeiten verbinden: der Glaube an Gott und seinen auferstandenen Sohn Jesus Christus, an die Heilige Schrift und das ewige Leben. Nicht zu vergessen sind zahlreiche identische Feiertage, Gebete und Lieder sowie letztendlich der Sonntag als w√∂chentlicher Feiertag des Todes und Auferstehung Jesu Christi – der Tag des Herrn.