Unterschied zwischen 1080i und 1080p

Unterschied zwischen 1080i und 1080p

Ein Fernseher ist in der heutigen Zeit für viele nicht mehr wegzudenken. Sie dient als Einschlafhilfe, bietet ebenso Unterhaltung wie sie uns mit Wissen bereichern. Was mag bei der Kaufwahl dann wichtiger sein als die Bildqualität, wo das Gerät doch hauptsächlich als visuelles Medium dient. Oftmals ist von Full-HD oder 1080p die Rede, manchmal aber taucht auch die Bezeichnung 1080i auf. Wo die Unterschiede zwischen den zwei Buchstaben liegen, wird hier erläutert. Zunächst aber zu der Zahl 1080.

1080 steht für die vertikalen Bildzeilen, über die ein Fernseher verfügt, während 1920 für die horizontalen Bildzeilen steht. Die Zahlen kommen einem sicher vertraut vor. Auch in der PC-Welt werden Pixelangaben von 1920 x 1080 angeboten, die in vielen Multimediamonitoren verbaut sind. In alten Röhrenfernsehern kommt die Technik nicht zum Einsatz.

1080i

Unter dem Buchstaben „i“ verbirgt sich das Wort interlaced, das englische Wort für „verflochten“ oder „verzahnt“. Die Zahl steht mit HD-Ready in Verbindung. Sowohl in den geraden Zeilen (2,4,6) als auch in den ungeraden Zeilen (1,3,5) wird ein Halbbild erzeugt, während der Rest erst unmittelbar danach generiert wird. Zur gleichen Zeit bleibt also immer die Hälfte dunkel. Diese Art der Übertragung erfordert weniger Daten pro Sendeeinheit und stammte noch aus der Zeit der Röhrenfernseher. Obgleich die Bildqualität niedriger ist, nimmt das Auge die erzeugten 25 Bilder als Film wahr. Für Fernseher unter 80 Zentimeter genügt diese Technik.

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1080p

FernseherDas „p“ steht für „progressive“ (Vollbild). Im Gegensatz zu 1080i werden doppelt so viele Bilder erzeugt, wodurch der Fernseher flimmerfreier, schärfer und klarer wirkt. Besonders für Geräte ab einer Größe von einem Meter macht sich der Unterschied zwischen 1080p und 1080i deutlich bemerkbar. Da mehr Daten empfangen und verarbeitet werden, stellt 1080p nicht nur bessere Variante dar, es ist die bisher bestmögliche Art des Fernsehens.
Blu-Ray Discs enthalten Kinofilme in 1080p Qualität, jedoch werden diese nur mit 24 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet. Für die bestmögliche Wiedergabe sorgen Fernseher mit HD-Ready 1080p, die sowohl 60 Hertz (also 60 Bilder pro Sekunde) als auch 24 Bilder pro Sekunde unterstützen.

So fortschrittlich die Bilder in der Zukunft auch werden, für die Qualität der Programme sind nach wie vor die Betreiber selbst verantwortlich.

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